BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1922
Juli 1922

Sonntag, den 30. Juli 1922


4. Mose 11,2.3; 1. Korinther 10,1.2; Hebräer 12,4-17

In seinem Schrecken schrie das Volk zu Mose. Mit Jehova Selbst, dem Unsichtbaren stand es nicht nahe genug. Aber an den Mittler, den Gott ihm gegeben, wandte es sich in seiner Not. Und Mose, der ebenso barmherzig wie geheiligt war, betete zu Jehova um Einhalt der Strafe. Da „legte sich das Feuer“. - Auch heute stehen die meisten Christen so, daß sie eine Not, eine Züchtigung nur möglichst schnell aufgehoben - abgewendet sehen möchten. Viele haben überhaupt noch nicht gelernt, zu fragen: Was will Gott mir mit dieser Bedrängnis sagen? Habe ich vielleicht Strafe verdient? - So geschieht es jetzt, wie damals, daß die meisten aus Gottes Zürnen und Strafen nichts lernen, sich weder demütigen noch zurechtweisen lassen und bald von neuem in die gleichen Fehler und Sünden fallen. - Das Ereignis als solches blieb den Kindern Israel wohl in Erinnerung; sie nannten den Platz, wo das Feuer gebrannt hatte, „Tabhera“ (Brandstätte). Aber in ihrem Herzen und Gewissen war nichts erreicht worden. - Herr, laß mich Deine Stimme in meinen Führungen nicht überhören, Deine heilige erziehende Hand nicht übersehen! Laß mich nicht ermatten und unterliegen, wenn Du mich strafst, aber laß mich noch viel weniger Deine Züchtigungen gering achten oder leicht hinweggehen über Deinen Ernst und Deine Mahnungen!

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