BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 168 (Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
4. Wie sich die Heiligkeit des HERRN im täglichen Leben auswirken soll (3. Mose 19,1-37)

a) Grundsatz: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott (3. Mose 19,1-2)


3. MOSE 19,1-2

1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein; denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.

Gott redet hier von neuem zu Mose, um Seinem Volke verschiedene Gebote und Vorschriften zu geben, aus welchen uns sowohl Seine Heiligkeit als auch Seine Treue und liebevolle Fürsorge für Sein Volk entgegenleuchten. Er leitet dieselben ein mit dem erhabenen Zuruf: „Ihr sollt heilig sein, denn Ich, Jehova, euer Gott, bin heilig!“ Wenn Gott Sich ein Volk beruft und erlöst und zum Eigentum erwählt, so ist es klar, daß Er dasselbe mit Sich Selbst in Übereinstimmung haben will. Die Heiligkeit Gottes kann uns, Seinen Kindern, nicht erhaben genug vor Augen stehen und wir sollen sie immer völliger erkennen, um ihr in unserem Wesen und Wandel immer völliger entsprechen zu können! Manche Kinder Gottes haben noch sehr geringe Begriffe von der über alles erhabenen Heiligkeit Gottes. Möchten sie einmal so in Seine Gegenwart und in Sein alles durchdringendes Licht geführt werden, wie einst der Prophet Jesaja am Anfang seiner Laufbahn! (Lies Jesaja 6,1-8)

Jesaja 6,1-8 -- 1 Des Jahres, da der König Usia starb, sah ich den HERRN sitzen auf einem hohen und erhabenen Stuhl, und sein Saum füllte den Tempel. 2 Seraphim standen über ihm; ein jeglicher hatte sechs Flügel: mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie. 3 Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth; alle Lande sind seiner Ehre voll! 4 daß die Überschwellen bebten von der Stimme ihres Rufens, und das Haus ward voll Rauch. 5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen. 6 Da flog der Seraphim einer zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen gerührt, daß deine Missetat von dir genommen werde und deine Sünde versöhnt sei. 8 Und ich hörte die Stimme des HERRN, daß er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich; sende mich!

Dann erst – wenn der Gläubige einen solchen Zusammenbruch seiner eigenen Gerechtigkeit vor der Heiligkeit seines Gottes erlebt hat und sich durch die Gnade seines Gottes Kraft zum Wandel in Heiligkeit und Neuheit des Lebens darreichen ließ, kann er in Wahrheit dem Herrn dienen und Nützlichsein! „Jaget dem Frieden nach mit allen und dem Geheiligtsein, ohne welches niemand den Herrn schauen wird, indem ihr darauf achtet, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide!“ (Hebräer 12,14-15)

Hebräer 12,14-15 -- 14 Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen, 15 und sehet darauf, daß nicht jemand Gottes Gnade versäume; daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch dieselbe verunreinigt werden;

(Sonnabend, 10. März 1917)

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