BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
Juni 1917

Sonntag, den 10. Juni 1917


3. Mose 19,21-22

Hatte ein Israelit sich gegen die klaren Sittengebote Gottes versündigt, so gab es nur eine Rettung für ihn; das Blut eines Opfers – klar hinweisend auf das Versöhnungswerk Christi am Kreuze – war das einzige Mittel, durch welches seine Sünde gesühnt, durch welches er rein und frei werden konnte von der auf seinem Gewissen lastenden Schuld! Wie viele Tausende – auch in unserem Volk und Land – gehen belastet mit schweren und schwersten Verfehlungen und Sünden auf sittlichem Gebiet ihren Weg! Unser Geschlecht liegt gebunden und gefangen in den Sünden des Fleisches, und Tausende gehen nach Leib und Seele elend daran zugrunde. Dabei ist der Begriff „Sünde“ für die meisten gestrichen; man lebt – selbst in der erschütternd ernsten Kriegszeit noch . nach seinen Lüsten und Begierden und fragt nichts nach dem Willen Gottes, nach Seinen klaren Geboten und Verboten, nach Seinem Zorn und Strafgericht! O, daß es dem Heiligen Geiste Gottes noch gelänge, bei Tausenden ein Aufwachen des Gewissens zu bewirken – geraden auf diesem Gebiet, das die Heilige Schrift als ein so besonders schreckliches bezeichnet! (Lies 2. Tim. 3,1-7; 2. Petr. 2,9-22; Jud. 5-16) Solch ein Aufwachen muss beginnen bei dem Volke Gottes, daß es sich erhebe aus dem Schlaf der Gleichgültigkeit und jede Kette und Gebundenheit abschüttele in der Kraft Gottes (lies Jes. 52,1-2) – daß es sich „reinige von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes und die Heiligung (Lösung und Scheidung von allem Unreinen und Ungöttlichen) vollende in der Furcht Gottes“! (2, Kor. 7,1)

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