BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 183 (Keine Früchte essen von neugepflanzten Bäumen vor dem fünften Jahr)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
4. Wie sich die Heiligkeit des HERRN im täglichen Leben auswirken soll (3. Mose 19,1-37)

o) Keine Früchte essen von neugepflanzten Bäumen vor dem fünften Jahr (3. Mose 19,23-25)


3. MOSE 19,23-25

23 Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume pflanzt, davon man ißt, sollt ihr mit seinen Früchten tun wie mit einer Vorhaut. Drei Jahre sollt ihr sie unbeschnitten achten, daß ihr sie nicht esset; 24 im vierten Jahr aber sollen alle ihre Früchte heilig sein, ein Preisopfer dem HERRN; 25 im fünften Jahr aber sollt ihr die Früchte essen und sie einsammeln; denn ich bin der HERR, euer Gott.

Pflanzte der Israelit im Lande Kanaan Obstbäume, so sollte er die Früchte der ersten drei Jahre als nach dem Gesetz unrein ansehen und wegwerfen. Im vierten Jahr sollten die Früchte dem HERRN geheiligt werden zum Preise seiner Güte, denn Er ließ sie wachsen; man brachte sie wie die Erstlinge des Getreides ins Heiligtum, den Priestern zur Speise. (2. Mose 23,19; 4. Mose 18,8.13)

2. Mose 23,19 -- Die Erstlinge von der ersten Frucht auf deinem Felde sollst du bringen in das Haus des HERRN, deines Gottes. Und sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch. / 4. Mose 18,8.13 -- 8 Und der HERR sagte zu Aaron: Siehe, ich habe dir gegeben meine Hebopfer von allem, was die Kinder Israel heiligen, als Gebühr dir und deinen Söhnen zum ewigen Recht. ... 13 Die erste Frucht, die sie dem HERRN bringen von allem, was in ihrem Lande ist, soll dein sein; wer rein ist in deinem Hause, soll davon essen.

Erst im fünften Jahre also durfte der Israelit selbst die Frucht seiner Bäume essen. Der HERR aber wollte ihm dann, wenn er in Vertrauen und Gehorsam Seine Vorschriften befolgt hatte, den Ertrag wunderbar mehren! – Zur Erfüllung dieser Vorschrift war ein besonderes Maß von Vertrauen zu der Güte und Wahrhaftigkeit des HERRN nötig; man mußte dem Worte glauben: „Ehre Jehova von deinem Vermögen und von den Erstlingen all deines Ertrages, so werden deine Speicher sich füllen mit Überfluß und deine Kufen von Most überfließen!“ (Sp. 3,9-10). Viele wollen warten bis zum Ende einer Woche, eines Monats, eines Jahres oder gar ihres Lebens und dann sehen, was übrig bleibt, das sie dem HERRN geben können! Es wird nicht viel oder gar nichts übrig bleiben, denn der Segen des HERRN – dieser wichtige Faktor in allen Lebens-, Geschäfts- und Geldfragen fehlt! Nein, nicht die letzten Früchte eines alten Baumes, die letzten Groschen des Wochen.- oder Monatsgeldes, die letzten Kräfte eines verbrauchten Tages oder Lebens sollen wir dem HERRN bringen, damit würden wir Ihn nicht ehren! „Weihe die besten Kräfte dem Herrn Jesus Christ“! Zeige mit der Tat, daß du ihm vertraust und auf die Erfüllung seiner Zusagen rechnest – auch in der Zeit des Krieges und der Teurung! Du ehrst den HERRN, wenn du freudig und reichlich gibst für seine Sache, für seine Arbeiter und Arbeiterinnen, für seine Armen und Elenden! – (Lies Mal. 1,6-8.13-14; 3,7-12).

Maleachi 1,6-8.13-14 -- 6 Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? bin ich HERR, wo fürchtet man mich? spricht der HERR Zebaoth zu euch Priestern, die meinen Namen verachten. So sprecht ihr: "Womit verachten wir deinen Namen?" 7 Damit daß ihr opfert auf meinem Altar unreines Brot. So sprecht ihr: "Womit opfern wir dir Unreines?" damit daß ihr sagt: "Des HERRN Tisch ist verachtet." 8 Und wenn ihr ein blindes opfert, so muß es nicht böse heißen; und wenn ihr ein Lahmes oder Krankes opfert, so muß es auch nicht böse heißen. Bringe es deinem Fürsten! was gilt's, ob du ihm gefallen werdest, oder ob er deine Person ansehen werde? spricht der HERR Zebaoth. ... 13 Und ihr sprecht: "Siehe, es ist nur Mühe!" und schlagt es in den Wind, spricht der HERR Zebaoth. Und ihr bringt her, was geraubt, lahm und krank ist, und opfert dann Speisopfer. Sollte mir solches gefallen von eurer Hand? spricht der HERR. 14 Verflucht sei der Betrüger, der in seiner Herde ein Männlein hat, und wenn er ein Gelübde tut, opfert er dem HERR ein untüchtiges. Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR Zebaoth, und mein Name ist schrecklich unter den Heiden. / Maleachi 3,7-12 -- 7 Ihr seid von eurer Väter Zeit immerdar abgewichen von meinen Geboten und habt sie nicht gehalten. So bekehrt euch nun zu mir, so will ich mich zu euch auch kehren, spricht der HERR Zebaoth. So sprecht ihr: "Worin sollen wir uns bekehren?" 8 Ist's recht, daß ein Mensch Gott täuscht, wie ihr mich den täuschet? So sprecht ihr: "Womit täuschen wir dich?" Am Zehnten und Hebopfer. 9 Darum seid ihr auch verflucht, daß euch alles unter den Händen zerrinnt; denn ihr täuscht mich allesamt. 10 Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf daß in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle. 11 Und ich will für euch den Fresser schelten, daß er euch die Frucht auf dem Felde nicht verderben soll und der Weinstock im Acker euch nicht unfruchtbar sei, spricht der HERR Zebaoth; 12 daß euch alle Heiden sollen selig preisen, denn ihr sollt ein wertes Land sein, spricht der HERR Zebaoth.

(Montag, 11. Juni 1917)

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