BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 147 (Vorbereitung des Priesters und Opfer zur Entsühnung des Priesters)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
B - Das Gesetz der Priester und Reinheit (3. Mose 8-16)
8. Priesterliche Dienste am großen Versöhnungstag (3. Mose 16,1-34)

a) Vorbereitung des Priesters, Wahl der Opfertiere und Opfer zur Entsühnung des Priesters (3. Mose 16,1-11)


3. MOSE 16,1-2

1 Und der HERR redete mit Mose, nachdem die zwei Söhne Aarons gestorben waren, da sie vor dem HERRN opferten, 2 und sprach: Sage deinem Bruder Aaron, daß er nicht zu aller Zeit in das inwendige Heiligtum gehe hinter den Vorhang vor den Gnadenstuhl, der auf der Lade ist, daß er nicht sterbe; denn ich will in einer Wolke erscheinen auf dem Gnadenstuhl;

Nachdem Jehova Mose und Aaron in Kapitel 11-15 Vorschriften gegeben hatte betreffs dessen, was nach dem Gesetz als rein und als unrein galt, wird hier zurückgegriffen auf das erschütternde Ereignis von Kap. 10 – den Tod der beiden ältesten Söhne Aarons, welche im Heiligtum vom Gericht weggerafft wurden, weil sie „fremdes Feuer“ vor Jehova darbrachten. – Mose soll zu seinem Bruder Aaron reden und ihm eine Beschränkung auferlegen, die jedenfalls im Zusammenhang mit jenem tiefernsten Vorfall stand. Nicht zu aller Zeit und nur unter den von Gott angeordneten Vorkehrungen sollte Aaron, der Hohepriester Israels, von nun an in das Allerheiligste treten; es drohte ihm sonst der Tod, denn Jehova erschien an diesem Orte in der Wolke, dem Zeichen Seiner Gegenwart und Herrlichkeit. – Durch diese Anordnung für den Hohenpriester, den Vertreter des Volkes vor Gott, „zeigte der Heilige Geist an, daß der Weg zum Heiligtum noch nicht geoffenbart war“, weil noch keine endgültige Sühnung und Tilgung der Sünde erfunden war. (Hebr. 9,8.)

Hebräer 9,8 -- 8 Damit deutete der heilige Geist, daß noch nicht offenbart wäre der Weg zum Heiligen, solange die vordere Hütte stünde,

Es lag aber in diesem „noch nicht“ die kostbare Aussicht verborgen, daß der Weg zu Gott einmal aufgetan werden sollte! Und der große „Versöhnungstag“ an welchem Aaron einmal im Jahre die Gegenwart Jehovas betrat und „Sühnung“ tat für sich und sein Haus und die ganze Gemeinde Israel, ist ein klarer und herrlicher Hinweis auf die ewige Erlösung, die Jesus, unser großer Hoherpriester, allein tatsächlich vollbringen konnte und vollbracht hat, als Er „mit Seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum droben eingegangen ist“. (Lies Hebr. 9,12-14.)

Hebräer 9,12-14 -- 12 auch nicht der Böcke oder Kälber Blut, sondern sein eigen Blut einmal in das Heilige eingegangen und hat eine ewige Erlösung erfunden. 13 Denn so der Ochsen und der Böcke Blut und die Asche von der Kuh, gesprengt, heiligt die Unreinen zu der leiblichen Reinigkeit, 14 wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Der Weg zu Gott ist jetzt geoffenbart und aufgetan, die Erlöung ist vollendet durch Christum, die Versöhnung mit Gott und das ewige Heil ist da für allehast du es im Glauben ergriffen? Bist du durch Christum zu Gott gekommen und mit Ihm versöhnt?

(Montag 13.11.1916)

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