BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1919
Januar 1919

Sonnabend, den 11. Januar 1919


Amos 6,2.3

Mit Recht nennt Gott Sein Volk Israel „die erste der Nationen“ (V. 1); war doch kein Volk so gesegnet wie Israel, wenn es seinem Gott gehorsam war! (Lies 5. Mose 28,1-14, bes. V. 13.) Sie sollten sich mit den umwohnenden Völkern und deren Hauptstädten vergleichen - hatten sie Grund, dieselben zu beneiden? Ganz gewiß nicht. Aber das war Israels Unglück, daß es seinem Gott den Rücken gekehrt hatte. Die Heiden blieben ihren toten Götzen treu, aber Israel verschmähte seinen lebendigen und herrlichen Gott, der es mit Güte überschüttet hatte. Gott muß klagen: „Mein Volk hat seine Herrlichkeit vertauscht gegen das, was nichts nützt!“ (Jer. 2,11.) - Ja, diese „Sorglosen“ und „Sicheren“ erklärten den Tag des Unglücks und der göttlichen Strafe als noch in weiter Ferne liegend, während sie doch gleichzeitig durch ihre Ungerechtigkeiten die Gewalttat auf den Thron erhöhten und somit Gottes richtendes Eingreifen aufs schärfste herausforderten. - Das ist auch der Geist unserer Zeit - von solchen Menschen sind auch wir heute umgeben, welche den heiligen Gott und Sein Gericht verspotten und mit einer Frechheit sündigen, daß jedem Gottesfürchtigen angst und bange werden möchte! (Lies 2. Petr. 3,1-10.) Selbst uns Kindern Gottes droht die Gefahr der fleischlichen Sorglosigkeit und Sicherheit! Fühlen wir den Ernst und die Not unserer Zeit? Leiden und trauern wir unter all der Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit um uns her? Stehen wir selbst geschieden von ihr - wach und bereit auf die nahe Ankunft unseres Herrn?

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