BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1921
Februar 1921

Dienstag, den 15. Februar 1921


4. Mose 7,15-17

Außer dem Speisopfer und dem Rauchwerk brachte jeder der zwölf Fürsten noch eine Anzahl wertvoller Tiere dar zum Brandopfer, Sündopfer und Friedensopfer. Es ist für uns Kinder Gottes von reichem Segen, die geistliche Bedeutung der Opfer kennen zu lernen; denn in ihnen wird uns unser Herr Jesus in Seinem Leiden und Sterben, in Seiner wunderbaren Liebe und Herrlichkeit vor Augen gestellt, wie Er Sich für uns hingab. (Lies aufmerksam Hebr. 10,5-10.) „Durch ein Opfer hat Er auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden.“ (Hebr. 10,14.) V. 15: Das Brandopfer war (abgesehen von den für den täglichen Opferdienst festgesetzten Brandopfern) eine freiwillige Darbringung eines dankbaren Herzens, das Gott zu ehren begehrte. (Vgl. 3. Mos. 1.) Anbetung und Hingebung an Gott fanden im Brandopfer ihren Ausdruck. Der Israelit, indem er seine Hand auf das Brandopfer legte, machte sich im Glauben vor Gottes Angesicht eins mit der Vortrefflichkeit und Wohlannehmlichkeit des Opfers. Dann wurde dasselbe geschlachtet, und der diensttuende Priester sprengte das Blut ringsum an den Altar. - In dem Brandopfer sehen wir ein klares Vorbild auf die Hingebung unseres Heilandes, welcher „Sich Selbst ohne Flecken Gott geopfert hat“. (Hebr. 9,14.) Er gab Sich freiwillig hin für die Verherrlichung Gottes in einer Welt, in der Gott tausendfach geschmäht und verunehrt worden war durch die Sünde der Menschen. (Lies Joh. 10,18.) Ja, Jesus war „das Lamm ohne Fehl und ohne Flecken“. Vollkommen war Seine Weihe und Aufopferung für Gott bis in den Tod. Ein duftender Wohlgeruch stieg von Seinem ganzen Leben zum Throne Gottes auf - von der Krippe bis zum Kreuze! - Es wurde hier von jedem Fürsten sowohl ein Farre als auch ein Widder und ein einjähriges Lamm zum Brandopfer dargebracht. Deutet das nicht darauf hin, daß das geistliche Verständnis und Fassungsvermögen im Blick auf das kostbare Opfer Christi verschieden ist im Volke Gottes? Je nach der empfangenen Unterweisung, nach unserem geistlichen Alter und Wachstum in der Gnade werden wir unseren Heiland und Seine am Kreuz bewiesene Liebe, Sein für uns vollbrachtes Erlösungswerk besser erkennen und preisen. Aber jeder Glaubende, so viel oder wenig er nun im Glauben erfaßt hat von Jesus, steht vor Gottes Augen in dem ganzen Wert und der ganzen Kostbarkeit Seiner Person und Seines Opfers da!

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