BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1916
Januar 1916

Freitag, den 21. Januar 1916


3. Mose 11,27-31

Die Tiere, welche „auf ihren Tatzen gehen“ (V. 27), also den ganzen Fuß auf die Erde setzen, sowie diejenigen, welche ihren Wohnplatz in der Erde haben (V. 29-30), sind unrein. – Wenn jemand ganz für diese Welt lebt und völlig den Standpunkt eines Weltbürgers einnimmt, so ist es klar, daß er außerhalb des Reiches Gottes steht. Und für jedes Weltkind ist es erschütternd ernst, zu vernehmen, daß Gott alle für unrein erklärt, welchen die Kennzeichen des neuen, himmlischen Lebens in Christo abgehen. Das sollte doch jeden, der noch ein Gewissen hat, bis ins Innerste erschrecken! Eine solche Entdeckung machte einst der Prophet Jesaja: „Wehe mir! denn ich bin verloren, denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen!“ (Lies Jes. 6,1-7.) Ließ Gott diesen Mann in seiner Schuld und Unreinheit untergehen? O nein, gerade auf diese notwendige Selbsterkenntnis, auf dieses offene Geständnis hatte Gott gewartet, um ihn reinigen und retten zu können. Und so wartet Gott auch bei dir auf eine Abkehr von der Welt und Sünde, auf ein offenes Geständnis und rückhaltloses Zugeben deiner Schuld und inneren Verdorbenheit, um dich begnadigen und retten, befreien und reinigen zu können. Gott spricht auch von dir: „Sieht er es ein und kehrt er um von allen seinen Übertretungen, die er begangen hat, so soll er gewißlich leben; er soll nicht sterben!“ (Lies Hes. 18,23.28; vergl. 36,31-36.) Siehst du es ein? Kehrst du um?

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