BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1916
November 1916

Freitag, den 24. November 1916


3. MOSE 16,31

Gott Selbst ordnete an, daß auf Grund der geschehenen Versöhnung dieser Tag „ein Sabbat der Ruhe“ sein sollte. – Warum ist so viel Unruhe in der Welt, in den Menschenherzen? Die unvergebene Sünde, das mit Schuld belastete Gewissen bereitet den meisten Unruhe und Qual! Zahllose Menschen suchen wohl ihre Ungerechtigkeiten und Missetaten zu vergessen oder zu entschuldigen; andere leugnen sie und gehen achtlos darüber hinweg; viele Ernstgesinnte dagegen glauben, durch Bußübungen und Besserungsversuche ihre Schuld zu sühnen oder doch zu vermindern. Aber nicht eine dieser Bemühungen vermag das mit Recht erschrockene Gewissen zur Ruhe zu bringen, die geringste Sünde auszulöschen. „Wenn du dich auch mit Natron wüschest und viel Laugensalz nähmest: schmutzig bleibt deine Ungerechtigkeit vor Mir, spricht der Herr Jehova.“ (Jer. 2,22.) Gott sei ewig Dank, daß es in Christo eine Entsündigung, eine Entlastung des Gewissens gibt, daß man bei Ihm eine vollkommene Reinigung und Erneuerung des befleckten Herzens und Lebens findet! Wer mit der Last und Mühsal seiner Sünde zu Christo, dem großen Erretter und Versöhner, die Zuflucht nimmt, der findet schon hier auf Erden wahren Frieden für sein Gewissen, wahre Ruhe für sein Herz. (Lies Matth. 11,28; Hebr. 5,9!) Daher ist das Gewissen des wahren Gläubigen nicht nur frei von jeder Selbstanklage, sondern erfreut sich einer vollkommenen Rechtfertigung von seiten Gottes. (Röm. 5,1.) Ein solcher weiß, daß es jetzt „keine Verdammnis mehr gibt für die, welche in Christo Jesu sind“; denn „durch ein Opfer hat Er auf immerdar vollkommen gemacht, die durch Ihn geheiligt werden“. (Röm. 8,1; Hebr. 10,14.)

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