BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn(www.wol-blz.net) |
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Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT
DER TITUSBRIEFTitus 2,3den alten Weibern desgleichen, daß sie sich halten wie den Heiligen ziemt, nicht Lästerinnen seien, nicht Weinsäuferinnen, gute Lehrerinnen; 1. Petrus 3,1-61 Desgleichen sollen die Weiber ihren Männern untertan sein, auf daß auch die, so nicht glauben an das Wort, durch der Weiber Wandel ohne Wort gewonnen werden, 2 wenn sie ansehen euren keuschen Wandel in der Furcht. 3 ihr Schmuck soll nicht auswendig sein mit Haarflechten und Goldumhängen oder Kleideranlegen, 4 sondern der verborgene Mensch des Herzens unverrückt mit sanftem und stillem Geiste; das ist köstlich vor Gott. 5 Denn also haben sich auch vorzeiten die heiligen Weiber geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und ihren Männern untertan waren, 6 wie die Sara Abraham gehorsam war und hieß ihn Herr; deren Töchter ihr geworden seid, so ihr wohltut und euch nicht laßt schüchtern machen. Was für die älteren Männer gesagt wurde, gilt desgleichen für die älteren Frauen. Es kommt im Christentum alles auf das praktische Betragen an, das aus dem lebendigen Glauben hervorfließt. Unser Stand als Nachfolger und Nachfolgerinnen Jesu Christi ist ein heiliger Stand, und dem soll unser „keuscher Wandel in Ehrfurcht vor Gott“ Ausdruck geben. „Der verborgene Mensch des Herzens in dem unverweslichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott sehr köstlich ist“ - der soll die gläubige Frau kennzeichnen. Züchtig, rein, würdevoll, Gottes Heiligkeit und Liebe widerstrahlend - so soll sie sich bewegen in ihren Alltagsaufgaben! - Es ist köstlich, daß die Bibel uns das Leben solcher Frauen als Vorbild und als Ermutigung aufbewahrt hat. Wenn ihnen Gnade und Kraft dargereicht wurde, in den Aufgaben, Trübsalen und Schwierigkeiten des Frauenlebens Gott zu verherrlichen, warum nicht auch den gläubigen Frauen von heute? Denken wir an eine Hanna, die Mutter Samuels (1. Sam. 1,1.2.10); 1. Samuel 1,1.2.10 -- 1 Es war ein Mann von Ramathaim-Zophim, vom Gebirge Ephraim, der hieß Elkana, ein Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Thohus, des Sohnes Zuphs, ein Ephraimiter. 2 Und er hatte zwei Weiber; eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna aber hatte Kinder, und Hanna hatte keine Kinder. ... 10 Und sie war von Herzen betrübt und betete zum HERRN und weinte sehr.
an Hanna, die alte Prophetin, die Tag und Nacht nicht vom Tempel wich und so vielen ein Halt und ein Segen war [Luk. 2,36-38]; Lukas 2,36-38 -- 36 Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die war wohl betagt und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft 37 und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmer vom Tempel, diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. 38 Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries den HERRN und redete von ihm zu allen, die da auf die Erlösung zu Jerusalem warteten.
an eine Tabea (Apgesch. 9,36-42) Apostelgeschichte 9,36-42 -- 36 Zu Joppe aber war eine Jüngerin mit Namen Tabea (welches verdolmetscht heißt: Rehe), die war voll guter Werke und Almosen, die sie tat. 37 Es begab sich aber zu der Zeit, daß sie krank ward und starb. Da wuschen sie dieselbe und legten sie auf den Söller. 38 Nun aber Lydda nahe bei Joppe ist, da die Jünger hörten, daß Petrus daselbst war, sandten sie zwei Männer zu ihm und ermahnten ihn, daß er sich's nicht ließe verdrießen, zu ihnen zu kommen.. 39 Petrus aber stand auf und kam mit ihnen. Und als er hingekommen war, führten sie ihn hinauf auf den Söller, und traten um ihn alle Witwen, weinten und zeigten ihm die Röcke und Kleider, welche die Rehe machte, als sie noch bei ihnen war. 40 Und da Petrus sie alle hinausgetrieben hatte, kniete er nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabea, stehe auf! Und sie tat ihre Augen auf; und da sie Petrus sah, setzte sie sich wieder. 41 Er aber gab ihr die Hand und richtete sie auf und rief die Heiligen und die Witwen und stellte sie lebendig dar.. 42 Und es ward kund durch ganz Joppe, und viele wurden gläubig an den HERRN.
und eine Maria, die Mutter des Johannes Markus, die ein offenes Haus für alle Kinder Gottes hatte! [Apgesch. 12,12.] ''' Apostelgeschichte 12,12 -- Und als er sich besann, kam er vor das Haus Marias, der Mutter des Johannes, der mit dem Zunamen Markus hieß, da viele beieinander waren und beteten.
