BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 163 (Warum Kain ergrimmte und wie der HERR ihn ermahnte)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

17. Warum Kain ergrimmte und wie der HERR ihn ermahnte (1. Mose 4,5-7)


1. MOSE 4,5-7

5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr, und seine Gebärde verstellte sich. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? und warum verstellt sich deine Gebärde? 7 Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du angenehm; bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.

1. PETRUS 3,10-17

10 Denn wer leben will und gute Tage sehen, der schweige seine Zunge, daß sie nichts Böses rede, und seine Lippen, daß sie nicht trügen. 11 Er wende sich vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. 12 Denn die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Gebet; das Angesicht aber des HERRN steht wider die, die Böses tun. 13 Und wer ist, der euch schaden könnte, so ihr dem Gutem nachkommt? 14 Und ob ihr auch leidet um Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch aber vor ihrem Trotzen nicht und erschrecket nicht; 15 heiligt aber Gott den HERRN in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung jedermann, der Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, 16 und das mit Sanftmütigkeit und Furcht; und habt ein gutes Gewissen, auf daß die, so von euch afterreden als von Übeltätern, zu Schanden werden, daß sie geschmäht haben euren guten Wandel in Christo. 17 Denn es ist besser, so es Gottes Wille ist, daß ihr von Wohltat wegen leidet als von Übeltat wegen.

2. KORINTHER 1,12

12 Denn unser Ruhm ist dieser: das Zeugnis unsers Gewissens, daß wir in Einfalt und göttlicher Lauterkeit, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes auf der Welt gewandelt haben, allermeist aber bei euch.

Wir tragen in uns eine merkwürdige Befähigung, besitzen in uns einen gottgesandten Freund, der sich als treuer Warner erhebt, wenn wir geneigt sind, Unrecht zu tun. Das ist unser Gewissen! Es ist Gott, der durch das Gewissen zu uns redet! Es warnt uns und will uns von Sünde und Verkehrtheit abhalten. Wenn Gedanken und Stimmungen uns auf verhängnisvolle Abwege bringen wollen, so stellt das Gewissen uns zur Rede: „Wie sieht es in dir aus?“ „Was hast du vor?“ „Warum willst du dich vergessen?“ und: „Was würde Jesus dazu sagen?“ – Wahrlich, das Gewissen will uns in einem solchen Augenblick zur Besinnung bringen; es erinnert uns daran, daß wir nur, wenn wir uns rein und tadellos halten, unsere Menschenwürde wahren und jedermann frei ins Auge schauen können! – Haben wir die volle Reife als Gotteskinder noch nicht erreicht, so kann es geschehen, daß törichte und böse Gedanken in uns auftauchen. Dann aber gilt es, noch rechtzeitig aufzuwachen und zu verhindern, daß diese Gedanken und Gefühle sich in uns festsetzen! (Lies Eph. 5,10-15; Jes. 52,1-3.)

Epheser 5,10-15 -- 10 und prüfet, was da sei wohlgefällig dem HERRN. 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, strafet sie aber vielmehr. 12 Denn was heimlich von ihnen geschieht, das ist auch zu sagen schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht gestraft wird; denn alles, was offenbar ist, das ist Licht. 14 Darum heißt es: "Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten." 15 So sehet nun zu, wie ihr vorsichtig wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen, / Jesaja 52,1-3 -- 1 Mache dich auf, mache dich auf, Zion! Zieh deine Stärke an, schmücke dich herrlich, du heilige Stadt Jerusalem! Denn es wird hinfort kein Unbeschnittener oder Unreiner zu dir eingehen. 2 Schüttle den Staub ab, stehe auf, du gefangenes Jerusalem! Mache dich los von den Banden deines Halses, du gefangene Tochter Zion! 3 Denn also spricht der HERR: Ihr seid umsonst verkauft; ihr sollt auch ohne Geld gelöst werden.

Unser erneuertes Gewissen macht uns in schwieriger Lage aufmerksam auf die Gefahr. „Gut und Böse“, das sind die großen Gegensätze in der Welt. In verschiedenster Form und Abstufung treten sie zutage. Wirklich, das Gute und das Böse kämpfen in jedes Menschen Brust miteinander. Die Finsternis ist wie eine feindselige Macht, die uns unterjochen will. Das Gewissen bezeugt uns, daß es sich hier nicht nur um allgemeine Fragen, sondern um eine ganz persönliche Angelegenheit von entscheidender Bedeutung handelt. Wir sind schuldig, zu verhüten, daß unsere erneuerte Seele durch Sünde zu Schaden kommt. Die letzte Entscheidung, ob wir in der Stunde der Versuchung nachgeben oder festbleiben, liegt bei uns. Nichts kann den Menschen Gottes zwingen zu sündigen, wenn wir ernstlich entschlossen sind, Gott zu gehorchen, bei Jesus zu bleiben, und dem Bösen zu widerstehen! Ist das nicht herrlich? ([Lies 1. Joh. 5,18-21]; vgl. Matth. 26,40.41.)

1. Johannes 5,18-21 -- 18 Wir wissen, daß, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht; sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten. 19 Wir wissen, daß wir von Gott sind und die ganze Welt im Argen liegt. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns einen Sinn gegeben, daß wir erkennen den Wahrhaftigen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor den Abgöttern! Amen. / Matthäus 26,40.41 -- 40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:35 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)