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JAHRGANG 1934
März 1934

Freitag, den 2. März 1934


2. Mose 12,21-24

Mose berief nun alle Ältesten des Volkes, um ihnen die Verordnungen Gottes für die Passahfeier zu übermitteln. Gott bereitete den Israeliten die Rettung, den Schutz durch das geschlachtete Lamm. Doch diese Rettung, dieser Schutz mußte in persönlichem Glauben ergriffen und verwirklicht werden: „Greifet und nehmet!“ „Ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen bist!“ – Es ist so wichtig, zu verstehen: Das Blut Christi ist geflossen für alle; aber es schützt nur die, welche persönlich im Glauben ihre Zuflucht nehmen zu dem großen Heiland und Erlöser! Gott hat so sehr die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn zur Erlösung sandte; aber errettet wird nur, wer in der Jetztzeit persönlich zu Ihm, dem Sohne Gottes, seine Zuflucht nimmt! – Sind unter den Lesern noch friedelose Herzen, die ihres Heils noch nicht gewiß sind, so müssen dieselben heute einmal ihres Unheils gewiß werden, d.h. in tiefer Buße und Erschütterung einsehen: „Ich bin ein Verlorener und habe mit meiner Sünde die Verdammnis verdient!“ - Wer dies glaubt, dem ruft die Gnade zu: „Ergreife und nimm!“ Du darfst heute für dich das große Heil in Jesus – das ewige Leben durch Ihn ergreifen. Gerade schuldigen, in tiefer Buße zitternden Sündern ruft der Herr Jesus zu: „Wen dürstet, der komme, und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“ Also ergreifet und nehmet!“ [Lies Joh. 4,10-14; 7,37-39.] – Ist nicht das Büschel Isop (V. 22) ein Bild von jenem lebendigen Glauben, durch welchen du dir den Wert des kostbaren Blutes Christi aneignen darfst – des Vertrauens, auf Grund dessen dir die ganze Kraft und Wirkung des herrlichen Erlösungswerkes Christi zugute kommt? (Lies Eph. 2,13.) – Der Glaube an sich ist nicht wertvoll. Er wird es nur durch die Kostbarkeiten, die er ergreift: „Euch, die ihr glaubet, gehört die ganze Kostbarkeit!“ (Lies Joh. 3,17-21 u. 35.36.) Gott Selbst bürgt für die Sicherheit jeder Seele, die ihr Vertrauen auf Jesus und Sein Erlösungsblut setzt. Da wir nun durch Gott Selbst gerechtfertigt und mit Gerechtigkeit angetan sind, so haben wir auch Frieden und Gemeinschaft mit Ihm durch unseren Herrn Jesus! Ja, wir dürfen nun durch Ihn auch allezeit ganz vertrauensvoll von dieser uns geschenkten Gnadenstellung Gebrauch machen und unserem Gott nahen. Und im zuversichtlichen Vorausblick rühmen wir uns jetzt schon der Herrlichkeit Gottes! [Lies Röm. 5,1.2.] - „Zu jener Zeit hob Jesus an und sprach: Ich preise Dich, Vater, Du Herr des Himmels und der Erde, Daß Du dieses vor Weisen und Verständigen verborgen hast und hast es Unmündigen geoffenbart. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor Dir… Kommet her zu Mir, die ihr euch abmüht und von Last gedrückt seid. Ich will euch Ruhe schenken!“ – V. 24: Die Feier des Passahfestes und des Festes der ungesäuerten Brote war durch eine für immer bindende Vorschrift festgelegt. Sie war ein „Fest“ und zugleich ein „Dienst“. So bedeutet es auch für uns zugleich ein Fest und einen Dienst, wenn wir gemeinsam in Anbetung und Danksagung unserem großen Gott nahen und unseren Erlöser und Heiland preisen für unsere Rettung und für das große, uns geschenkte Heil! Der Herr Jesus, das Lamm Gottes, wünscht, daß wir, die Seinen, Sein Gedächtnis feiern, die Erinnerung an Seine große Liebe, welche sich für uns in den Tod gab! – Die ersten Christen taten dies stets am Sonntag, welchen Jesus als Seinen Aufertstehungstag dadurch gekennzeichnet hat, daß Er nicht nur einzelnen Seiner Jünger, sondern wiederholt den versammelten Jüngern und Jüngerinnen erschien. [Luk. 24,13.33.36; Joh. 20,1.14.26.]

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