BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1922
November 1922

Sonntag, den 5. November 1922


4. Mose 12,4-9; Klagelieder 3,25-33

Mose hatte ruhig alles über sich ergehen lassen und „seine Sache Dem anheimge-stellt, welcher recht richtet“. Und Er, der gerechte Richter, griff nun plötzlich ein, um Seinen treuen Knecht gegenüber den ungerechten Angriffen seiner Geschwister zu rechtfertigen. Alle drei - Mirjam, Aaron und Mose - müssen zur Stiftshütte kommen. Der Herr fährt in der Wolkensäule hernieder und stellt die beiden Schuldigen zur Rede, indem Er ihnen die überaus ehrenvollen und vertrauten Beziehungen klarlegt, in welchen Mose zu Ihm, dem Herrn aller Herren, steht. - Daß die Gnade des Prophetentums, welches Mirjam und auch Aaron als Hohempriester eigen war (vgl. 4. Mos. 27,21), ihre Bedeutung und ihren Wert hatte, erkennt Gott völlig an. Aber die Berufung und Stellung des Mose war eine unendlich erhabenere und vertrautere. Der Herr nennt ihn mit besonderer Liebe und Anerkennung: „Mein Knecht Mose!“ War er doch zur Verwaltung und Regierung des ganzen Hauses Gottes gesetzt worden. Je stiller wir persönliche Angriffe und Ungerechtigkeiten ertragen, desto herrlicher wird der Herr für uns eintreten und handeln - vorausgesetzt natürlich, daß wir entschieden und lauter auf Seiner Seite stehen: „Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf Ihn! Und Er wird handeln. Und Er wird deine Gerechtigkeit hervorkommen lassen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag. Sei stille dem Herrn (oder: Ruhe im Herrn!) und warte auf Ihn!“ (Lies Spr. 20,22; Klagel. 3,25-33; Röm. 12,17-21; Jak. 5,8.9.)

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