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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 061 (Das Richt- und Lehramt der Priester)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
B - Das Gesetz der Priester und Reinheit (3. Mose 8-16)
3. Falscher und rechter priesterlicher Dienst (3. Mose 10,1-20)

c) Das Richt- und Lehramt der Priester (3. Mose 10,10-11)


3. Mose 10,10-11

10 auf daß ihr könnt unterscheiden, was heilig und unheilig, was rein und unrein ist, 11 und daß ihr die Kinder Israel lehret alle Rechte, die der HERR zu ihnen geredet hat durch Mose.

Wenn die Gläubigen in der Heiligen Schrift zur Nüchternheit ermahnt werden, so ist darunter weit mehr verstanden als das Freisein von dem Einfluß geistiger Getränke oder sonstiger Rauschmittel! (Vergl. z.B. 1. Thess. 5,6-10; 2.Tim 4,5; 1. Petr. 1,13.)

1. Thessalonicher 5,6-10 -- 6 So lasset uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasset uns wachen und nüchtern sein. 7 Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken; 8 wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. 9 Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besitzen durch unsern HERRN Jesus Christus, 10 der für uns alle gestorben ist, auf daß, wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben sollen. / 2. Timotheus 4,5 -- 5 Du aber sei nüchtern allenthalben, sei willig, zu leiden, tue das Werk eines evangelischen Predigers, richte dein Amt redlich aus. / 1. Petrus 1,13 -- 13 Darum so begürtet die Lenden eures Gemütes, seid nüchtern und setzet eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird durch die Offenbarung Jesu Christi,

Wenn uns zugerufen wird: „Seid nüchtern, wachet!“ so will dies heißen: Seid frei und laßt euch immer völliger befreien von den Einflüssen des Geistes dieser Zeit und Welt! Sehet alles im Licht der heiligen Gegenwart Gottes, im Licht der nahen Ewigkeit an!

Ewigkeit! In die Zeit leuchte hell hinein,
Daß uns kleiner werd' das Kleine
Und das Große groß erscheine – sel'ge Ewigkeit!

Ja, nur ein Herz, das selig ist in Gott und im Gedanken an die nahe Ewigkeit, ist imstande, alle Dinge mit dem Maß und Gewicht des Himmels, des Heiligtums, zu messen und zu werten! - Die den Priestern gebotene Nüchternheit war notwendig, „um zu unterscheiden zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, dem Reinen und dem Unreinen“. Wie leicht geht dem Gläubigen das heilige geistliche Unterscheidungsvermögen verloren, ja, wie mancher hat noch kaum je etwas davon besessen, weil er seine geistlichen Sinne und Fähigkeiten nie geübt hat in der Unterscheidung dessen, was nicht nur vor dem natürlichen Gewissen, sondern vor Gott gut oder böse ist! (Lies Hebr. 5,12-14.)

Hebräer 5,12-14 -- 12 Und die ihr solltet längst Meister sein, bedürft wiederum, daß man euch die ersten Buchstaben der göttlichen Worte lehre und daß man euch Milch gebe und nicht starke Speise. 13 Denn wem man noch Milch geben muß, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit; denn er ist ein junges Kind. 14 Den Vollkommenen aber gehört starke Speise, die durch Gewohnheit haben geübte Sinne zu unterscheiden Gutes und Böses.

Nur wenn ich mit dem Herzen viel in dem verborgenen Heiligtum der Gegenwart Gottes weile, werde ich priesterlich prüfen und unterscheiden lernen, „was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist“ (Röm. 12,2).

Römer 12,2 -- 2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille.

Es gibt viele Dinge, die man bei den Menschen nicht als unrecht und böse bezeichnen kann, die aber den Heiligen, den Priestern Gottes, nicht anstehen und geziemen, weil für sie das Urteil und die Heiligkeit ihres Gottes maßgebend ist. (Lies 1. Petr. 1,15-16; Eph. 5,4; Kol 1,10; 1.Thess. 2,12; 1. Tim. 2,9-10.)

1. Petrus 1,15-16 -- 15 sondern nach dem, der euch berufen hat und heilig ist, seid auch ihr heilig in allem eurem Wandel. 16 Denn es steht geschrieben: "Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig." / Epheser 5,4 -- 4 auch nicht schandbare Worte und Narrenteidinge oder Scherze, welche euch nicht ziemen, sondern vielmehr Danksagung. / Kolosser 1,10 -- 10 daß ihr wandelt würdig dem HERRN zu allem Gefallen und fruchtbar seid in allen guten Werken / 1. Thessalonicher 2,12 -- 12 und bezeugt haben, daß ihr wandeln solltet würdig vor Gott, der euch berufen hat zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit. / 1. Timotheus 2,9-10 -- 9 Desgleichen daß die Weiber in zierlichem Kleide mit Scham und Zucht sich schmücken, nicht mit Zöpfen oder Gold oder Perlen oder köstlichem Gewand, 10 sondern, wie sich's ziemt den Weibern, die da Gottseligkeit beweisen wollen, durch gute Werke.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:59 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)