BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1922
Dezember 1922

Sonnabend, den 16. Dezember 1922


Sacharja 1,13-16; Jeremia 29,11-14

Auf die dringliche Fürbitte des Engels antwortet Jehova in wunderbarer Barmherzigkeit und offenbart, daß trotz aller Sünden Jerusalems es doch die erwählte Gottesstadt ist, daß die Juden, so sehr sie auch der Züchtigung und Läuterung bedurften, doch Gottes auserwähltes Bundesvolk sind. „Die Gnadengaben und Berufung Gottes sind unbereubar!“ (Röm. 11,29.) Wir werden Israel, Gottes altes Bundesvolk, noch erlöst, gesammelt und überströmend gesegnet an der Spitze der Weltvölker sehen in der nahe bevorstehenden, herrlichen Endzeit - im Tausendjährigen Reiche, da Jesus Christus Selbst als Israels Messias und König auf dem Throne Davids geschaut werden wird! (Lies Jer. 31,1-14; Amos 9,11-15.) „Gütige Worte - tröstliche Worte“ antwortet der Herr auch heute auf das flehentliche Rufen der Seinen. Wie ist doch die Heilige Schrift voll solcher Gnaden- und Trostworte. Der Heilige Geist will sie uns im rechten Augenblick, in der Stunde der Not und der Niedergeschlagenheit ins Gedächtnis rufen, vorausgesetzt, daß wir im Alltagsleben fleißige und dankbare Bibelforscher sind! Wer allerdings träge ist im täglichen Lesen und Aufnehmen des göttlichen Wortes - woher sollen diesem Trostworte kommen? „Wenn ich sagte: Mein Fuß wankt! so unterstützte mich Deine Güte, Herr. Bei der Menge meiner Gedanken in meinem Inneren erfüllten Deine Tröstungen meine Seele mit Wonne!“ Der Herr spricht: „Rufe zu Mir und Ich will dir antworten und will dir große und unerreichbare Dinge kundtun, die du nicht weißt!“ (Jer. 33,3; vgl. Ps. 145,18; Jos. 23,14; Jer. 29,10.)

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