BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 172 (Wie der HERR die Schuld Kains aufdeckte)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

19. Wie der HERR die Schuld Kains an seinem Bruder Abel aufdeckte (1. Mose 4,9.10)


1. MOSE 4,9

9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?

HEBRÄER 13,1-3

1 Bleibet fest in der brüderlichen Liebe. 2 Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt. 3 Gedenket der Gebundenen als die Mitgebundenen derer, die in Trübsal leiden, als die ihr auch noch im Leibe lebet.

1. KORINTHER 15,57.58

57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern HERRN Jesus Christus! 58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unbeweglich, und nehmet immer zu in dem Werk des HERRN, sintemal ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem HERRN.

Die so gleichgültig klingende und doch aus so schlechtem Gewissen kommende Kainsfrage: „Soll ich etwa meines Bruders Hüter sein?“ – hat sie nicht für unser, der Kinder Gottes tägliches Leben und für unser Gewissen auch heute die größte Bedeutung? Hast du tatkräftige Liebe für deinen Nächsten? Wie geht es deiner armen Schwester – deiner kranken Nachbarin, deiner einsamen und alleinstehenden Bekannten oder Verwandten? Und wer geht den offenbaren Sündern nach – den Trunkenbolden, den sittlich so tief Gesunkenen? Wer besucht mit einem so klaren biblischen und liebevollen Evangelium die Gefangenen, die Kranken, die Unglücklichsten, die Verlassensten? Versetzt du dich wirklich oft mit tiefem Mitgefühl in die Seele, in das Innerste deines Mitmenschen und eilst du ihm mit dem Herzen des Herrn Jesu zu Hilfe, ehe es zu spät ist? Der Apostel Jakobus ruft uns zu: „Wisset, wer einen Sünder von seinem Irrweg zurückbringt, der rettet dadurch seine Seele vom Tod und hilft dazu, daß noch zur rechten Zeit eine Menge von Sünden hinweggetan und vergeben werden!“ (Lies Jak. 5,19.20; vgl. 2. Tim. 1,6-10.)

Jakobus 5,19.20 -- 19 Liebe Brüder, so jemand unter euch irren würde von der Wahrheit, und jemand bekehrte ihn, 20 der soll wissen, daß, wer den Sünder bekehrt hat von dem Irrtum seines Weges, der hat einer Seele vom Tode geholfen und wird bedecken die Menge der Sünden. / 2. Timotheus 1,6-10 -- 6 Um solcher Ursache willen erinnere ich dich, daß du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände. 7 Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht. 8 Darum so schäme dich nicht des Zeugnisses unseres HERRN noch meiner, der ich sein Gebundener bin, sondern leide mit für das Evangelium wie ich, nach der Kraft Gottes, 9 der uns hat selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach dem Vorsatz und der Gnade, die uns gegeben ist in Christo Jesu vor der Zeit der Welt, 10 jetzt aber offenbart durch die Erscheinung unsers Heilandes Jesu Christi, der dem Tode die Macht hat genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium,

Manche gestehen es wohl gerne zu, daß man sich mehr um andere kümmern sollte. Sie interessieren sich deshalb für die Innere Mission und geben gern für solche Zwecke. Aber die im täglichen Leben sich bietenden Gelegenheiten, im wahrsten biblischen Sinne „Innere Mission“ zu üben, benützen sie selbst nicht und entschuldigen sich mit der Ausrede, daß sie ja keine Berufung und nicht wirkliche Tüchtigkeit und Geschicklichkeit dazu hätten. Von anderen erwarten und verlangen sie dies, doch sie selbst glauben hierzu nicht verpflichtet zu sein! Wenn du jedoch in wirklicher Glaubensverbindung mit unserem auferstandenen und gekrönten Heiland im Himmel stehst, dann kann es gar nicht anders sein, als daß Sein Heiliger Geist dich innerlich drängt und treibt zu einem Beten und Tun nach Seinem Herzen. (Lies Luk. 14,15-24.)

Lukas 14,15-24 -- 15 Da aber solches hörte einer, der mit zu Tische saß, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot ißt im Reiche Gottes. 16 Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu. 17 Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit! 18 Und sie fingen an, alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. 19 Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. 20 Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen. 21 Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein. 22 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. 23 Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll werde. 24 Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen waren mein Abendmahl schmecken wird.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:39 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)