BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1953
April 1953

Mittwoch, 15. April 1953


1. Mose 37,12-17; Psalm 144,3.4

Es war ein ziemlich weiter Weg, auf welchen Joseph von seinem Vater gesandt wurde. Bis zu seiner Rückkehr mußten mehrere Tage vergehen. Wer aber hätte gedacht, daß der Jüngling seine Heimat verließ, um nie mehr dahin zurückzukehren? – Wir denken oft wenig daran, daß unser Leben hier auf Erden so unsicher ist – daß wir nie wissen können, was der nächste Tag bringt! [Lies Luk. 12,16–21; Jak. 4,13–16.] Eines unserer Lieben verläßt das Haus, und nach einigen Minuten oder Stunden erwarten wir es zurück. Da kann es geschehen: es kehrt nie mehr zurück, irgend etwas stößt ihm zu. Was ist doch unser Leben! „Ein Dampf ist es ja, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet.“ Die Schrift sagt: „Der Mensch – wie Gras sind seine Tage. Wie die Blume des Feldes, also blüht er; denn ein Wind fährt darüber, und sie ist nicht mehr!“[Lies Hiob 7,6; 14,1–3; Jes. 40,6–8; vgl. 89,47; (Luther 89,48.)] O daß wir doch nie anders als in Liebe auseinander gingen und auch für uns selbst darauf bedacht wären, daß wir jeden Augenblick vor das Angesicht unseres Gottes gefordert werden können! Da ist es wahrlich dringend, daß wir beide, du und ich, in dem großen Erlöser und Heiland, Jesus Christus, Bergung und Heil und ewiges Leben gesucht und gefunden haben, solange die Gnadentür noch offen steht und eine klare Bekehrung zu Gott und zu Jesus Christus noch möglich ist! Einzig und allein das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, kann den schuldigen Sünder reinwaschen von aller Sünde! Sein Opfertod nur kann deine Schuld vor Gott auslöschen, wenn du eilends deine Zuflucht zu Ihm nimmst und deines Lebens Unrecht offen bekennst. (Lies Offb. 22,12–15; Röm. 3,21–26.)

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