BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 247 (Das Fest der Webebrote oder Pfingstfest: am 4. des 3. Monats im Jahr)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
8. Wöchentliche und jährliche Feiertage mit heiligen Versammlungen der Israeliten (3. Mose 23,1-44)

e) Das Fest der Webebrote oder Pfingstfest: am 4. des 3. Monats im Jahr (3. Mose 23,15-22 )


3. MOSE 23,18 ( IV. Webebrote oder Pfingstfest )

Und sollt herzubringen neben eurem Brot sieben jährige Lämmer ohne Fehl und einen jungen Farren und zwei Widder, die sollen des HERRN Brandopfer sein, mit ihrem Speisopfern und Trankopfern, ein Opfer eines süßen Geruchs dem HERRN

Während die Erstlingsbrote nur vor Jehova gewebt, d. h. Ihm vor Seinem Heiligtum dargebracht wurden, kamen die denselben beigefügten Opfertiere tatsächlich auf den Altar. Die Menge und Fülle besonders der Brandopfer ist bemerkenswert. Die sieben Lämmer, der Farre und die zwei Widder – sie alle bilden gleichsam ein Brandopfer, denn sie weisen alle miteinander hin auf Christum, der Sich Gott geopfert hat für uns. Durch diese kostbaren Opfer wurden die Erstlingsbrote, die in sich selbst von geringem Werte waren, erst wirklich kostbar und angenehm vor Gott. – So ist es auch mit der Gemeinde, der Gesamtheit der Glaubenden. Durch Christum und in Ihm, der Sich Selbst ohne Fehl Gott geopfert hat, sind wir, die wir in uns sündig und arm waren, nun so wertvoll und wohlannehmlich vor Gott!

So arm und wertlos ich auch sei, die Gnade legte Wert mir bei!

Darum wollen wir stets neu unseren Herrn Jesum preisen und Ihn allein rühmen, der uns geliebt und Sich Selbst für uns hingegeben hat! Welch eine Gnade, welch eine Stellung und Segnung ist uns eingeräumt und geschenkt worden vor Gott um Seines geliebten Sohnes willen für Zeit und Ewigkeit!

Zu jedem Brandopfer gehörte ein Speisopfer; das letztere, bestehend aus Feinmehl gemengt mit Öl, stellt uns stets die reine, heilige Menschheit Christi, Sein flecken- und tadelloses Leben und Verhalten als Menschensohn auf Erden vor Augen. Der Tod Christi war deshalb so heilig und kostbar vor Gott und bewirkte so unaussprechlich Großes zu unserem Heil, weil Sein Leben, Seine Person so unaussprechlich heilig und teuer war. Es war Der, der in Seiner Person, in Seinem Wesen und Wirken auf Erden Gott so völlig geoffenbart und geehrt hatte, der dann in Seinem Tode Ihn verherrlichte! Darum ist auch die Gnade und das Wohlgefallen Gottes so groß, das uns um Seinetwillen zuteil wird! – Die den Brand- und Speisopfern beigefügten und über sie ausgegossenen Trankopfer, bestehend aus Wein, deuten wiederum darauf hin, daß Christus Sein Leben „ausgeschüttet hat in den Tod“. (Vgl. Phil. 2,17.)

Philipper 2,17 -- Und ob ich geopfert werde über dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.

(Samstag, 15. Juni 1918)

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