BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 114 (Wie Adams Frau durch die Schlange verführt wurde)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

7. Wie Adams Frau durch die Schlange im Garten Eden verführt wurde (1. Mose 3,1-5)


1. MOSE 3,1-3

1 Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten? 2 Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Eßt nicht davon, rührt's auch nicht an, daß ihr nicht sterbt.

2. TIMOTHEUS 3,14-17

14 Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und dir vertrauet ist, sintemal du weißt, von wem du gelernt hast. 15 Und weil du von Kind auf die heilige Schrift weißt, kann dich dieselbe unterweisen zur Seligkeit durch den Glauben an Christum Jesum. 16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, 17 daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.

Die Schlange trat also heran an die Menschen, und es ist durchaus nicht ohne Bedeutung, daß sie sich an die Frau, an die Schwächere heranmachte mit ihrer tückischen Frage. Zweifelssamen streut sie in Evas Herz – Zweifel an Gottes Güte und an Seine Wahrhaftigkeit! Und wie klug wählt sie ihre Worte: „Hat Gott wirklich gesagt, ihr sollt von keinem der Bäume des Gartens essen?“ Wie Satan es damals machte, so sucht er bis auf den heutigen Tag immer noch und immer wieder zu deuteln und zu rütteln an den einfachen, klaren Worten des lebendigen Gottes. Ehe nicht dieser diamantklare Fels des Heils, die Heilige Schrift, weggeschoben oder zweifelhaft gemacht worden ist, kann ja der Teufel im Menschenherzen keinen Zutritt finden mit seinen tückischen Untergrabungsversuchen, mit der Ausstreuung von Mißtrauen gegen unseren herrlichen Gott der Liebe und der Wahrheit. [Lies Jak. 5,1-8; vgl. 4. Mose 23,19; Hebr. 6,18-20]

Jakobus 5,1-8 -- 1 Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, das über euch kommen wird! 2 Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind mottenfräßig geworden. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet, und sein Rost wird euch zum Zeugnis sein und wird euer Fleisch fressen wie ein Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in den letzten Tagen. 4 Siehe, der Arbeiter Lohn, die euer Land eingeerntet haben, der von euch abgebrochen ist, der schreit, und das Rufen der Ernter ist gekommen vor die Ohren des HERRN Zebaoth. 5 Ihr habt wohlgelebt auf Erden und eure Wollust gehabt und eure Herzen geweidet am Schlachttag. 6 Ihr habt verurteilt den Gerechten und getötet, und er hat euch nicht widerstanden. 7 So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis auf die Zukunft des HERRN. Siehe, ein Ackermann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und ist geduldig darüber, bis er empfange den Frühregen und den Spätregen. 8 Seid ihr auch geduldig und stärket eure Herzen; denn die Zukunft des HERRN ist nahe. / 4. Mose 23,19 -- 19 Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? / Hebräer 6,18-20 -- 18 auf daß wir durch zwei Stücke, die nicht wanken (denn es ist unmöglich, daß Gott lüge), einen starken Trost hätten, die wir Zuflucht haben und halten an der angebotenen Hoffnung, 19 welche wir haben als einen sichern und festen Anker unsrer Seele, der auch hineingeht in das Inwendige des Vorhangs, 20 dahin der Vorläufer für uns eingegangen, Jesus, ein Hoherpriester geworden in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.

„Sollte Gott wirklich dies oder jenes gesagt oder verboten haben, sollte Er es wirklich so meinen?“, so spricht die Schlange, so spricht der Verführer. So spricht er namentlich heutzutage in unzähligen Büchern und Blättern, auch auf nur zu vielen theologischen Lehrstühlen! Wo du solche Sprache hörst, lieber Freund, da wisse, mit wem du es zu tun hast. Wer dir auch nur ein Wort des Herrn oder irgend einen Teil der Heiligen Schrift zweifelhaft machen will, den halte für keinen anderen als einen Satansdiener, er sei wer er wolle! Wende dein Ohr von ihm ab und schenke ihm keine weitere Aufmerksamkeit; denn er kann dir nichts nützen, wohl aber außerordentlich viel schaden! Bleibe vielmehr unerschütterlich stehen auf dem Felsengrund: „Es steht geschrieben!“ Denke daran, wie dein Herr und Heiland dem Versucher entgegentrat und ihn völlig besiegte. [Lies Matth. 4,1-11; 2. Tim. 1,13.14]

Matthäus 4,1-11 -- 1 Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er von dem Teufel versucht würde. 2 Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. 4 Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht." 5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf Händen tragen, auf daß du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. 7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben: "Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen." 8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest. 10 Da sprach Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: "Du sollst anbeten Gott, deinen HERRN, und ihm allein dienen." 11 Da verließ ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dienten ihm. / 2. Timotheus 1,13.14 -- 13 Halte an dem Vorbilde der heilsamen Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe in Christo Jesu. 14 Dies beigelegte Gut bewahre durch den heiligen Geist, der in uns wohnt.

Laß dich von deiner Glaubensfestigkeit nicht herabziehen, sonst verlierst du den Boden unter den Füßen, und dann kann der Satan machen mit dir was er will!

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:21 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)