BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 193 (Adam und Eva bekommen zwei weitere Söhne)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

22. Adam und Eva bekommen zwei weitere Söhne: Set und Enosch (1. Mose 4,25.26)


1. MOSE 4,26

26 Und Seth zeugte auch einen Sohn und hieß ihn Enos. Zu der Zeit fing man an, zu predigen von des HERRN Namen.

ZEPHANIA 3,9

9 Alsdann will ich den Völkern reine Lippen geben, daß sie alle sollen des HERRN Namen anrufen und ihm einträchtig dienen.

1. JOHANNES 3,7-12

7 Kindlein, laßt euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. 8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 9 Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren. 10 Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat. 11 Denn das ist die Botschaft, die ihr gehört habt von Anfang, daß wir uns untereinander lieben sollen. 12 Nicht wie Kain, der von dem Argen war und erwürgte seinen Bruder. Und warum erwürgte er ihn? Weil seine Werke böse waren, und die seines Bruders gerecht.

Zu dieser Zeit begann man den Namen der Herrn anzurufen!“ Ein besonderer Charakterzug der Gottesfürchtigen kommt hier zur Geltung! Das Gefühl der der eigenen Ohnmacht und Hinfälligkeit treibt die Aufrichtigen zu dem Allmächtigen Gott, und zu Ihm und zu Seiner Gnade nehmen sie Zuflucht: „An dem Tage, da ich zu Dir, Herr, rufe, antwortest Du mir, Du ermutigst mich, und in meine Seele kommt Kraft!“ [Ps. 138,3.]

Psalm 138,3 -- 3 Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.

Das Anrufen des Herrn kommt zur Geltung vor allem im Gebet, dann aber auch in Danksagung, Lobpreis, Bekenntnis und Zeugnis von Seiner Herrlichkeit. Wir sehen, daß die Gottesfürchtigen nicht nur ihre Ohnmacht tief erkennen, sondern auch das unabweisbare Herzensbedürfnis haben, allein und gemeinsam zu beten, sich zur Herrlichkeit des Herrn zu bekennen, Seinen Namen anzubeten sowie Seine kostbare Gnadenbotschaft auszubreiten! [Lies Apg. 2,41-47; 1. Kor. 15,1.9-11.]

Apostelgeschichte 2,41-47 -- 41 Die nun sein Wort gern annahmen, ließen sich taufen; und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen. 42 Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43 Es kam auch alle Seelen Furcht an, und geschahen viel Wunder und Zeichen durch die Apostel. 44 Alle aber, die gläubig waren geworden, waren beieinander und hielten alle Dinge gemein. 45 Ihre Güter und Habe verkauften sie und teilten sie aus unter alle, nach dem jedermann not war. 46 Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Häusern, 47 nahmen die Speise und lobten Gott mit Freuden und einfältigem Herzen und hatten Gnade beim ganzen Volk. Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde. / 1. Korinther 15,1.9-11 -- 1 Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, des Evangeliums, das ich euch verkündigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet, … 9 Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, daß ich ein Apostel heiße, darum daß ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. 10 Aber von Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe vielmehr gearbeitet denn sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. 11 Es sei nun ich oder jene: also predigen wir, und also habt ihr geglaubt.

Die Schrift ruft uns zu: „Versäumet euer Zusammenkommen als Erlöste des Herrn nicht, wie es leider bei manchen der Brauch geworden ist; vielmehr ermuntert und ermutigt euch gegenseitig durch solches Zusammenkommen, und tut das umso eifriger, je näher ihr den großen Tag Christi herankommen seht!“ „Kinder Gottes, redet zueinander und erquickt einer den andern mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern. Ja, singt und spielt dem Herrn von Herzensgrund und bringt Danksagung dar für alles dem großen Gott und Vater, im Namen unseres Herrn Jesus Christus!“ [Hebr. 10,25; Eph. 5,19.20; Ps. 79,13; 117,1.2.]

Hebräer 10,25 -- 25 und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche pflegen, sondern einander ermahnen; und das so viel mehr, soviel ihr sehet, daß sich der Tag naht. / Epheser 5,19.20 -- 19 redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem HERRN in eurem Herzen 20 und saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi, / Psalm 79,13 -- 13 Wir aber, dein Volk und Schafe deiner Weide, werden dir danken ewiglich und verkündigen deinen Ruhm für und für. / Psalm 117,1.2 -- 1 Lobet den HERRN, alle Heiden; preiset ihn, alle Völker! 2 Denn seine Gnade und Wahrheit waltet über uns in Ewigkeit. Halleluja!

Wie köstlich sind solche Zusammenkünfte im kleinen wie im größeren Kreise. Man tauscht sich freudig über das Wort Gottes aus und das dient dazu, daß man miteinander die Knie vor dem Herrn beugt – Ihn anbetet im Geist uns in der Wahrheit. Während das Kainsgeschlecht das Weltreich gründet, baut das Abelsgeschlecht das Königreich Gottes! In welches dieser beiden Reiche gehören wir, du und ich? [Lies Joh. 17,9-19.]

Johannes 17,9-19 -- 9 Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein. 10 Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verklärt. 11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, daß sie eins seien gleichwie wir. 12 Dieweil ich bei ihnen war in der Welt, erhielt ich sie in deinem Namen. Die du mir gegeben hast, die habe ich bewahrt, und ist keiner von ihnen verloren, als das verlorene Kind, daß die Schrift erfüllet würde. 13 Nun aber komme ich zu dir und rede solches in der Welt, auf daß sie in ihnen haben meine Freude vollkommen. 14 Ich habe ihnen gegeben dein Wort, und die Welt haßte sie; denn sie sind nicht von der Welt, wie ich denn auch nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte nicht, daß du sie von der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrst vor dem Übel. 16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich auch nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. 18 Gleichwie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. 19 Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:46 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)