BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 038 (TAG 4: Sonne, Mond und Sterne)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

TAG 4: Sonne, Mond und Sterne (1. Mose 1,14-19)


RÖMER 13,12-14

12 die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen): so lasset uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes. 13 Lasset uns ehrbar wandeln als am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Kammern und Unzucht, nicht in Hader und Neid; 14 sondern ziehet an den HERRN Jesus Christus und wartet des Leibes, doch also, daß er nicht geil werde.

EPHESER 5,11-21

11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, strafet sie aber vielmehr. 12 Denn was heimlich von ihnen geschieht, das ist auch zu sagen schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht gestraft wird; denn alles, was offenbar ist, das ist Licht. 14 Darum heißt es: "Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten." 15 So sehet nun zu, wie ihr vorsichtig wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen, 16 und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. 17 Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sei des HERRN Wille. 18 Und saufet euch nicht voll Wein, daraus ein unordentlich Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes: 19 redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem HERRN in eurem Herzen 20 und saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi, 21 und seid untereinander untertan in der Furcht Gottes.

Die dritte Aufgabe der Himmelskörper ist: das Licht von der Finsternis zu scheiden. Denn Gott ist ja der Gott des Himmels und der Erde, und die gesamten Himmelskörper Sonne, Mond und Sterne sind gewissermaßen Sein himmlisches Kriegsheer, durch welches Er den Kampf gegen Finsternis, Nacht und Dunkelheit führt. Gleich den Gestirnen sind auch wir, die Kinder Gottes, zu der hohen Aufgabe bestimmt, in die Finsternis der sündigen Welt und der unglücklichen Menschenherzen hineinzuleuchten und sie für Christus und die ewige Herrlichkeit zu gewinnen. Dies bedeutet jedoch einen harten und heißen Kampf göttlicher Liebe und göttlicher Kraft gegen die Mächte der Bosheit und des Teufels. Es gilt, durch Gebet und Flehen, durch rettende Liebe die Menschen für Jesus Christus zu gewinnen: „Wir haben ja nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen – haben es nicht nur mit Menschen und menschlichen Widerständen zu tun, sondern unser Kampf geht gegen die überirdischen Mächte und Gewalten, gegen die finsteren Beherrscher dieser Welt, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit , die uns in den himmlischen Welten entgegentreten!“ [Lies Eph. 6,10-14.]

Epheser 6,10-14 --10 Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem HERRN und in der Macht seiner Stärke. 11 Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels. 12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. 13 Um deswillen ergreifet den Harnisch Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. 14 So stehet nun, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Panzer der Gerechtigkeit

Wir werden hier auch erinnert an das kostbare Wort des Paulus, das er den Gläubigen in Thessalonich schreibt: „Ihr alle seid ja Lichteskinder, Kinder des kommenden Tages der Herrlichkeit; wir gehören nicht zur Nacht, nicht zur Finsternis und haben auch nichts mit dieser zu schaffen!“ [Lies 1. Thess. 5, 4-11]

1. Thessalonicher 5,4-11 -- 4 Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife. 5 Ihr seid allzumal Kinder des Lichtes und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. 6 So lasset uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasset uns wachen und nüchtern sein. 7 Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken; 8 wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. 9 Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besitzen durch unsern HERRN Jesus Christus, 10 der für uns alle gestorben ist, auf daß, wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben sollen. 11 Darum ermahnet euch untereinander und bauet einer den andern, wie ihr denn tut.

Kind Gottes, kennst du wirklich in deinem Herzen und in deinem praktischen Verhalten im Alltag die Kraft des göttlichen Lichts und der göttlichen Liebe deinen Mitmenschen gegenüber? – Auch der vierte Tag schließt mit den Worten: „Gott sah, daß auch das Werk dieses Tages kostbar und befriedigend zum Abschluss gekommen war: Siehe es war gut!“ – Ja, wie dankbar und beglückt wollen wir sein auch über das Geschenk des hellen Lichts für unsere Seele und unsere Gemeinschaft mit Gott, wie es uns durch den Heiligen Geist und durch die Heilige Schrift ins Herz gegeben wird! (Lies 1. Joh. 1,5-7; 2,7-11.)

1. Johannes 1,5-7 -- 5 Und das ist die Verkündigung, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm ist keine Finsternis. 6 So wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7 So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. / 1. Johannes2,7-11 -- 7 Brüder, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr habt von Anfang gehabt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang gehört habt. 8 Wiederum ein neues Gebot schreibe ich euch, das da wahrhaftig ist bei ihm und bei euch; denn die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt. 9 Wer da sagt, er sei im Licht, und haßt seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und ist kein Ärgernis bei ihm. 11 Wer aber seinen Bruder haßt, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wo er hingeht; denn die Finsternis hat seine Augen verblendet.

(Donnerstag, 7.10.1948)

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