BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
Februar 1917

Donnerstag, den 15. Februar 1917


Hosea 2,14 (Luther 2,16)

Wie spricht aus diesen Worten Gottes unveränderliche Liebe zu Seinem Volk, Seine geduldige Gnade und heilende, wiederherstellende Barmherzigkeit! Wie sind gerade auch all die vorausgegangenen schweren Gerichtswege, durch welche Er das verhärtete Herz Seines Volkes erst zerbrechen, dessen abgestumpftes Gewissen aufschrecken mußte, nur der Ausdruck Seiner heiligen Liebe! (Lies Hiob 5,18; Klagel. 3,32.33!) Seine Züchtigungen müssen nur Raum und Verständnis schaffen für Seine Gnade und Seine Segnungen und Ihm neu den Weg bahnen zu dem Gewissen und Herzen Seines weit abgeirrten Volkes! Wenn es Ihm endlich gelungen ist, den Eigenwillen und Hochmut, den Trotz und die Verkehrtheit Seiner Kinder durch Strafgerichte zu zerbrechen und zu zerschlagen, so eilt Sein liebendes Herz und Seine barmherzige Hand, um zu heilen und zu segnen. Er schafft ein völlig Neues und führt die wirklich Bußfertigen und gründlich Gedemütigten zu einer so tiefen, innigen und dankbaren Gemeinschaft mit Ihm, wie sie nie zuvor gekannt war. Noch vieles hat Er den also Zurückkehrenden zu sagen; die Heilung des tiefen Schadens ist nicht in einem Tage vollendet! Deshalb ruft Er sie in eine „Wüste“, an einen verborgenen Platz, fern von den Menschen und dem Geräusch der Welt. - Gläubige, die der HERR von Ab- und Irrwegen zurückgeholt hat, haben es in ganz besonderem Sinne nötig, die Stille zu suchen, damit der HERR das Wiederherstellungswerk Seiner Gnade auch bis auf den Grund an ihnen durchführen könne! Die Arbeit Seines Geistes an ihrem Herzen und Gewissen bedarf noch der Vertiefung und Befestigung.

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