BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1918
September 1918

Freitag, den 6. September 1918


3. Mose 25,26.27; Sprüche 6,6-11; Hebräer 6,7-12

Aus V. 26 u. 27 sehen wir, daß ein verarmter Israelit nach Möglichkeit suchen sollte, selbst aus der Armut und Verschuldung herauszukommen und wieder zu seinem rechtmäßigen Eigentum zu gelangen. So sollen es auch die innerlich und geistlich Verarmten tun! Hast du durch Mangel an Treue und Wachsamkeit eingebüßt an innerer Gnade und innerem Besitz, Kind Gottes, so gibt es keinen anderen Weg zur Wiedererlangung des verlorenen Friedens, der verlorenen Freude und Kraft, als aufrichtige Beugung und Buße vor dem Herrn, offenes Bekenntnis aller bewußten Schuld und Versäumnis – dann aber auch mutiges und eifriges Vorwärtsstreben, um das Versäumte einzuholen und gutzumachen! Es gilt nun, doppelten Fleiß anzuwenden – besonderes im Gebet und im Erforschen und Tun des Wortes Gottes! – Mancher, der eine Zeitlang träge, schläfrig und dadurch verarmt war im inneren Leben, hat sich durch die gnadenvolle Mahnung und Wirkung des Geistes Gottes wieder aufgerafft und bald seine Brüder und Schwestern eingeholt, ja, überholt beim Nachjagen der Heiligung und der himmlischen Krone! Darum ruft dir der Herr zu: „Wache auf, der du schläfst und stehe auf aus den Toten, und Christus wird dir leuchten!“ (Eph. 6,14.) – Für die Trägen aber, die in ihrer Trägheit stecken bleiben, hat die Schrift sehr ernste Worte, z. B.: „Der Weg des Faulen ist wie mit Dornen verzäunt“; „der Faule stirbt über seinem Wünschen; denn seine Hände weigern sich zu arbeiten!“ (Spr. 15,19.)

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