BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1949
Juni 1949

Samstag, 25. Juni 1949


1. Mose 3,20; Hebräer 10,35-39; Jesaja 62,6b

Monika, die Mutter des großen Kirchenvaters Augustin, war auch eine „Mutter der Lebendigen“. Sie ließ nicht nach im Flehen und Ringen für ihren Sohn, bis er den Sohn Gottes gefunden hatte. Augustin sprach später mit größter Dankbarkeit von seiner geliebten Mutter: „Sie hat mich zweimal in Schmerzen geboren – einmal fürs irdische Leben, das zweite Mal für Christus und das himmlische Leben!“ O ihr Frauen, denen Gott die Ehre zuteil werden lässt, Mütter zu sein: Sucht auch wirkliche Mütter der „Lebendigen“ zu sein, indem ihr selbst all euer Heil und eure Segnung in Jesus Christus findet und somit eure Kinder wirklich für Gott erziehen könnt! Wenn ihr noch so viele Kinder habt und dieselben sind alle frisch und gesund, kommen aber nicht in lebendige Verbindung mit dem Herrn Jesus, sondern geraten auf die Wege der Welt und der Sünde, so seid ihr doch keine Mütter der Lebendigen, sondern der Toten! – Wie wertvoll und kraftvoll sind doch die Glaubensgebete edler, gottesfürchtiger Mütter, die einen heiligen Wandel führen und ihren Kindern mit Liebe, Festigkeit und herzlichem Verstehen das Elternhaus lieb und die Heimat schön machen „die Sonne der Familie sind.“ Welch wunderbarer Gebetserhörer ist doch unser herrlicher Herr! [Lies 1. Kön. 17,17-24; Psalm 66,19.20; Matth. 21,22; Psalm 5,1-3; Mark. 11,24.] Wir wollen unsere Kinder nicht mit Geistlichem überfüttern, so daß sie etwa eine Abneigung gegen unsere Art der Frömmigkeit bekommen. Vielmehr will unser Herr und Heiland uns eine gesunde, fröhliche Art des Vertrauens und des Gottgeweihtseins ins Herz geben, so daß wir mehr durch unsere verborgene Herzensfrömmigkeit als durch viele Worte wirken und die rechte Fröhlichkeit und Harmlosigkeit in der Familie walten lassen! – Werdet auch nicht mutlos und ungeduldig, wenn ihr erst heiß und lange ringen müsst im Gebet, ehe eure höchsten Wünsche für die Kinder erhört werden! Mit großem Glauben und freudiger Zuversicht dürfen wir ja auf unseren herrlichen Gott bauen und mit der Erfüllung Seiner Verheißungen rechnen! [Lies Hebr. 11,6; vgl. Ruth 2,12; Psalm 58,11a; Matth. 5,12a.]

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