BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1919
Januar 1919

Dienstag, den 14. Januar 1919


Amos 6,11-14

Israels sträflicher Aberglaube vermochte Gottes hereinbrechendes Strafgericht nicht aufzuhalten. Abgesehen von den Häusern Samarias, welche bei der Belagerung fallen sollten, kann Vers 11 auch auf das Zehnstämmereich (als das große Haus) und das Zweistämmereich (als das kleine Haus) gedeutet werden. - So wenig Rosse auf hartem Fels rennen und Stiere darauf pflügen können, so wenig kann der Mensch durch Ungerechtigkeit, Hochmut und Frechheit wider Gott Macht gewinnen oder sich wehren gegen Sein Gericht, wenn es kommt! Vor Gott gibt es keine Flucht, als nur die Zuflucht zu Ihm - die Demütigung unter Seine Hand und das Vertrauen zu Seiner Liebe! - Gott kündigt dem abtrünnigen und trotzigen Israel hier von neuem das mächtige Assyrervolk an, das siegend und unterdrückend das ganze Land überschwemmen sollte! (Vergl. Jes. 10,5.6.) - Auch heute noch sind oft Menschen Gottes Rute, um die Abtrünnigen zu schlagen; Beugung unter solche Rute und aufrichtige Demütigung vor Gott kann noch Heil bewirken. Möchten viele in unserem Volk das verstehen und beherzigen!

V. 13: Die Hörner sind in der Bibel das Bild der Kraft - oft auch der kriegerischen Macht eines Volkes. So glaubte hier das trotzige Israel - auf seine militärische Macht vertrauend - sich wider Gottes Heimsuchung durch die Assyrer schützen zu können, aber vergeblich! - V. 14: Der Eingang des Königreichs Hamath lag an der äußersten Nordgrenze Israels; der „Bach der Ebene“ ist wahrscheinlich der in den Süden des Toten Meeres mündende Fluß, welcher ursprünglich Moab von Edom trennte, also die Südgrenze Israels.

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