„Die Anmut ist Trug und die Schönheit Eitelkeit; ein Weib, das den Herrn fürchtet - sie wird gepriesen werden! Gebet ihr von der Frucht ihrer Hände und in den Toren mögen ihre Werke gepriesen werden!“''' [Lies Spr. 31,10-31!] Sprüche 31,10-31 -- 10 Wem ein tugendsam Weib beschert ist, die ist viel edler denn die köstlichsten Perlen. 11 Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. 12 Sie tut ihm Liebes und kein Leides ihr Leben lang. 13 Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gern mit ihren Händen. 14 Sie ist wie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von ferne bringt. 15 Sie steht vor Tages auf und gibt Speise ihrem Hause und Essen ihren Dirnen. 16 Sie denkt nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg von den Früchten ihrer Hände. 17 Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und stärkt ihre Arme. 18 Sie merkt, wie ihr Handel Frommen bringt; ihre Leuchte verlischt des Nachts nicht. 19 Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel. 20 Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reicht ihre Hand dem Dürftigen. 21 Sie fürchtet für ihr Haus nicht den Schnee; denn ihr ganzes Haus hat zwiefache Kleider 22 Sie macht sich selbst Decken; feine Leinwand und Purpur ist ihr Kleid. 23 Ihr Mann ist bekannt in den Toren, wenn er sitzt bei den Ältesten des Landes. 24 Sie macht einen Rock und verkauft ihn; einen Gürtel gibt sie dem Krämer. 25 Kraft und Schöne sind ihr Gewand, und sie lacht des kommenden Tages. 26 Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist holdselige Lehre. 27 Sie schaut, wie es in ihrem Hause zugeht, und ißt ihr Brot nicht mit Faulheit. 28 Ihre Söhne stehen auf und preisen sie selig; ihr Mann lobt sie: 29 "Viele Töchter halten sich tugendsam; du aber übertriffst sie alle." 30 Lieblich und schön sein ist nichts; ein Weib, das den HERRN fürchtet, soll man loben. 31 Sie wird gerühmt werden von den Früchten ihrer Hände, und ihre Werke werden sie loben in den Toren.
Gott, der das Herz kennt, zeigt hier auch die so naheliegenden Gefahren. Hier wird gewarnt vor verleumderischem Reden und damit vor den Zungensünden überhaupt. „Laß deiner Worte wenige sein! … Denn wo viele Worte sind, geht es ohne Sünde nicht ab!“ Herr, ich möchte zu denen gehören, die in Deinem Zelte (d. h. in Deiner verborgenen Gemeinschaft) weilen - die auf Deinem heiligen Berge wohnen! „Setze eine Wache meinem Munde und behüte die Tür meiner Lippen!“ (Lies Ps. 15,1-5; 141,3.) Psalm 15,1-5 -- 1 Ein Psalm Davids. HERR, wer wird wohnen in deiner Hütte? Wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge? 2 Wer ohne Tadel einhergeht und recht tut und redet die Wahrheit von Herzen. 3 wer mit seiner Zunge nicht verleumdet und seinen Nächstem kein Arges tut und seinen Nächsten nicht schmäht; 4 wer die Gottlosen für nichts achtet, sondern ehrt die Gottesfürchtigen; wer sich selbst zum Schaden schwört und hält es; 5 wer sein Geld nicht auf Wucher gibt und nimmt nicht Geschenke gegen den Unschuldigen: wer das tut, der wird wohl bleiben. / Psalm 141,3 -- HERR, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen.
Wer viel redet, kann kein tiefes Innenleben haben, denn bei so vielen Worten verflacht der Geist. Es ist ein Jammer, daß Gläubige, wenn sie zusammen sind, häufig nichts Besseres zu reden wissen, als über andere!*) „Nicht Sklavinnen von vielem Wein!“ Was mich beherrscht, dessen Sklave bin ich. „Glückselig, wer sich selbst nicht richten muß betreffs dessen, was er gutheißt!“ So kann auch eine gläubige Frau geknechtet, gebunden sein, vielleicht an den Alkohol (und wären es nur Pralinen, gefüllt mit Alkohol!) - ans Schokolade- oder sonstige Süßigkeitenessen oder was es sei. „Ich will mich von nichts gefangen nehmen lassen!“ sagt Paulus. Der Herr braucht Männer und Frauen, die in heiliger Freiheit wandeln - die anderen ein Vorbild und eine Hilfe sein können: „Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht; stehet nun fest und laßt euch nicht wiederum unter einem Joche der Knechtschaft halten!“ *) Es ist sehr bezeichnend, daß „Verleumder“, „VerkIäger“ der Name des Teufels ist, der „die Brüder (und die Schwestern) Tag und Nacht verklagt“! - Wenn hier gesagt wird, daß die alten Frauen „keine Verleumderinnen“ sein sollen, so kann man das übersetzen: „keine Teufelinnen“! Ja, es gibt auch in gläubigen Kreisen ältere Frauen und Fräulein, die man wegen ihres ganzen Gebarens, wegen ihres Einflusses und vor allem wegen ihrer Reden wirklich „Teufelinnen“ heißen könnte! Siehe zu, daß du keine seiest oder werdest!
(Sonntag, den 3. Oktober 1926) |