BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 082 (Ein Garten in Eden als Lebensraum für Adam)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

4. Gott der HERR pflanzt einen Garten in Eden als Lebensraum für Adam (1. Mose 2,8-14)


1. MOSE 2,9

9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, lustig anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

SPRÜCHE 3,13-18

13 Wohl dem Menschen, der Weisheit findet, und dem Menschen, der Verstand bekommt! 14 Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber; denn ihr Ertrag ist besser als Gold. 15 Sie ist edler denn Perlen; und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen. 16 Langes Leben ist zu ihrer rechten Hand; zu ihrer Linken ist Reichtum und Ehre. 17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Friede. 18 Sie ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen; und selig sind, die sie halten.

SPRÜCHE 11,30

30 Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und ein Weiser gewinnt die Herzen.

OFFENBARUNG 2,7

7 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben vom Holz des Lebens, das im Paradies Gottes ist.

Unter all den herrlichen Bäumen des Paradieses werden uns zwei insbesondere vor Augen gestellt: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. - Ein wundersames Geheimnis schloss der Baum des Lebens in sich. Nicht umsonst hatte Gott denselben in die Mitte des Gartens gesetzt. Wenn der Mensch sich bewährte, - wenn er Gott treu und gehorsam blieb, so war ihm die Frucht vom Baum des Lebens und der Übergang in den Vollbesitz der Unsterblichkeit als Belohnung aufbewahrt! Jetzt allerdings befand er sich noch im Stand der Erprobung und der Zubereitung. - Freilich war nahe bei dem Baum des Lebens auch der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, und von seinen Früchten zu essen war den Menschen verboten. Doch dieses Verbot beunruhigte und reizte Adam und Eva zunächst nicht. Ihr Herz, ihr Wille war noch eins mit dem Willen Gottes und hing in kindlichem Vertrauen an dem himmlischen Vater! Kein Gift der Sünde, kein angeborenes Verderben, keine lockende Lust zum Bösen war in ihrem Herzen und nichts Arges kam daraus hervor! (Lies Joh. 3,20.21; Römer 14,13; 1. Joh. 2,10.11.)

Johannes 3,20.21 -- 20 Wer arges tut, der haßt das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan. / Römer 14,13 -- 13 Darum lasset uns nicht mehr einer den andern richten; sondern das richtet vielmehr, daß niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis darstelle. / Johannes 2,10.11 -- 10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten. 11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Sie wussten damals noch von keiner Sünde und konnten deshalb nur dann in Gefahr kommen, wenn ein Versucher von außen her sich ihnen nahte. - Die beiden Bäume tragen ihren Namen entsprechend ihrer Bestimmung für die Menschen, entsprechend der Wirkung, welche der Genuss ihrer Frucht auf den weiteren Verlauf des Menschenlebens haben sollte! Die Frucht des Lebensbaumes verlieh dem Menschen Unsterblichkeit und damit ewige Seligkeit bei Gott. (Lies Offb. 22,1.2a.14.)

Offenbarung 22,1.2.14 -- 1 Und er zeigte mir einen lautern Strom des lebendigen Wassers, klar wie ein Kristall; der ging aus von dem Stuhl Gottes und des Lammes. 2 Mitten auf ihrer Gasse auf beiden Seiten des Stroms stand Holz des Lebens, das trug zwölfmal Früchte und brachte seine Früchte alle Monate; und die Blätter des Holzes dienten zu der Gesundheit der Heiden. … 14 Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt.

Der Baum der Erkenntnis dagegen war dazu bestimmt, die Menschen zur Erkenntnis von Gut und Böse zu führen. - Die Erkenntnis des Guten und Bösen ist nicht nur ein Erfahren von Gutem und Schlimmem, sondern diese Erkenntnis ist ein hochbedeutsames sittliches Moment in der geistigen Entwicklung, durch welche der nach Gottes Bild geschaffene Mensch zur Ausprägung und Vollendung seiner Gottebenbildlichkeit gelangen sollte. (Lies Jes. 5,20; 7,15; Jeremia 6,16; vgl. Amos 5,14.15.)

Jesaja 5,20 -- 20 Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! / Jesaja 7,15 -- 15 Butter und Honig wird er essen, wann er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen. / Jeremia 6,16 -- 16 So spricht der HERR: Tretet auf die Wege und schauet und fraget nach den vorigen Wegen, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele! Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun! / Amos 5,14.15 -- 14 Suchet das Gute und nicht das Böse, auf daß ihr leben möget, so wird der HERR, der Gott Zebaoth, bei euch sein, wie ihr rühmet. 15 Hasset das Böse und liebet das Gute; bestellt das Recht im Tor, so wird der HERR, der Gott Zebaoth, den übrigen in Joseph gnädig sein.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:10 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)