BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 273 (Wie ein konkreter Fall von Gotteslästerung zur Steinigung des Gotteslästerers führte)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
10. Todesstrafen bei Gotteslästerung und Totschlag. Vergeltungsstrafen bei Verletzungen (3. Mose 24,10-23)

a) Wie ein konkreter Fall von Gotteslästerung zur Steinigung des Gotteslästerers führte (3. Mose 24,10-14)


3. MOSE 24,13.14

13 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 14 Führe den Flucher hinaus vor das Lager und laß alle, die es gehört haben, ihre Hände auf sein Haupt legen und laß ihn die ganze Gemeinde steinigen.

Es ist eine tiefernste und heilige Sache um die Ausübung der Zucht und des Gerichts im Hause Gottes. Gott will dieselbe in erster Linie Selbst in der Hand behalten. (1. Petri 1,17; 4,17; Gal. 6,7.8.)

1. Petrus 1,17 -- Und sintemal ihr den zum Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führt euren Wandel, solange ihr hier wallt, mit Furcht / 1. Petrus 4,17 -- Denn es ist Zeit, daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes. So aber zuerst an uns, was will's für ein Ende werden mit denen, die dem Evangelium nicht glauben? / Galater 6,7.8 --7 Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. 8 Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.

Doch macht Er auch uns verantwortlich, die Heiligkeit in Seinem Hause und die Ordnung, Gerechtigkeit und Reinheit unter uns, Seinem Volke, aufrechtzuerhalten! Wo aber nicht dienende, auferbauende Liebe, verständnisvolle, helfende Barmherzigkeit unter den Kindern Gottes waltet, besteht auch kein Recht, über Fehler zu urteilen und das Böse zu rügen! – Wir sind füreinander verantwortlich, weil wir als Glieder Christi so eng und innig miteinander verbunden sind durch die Liebe! Deshalb sollen wir „aufeinander acht haben“ – nicht in richterlich beobachtender Weise, sondern nach des Heilandes demütiger, sanftmütiger und heiliger Art, „zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken!“ (Hebr. 10,24.)

Hebräer 10,24 -- und lasset uns untereinander unser selbst wahrnehmen mit Reizen zur Liebe und guten Werken

Andererseits wollen wir stets bedenken, daß es heißt: „Wehe denen, die das Böse gut heißen und das Gute böse – welche Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis!“ (Jes. 5,20; 1. Kor. 5,2-8.)

Jesaja 5,20 -- Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! / 1. Korinther 5,2-8 --2 Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, auf daß, der das Werk getan hat, von euch getan würde? 3 Ich zwar, der ich mit dem Leibe nicht da bin, doch mit dem Geist gegenwärtig, habe schon, als sei ich gegenwärtig, beschlossen über den, der solches getan hat: 4 in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi, in eurer Versammlung mit meinem Geist und mit der Kraft unsers HERRN Jesu Christi, 5 ihn zu übergeben dem Satan zum Verderben des Fleisches, auf daß der Geist selig werde am Tage des HERRN Jesu 6 Euer Ruhm ist nicht fein. Wisset ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versäuert? 7 Darum feget den alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert. 8 Darum lasset uns Ostern halten nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schalkheit, sondern im Süßteig der Lauterkeit und der Wahrheit.

(Montag, 26. August 1918)

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