BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn(www.wol-blz.net) |
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Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT
DER TITUSBRIEFTitus 2,11-1511 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12 und züchtigt uns, daß wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt 13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes, Jesu Christi, 14 der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken. 15 Solches rede und ermahne und strafe mit gutem Ernst. Laß dich niemand verachten. Psalm 96,1-31 Singet dem HERRN ein neues Lied; singet dem HERRN alle Welt! 2 Singet dem HERRN und lobet seinen Namen; verkündiget von Tag zu Tage sein Heil! 3 Erzählet unter den Heiden seine Ehre, unter allen Völkern seine Wunder. Diese wunderbare Gnade, die uns Heil gebracht hat durch Jesus - sie nimmt uns nun auch in ihre Zucht und Unterweisung. Wenn Kinder geboren sind, dann müssen sie auch auferzogen werden. Gott ist ein liebender und heiliger Vater für Seine Kinder. O wie wichtig, daß wir nun dankbar und aufmerksam lauschen auf die Unterweisungen der göttlichen Gnade - daß wir gehorsam und freudig eingehen auf die Gebote unseres Herrn und Heilandes! Er sagt erst: „Kommet her zu Mir!“ und wenn wir mit unserer Mühsal und Schuld zu Ihm gekommen sind und Befreiung und Erneuerung gefunden haben, dann spricht Er: „Lernet von Mir!“ [Lies Luk. 6,46-49; 8,35.36.38.39.] Lukas 6,46-49 -- 46 Was heißet ihr mich aber HERR, HERR, und tut nicht, was ich euch sage? 47 Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie, den will ich euch zeigen, wem er gleich ist. 48 Er ist gleich einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf den Fels. Da aber Gewässer kam, da riß der Strom zum Hause zu, und konnte es nicht bewegen; denn es war auf den Fels gegründet. 49 Wer aber hört und nicht tut, der ist gleich einem Menschen, der ein Haus baute auf die Erde ohne Grund; und der Strom riß zu ihm zu, und es fiel alsbald, und das Haus gewann einen großen Riß. / Lukas 8,35.36.38.39 -- 35 Da gingen sie hinaus, zu sehen, was da geschehen war, und kamen zu Jesu und fanden den Menschen, von welchem die Teufel ausgefahren waren, sitzend zu den Füßen Jesu, bekleidet und vernünftig, und erschraken. 36 Und die es gesehen hatten, verkündigten's ihnen, wie der Besessene war gesund geworden. ... 38 Es bat ihn aber der Mann, von dem die Teufel ausgefahren waren, daß er bei ihm möchte sein. Aber Jesus ließ ihn von sich und sprach: 39 Gehe wieder heim und sage, wie große Dinge dir Gott getan hat. Und er ging hin und verkündigte durch die ganze Stadt, wie große Dinge ihm Jesus getan hatte.
Wovon Jesus uns erlöst hat mit Seinem Blut, davon sollen wir nun auch gänzlich abstehen - sollen „die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnen“. Seit dem Sündenfall besteht ein vollständiger Gegensatz zwischen Gott und der Welt - zwischen Licht und Finsternis! Der natürliche Mensch, wenn er scheinbar auch ganz ehrbar und wohlwollend ist, ist gelöst von Gott - ein Gottloser nach biblischer Anschauung. Aus diesem Leben, das „los ist von Gott“ - das sich nach dem Willen Gottes nicht richtet und die Liebe Gottes nicht kennt, hat uns die Gnade Gottes herausgeführt; es war „der eitle, von den Vätern überkommene Wandel“! Deshalb sollen wir es nun „verleugnen“, d. h. gänzlich geschieden davon bleiben mit Herz und Wandel: „Die aber Christo angehören, haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten!“ „Jeder, der den Namen des Herrn nennt, der stehe ab von der Ungerechtigkeit!“ [Lies 1. Joh. 2,15-17; 1. Petr. 2,11-17.] 1. Johannes 2,15-17 -- 15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. So jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. 16 Denn alles, was in der Welt ist: des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. 17 Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit. / 1. Petrus 2,11-17 -- 11 Liebe Brüder, ich ermahne euch als die Fremdlinge und Pilgrime: enthaltet euch von fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten, 12 und führet einen guten Wandel unter den Heiden, auf daß die, so von euch afterreden als von Übeltätern, eure guten Werke sehen und Gott preisen, wenn es nun an den Tag kommen wird. 13 Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des HERRN willen, es sei dem König, als dem Obersten, 14 oder den Hauptleuten, als die von ihm gesandt sind zur Rache über die Übeltäter und zu Lobe den Frommen. 15 Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr mit Wohltun verstopft die Unwissenheit der törichten Menschen, 16 als die Freien, und nicht, als hättet ihr die Freiheit zum Deckel der Bosheit, sondern als die Knechte Gottes. 17 Tut Ehre jedermann, habt die Brüder lieb; fürchtet Gott, ehret den König!
Es gilt, daß der Erlöste nun „Nein“ sage zu jeder Sünde, zu jeder Versuchung, zu jeder Lockung des Bösen! Wer nicht auf das Sterben mit Christo eingeht, der kann auch kein Leben mit Ihm führen. (Lies Kol. 3,5-11; 2. Tim. 2,11-13.) Kolosser 3,5-11 -- 5 So tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind, Hurerei, Unreinigkeit, schändliche Brunst, böse Lust und den Geiz, welcher ist Abgötterei, 6 um welcher willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens; 7 in welchem auch ihr weiland gewandelt habt, da ihr darin lebtet. 8 Nun aber leget alles ab von euch: den Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde. 9 Lüget nicht untereinander; zieht den alten Menschen mit seinen Werken aus 10 und ziehet den neuen an, der da erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbilde des, der ihn geschaffen hat; 11 da nicht ist Grieche, Jude, Beschnittener, Unbeschnittener, Ungrieche, Scythe, Knecht, Freier, sondern alles und in allen Christus. / 2. Timotheus 2,11-13 -- 11 Das ist gewißlich wahr: Sterben wir mit, so werden wir mitleben; 12 dulden wir, so werden wir mitherrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen; 13 glauben wir nicht, so bleibt er treu; er kann sich selbst nicht verleugnen.
(Mittwoch, den 13. Oktober 1926) |