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JAHRGANG 1949
März 1949

Sonntag, 6. März 1949


Hebräer 6,10-12; vgl. Hebräer 4,6-11; Offenbarung 14,13

Mit unserem kurzen Erdenleben hört also die Arbeit nicht auf - ein großer Trost, besonders für diejenigen Kinder Gottes, die hier nichts mehr für den Herrn tun konnten. Die liebe, vollendete Mutter Eva sang:

Und wird die Nacht auch kommen, da niemand wirken kann,
wird mir der Dienst genommen – den ich so gern getan. –
Ja, ruhen auch die Hände, mein Herr entlässt mich nie,
Ich dien Ihm ohne Ende: Ancilla Domini! („Ich bin des Herrn Magd!“)

Nur die harte, beschwerliche, mit Not und Kummer verbundene Arbeit hört auf. So ist es auch zu verstehen, wenn es heißt von den zur Herrlichkeit Gelangten: „Sie ruhen von ihrer Arbeit, denn ihre Werke folgen ihnen nach!“ (Vergl. 1. Kor. 15,58; Jes. 57,1.2.) Wir werden hier auch erinnert an die Worte in Offenbarung 21: „Ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein, und Gott Selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thronen saß, sprach: Siehe, Ich mache alles neu!“ - Welch unergründlich fleißiger, aufopfernder Arbeiter war doch der Apostel Paulus! Er schreibt den Christen in Thessalonich: „Gewiss erinnert ihr euch noch, liebe Brüder und Schwestern, an all unsere Mühe und Arbeit; Tag und Nacht haben wir mit unseren Händen geschafft, um keinem von euch zur Last zu fallen, und dabei haben wir euch die kostbare Heilsbotschaft Jesu Christi nahegebracht.“ (1. Thess. 2,9; vgl. 2. Thess. 3,6-11; 1. Thess. 4,10b-12!) In dem allerletzten Brief, der uns von Paulus erhalten geblieben ist, im 2. Timotheusbrief, schreibt er: „Den guten und herrlichen Kampf habe ich gekämpft. Meinen Lauf habe ich vollendet. Die Treue habe ich dem Herrn gehalten und das Vertrauen zu Ihm bis ans Ende bewahrt. Jetztliegt wie ein Siegeskranz die Krone der Gerechtigkeit für mich bereit!“ (Lies 2. Tim. 4,5-8.)

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