BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
Februar 1917

Mittwoch, den 21. Februar 1917


Hosea 2,23 (Luther 2,25)

Auch die beiden anderen Strafnamen werden in Segensnamen umgewandelt; das „Lo“, d. h. „nicht“ wird durchstrichen. Das Volk, für welches es unter dem jahrhundertelangen Gericht „kein Erbarmen“ gab, welches „Nicht-Begnadigte“ hieß, heißt dann „Begnadigte“ (vergl. Kap. 2,1) und wird in Erbarmen eingehüllt. Dem einstigen „Nicht-Mein-Volk“ ruft Gott dann zu: „Du bist Mein Volk!“ und demütig, dankbar und voll Vertrauen antwortet es: „Mein Gott!“ - Trotz des Ernstes unserer Tage und obwohl Gott die Sünden der Völker und der Einzelnen schwer heimsucht, stehen doch auch wir noch in einer Gnaden- und Heilszeit! Gott kann heute noch für jedes einzelne Menschenherz Fluch in Segen, Finsternis in Licht verkehren. Er vermag durch Seine erlösende Gnade in Christo einen schuldigen, widerstrebenden Sünder in ein gereinigtes, dankbares Gotteskind umzuwandeln - ein unter die Sünde geknechtetes und durch die Sünde verwüstetes Leben zu einem „Garten Gottes“, zu einer „neuen Schöpfung in Christo Jesu“ zu machen, so daß selbst die blinde Welt erkennen muß: Hier ist „das Alte vergangen, siehe, alles ist neu geworden“! (2. Kor. 5,17.) Ist dies bei dir schon geschehen? Und wenn nicht, willst du dich nicht durch Gottes Güte locken, durch Seinen Ernst drängen lassen zu einer gründlichen Umkehr und Erneuerung?

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