BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 470 (Rebekka gebar Zwillinge. Esau wurde umherstreifender Jäger und Jakob gesitteter Mann bei Zelten)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

3. Rebekka gebar Zwillinge. Esau wurde umherstreifender Jäger und Jakob gesitteter Mann bei Zelten (1. Mose 25,24-28)


1. MOSE 25,28

28 Und Isaak hatte Esau lieb und aß gern von seinem Weidwerk; Rebekka aber hatte Jakob lieb.

1. KORINTHER 1,29-31

29 auf daß sich vor ihm kein Fleisch rühme. 30 Von ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, 31 auf daß (wie geschrieben steht), "wer sich rühmt, der rühme sich des HERRN!"

EPHESER 6,4

Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Vermahnung zum HERRN

In keinem Fall ist es gut, wenn Eltern in der Behandlung ihrer Kinder, und besonders in der Liebe, einen Unterschied machen. Herzlicher Liebe bedürfen alle! Und gerade, wenn wir allen mit warmer Liebe entgegenkommen, wird es umso eher möglich sein, sie nach des Herrn Sinn zu beeinflussen und zu erziehen. Ein Kind, das sich warm geliebt weiß von Vater und Mutter, nimmt es sicher umso gewissenhafter auf, wenn der Vater oder die Mutter es einmal ernst tadeln oder zurechtweisen muß! Lassen Eltern ihre Vorliebe für ein Kind zu deutlich merken, so richten sie damit nichts Gutes an. Das bevorzugte Kind wird leicht verwöhnt und hochmütig, während ein zurückgesetztes häufig niedergeschlagen und schließlich auch verbittert wird! (Lies 1. Mose 37,3.4.)

1. Mose 37,3.4 -- 3 Israel aber hatte Joseph lieber als alle seine Kinder, darum daß er ihn im Alter gezeugt hatte; und machte ihm einen bunten Rock. 4 Da nun seine Brüder sahen, daß ihn ihr Vater lieber hatte als alle seine Brüder, waren sie ihm feind und konnten ihm kein freundlich Wort zusprechen.

Die Eltern aber bereiten sich für die Zukunft allerlei Herzeleid durch diese verkehrte Behandlung, denn die Kinder können bei einer solchen Erziehung nicht das werden, was sie doch werden sollen. Darum genügt bei der Erziehung der gute Wille der Eltern durchaus nicht. Es gehört vielmehr ein unendlich großes Maß von Gnade und Leitung von oben zu dieser heiligen Aufgabe - ein hohes Maß naher Gemeinschaft mit dem Herrn und gründliches Beeinflußtsein vom Worte Gottes. Jakobus schreibt uns: „Fehlt es nun einem von euch an Weisheit, der bitte Gott darum, Er wird sie ihm geben! Denn der Herr gibt allen so gerne und hält es nachher niemand vor!“ [Lies Jak. 1,5-8; Spr. 2,6-8.]

Jakobus 1,5-8 -- 5 So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Gott, der da gibt einfältig jedermann und rücket's niemand auf, so wird sie ihm gegeben werden. 6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist wie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird. 7 Solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem HERRN empfangen werde. 8 Ein Zweifler ist unbeständig in allen seinen Wegen. / Sprüche 2,6-8 -- 6 Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand. 7 Er läßt's den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen 8 und behütet die, so recht tun, und bewahrt den Weg seiner Heiligen.

Wie manches Elternpaar finden wir in der Schrift, die ihre Kinder mit so viel Gnade und Weisheit zu erziehen wußten und hernach sehen durften, daß die Kinder brauchbare Werkzeuge für Gott wurden und Ihm viel Frucht brachten in ihrem Leben. [Lies Luk. 1,15-17; vgl. 1. Sam. 1,19-24; 2,18-26; 3,19-21.]

Lukas 1,15-17 -- 15 Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist. 16 Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren. 17 Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk. / 1. Samuel 1,19-24 -- 19 Und des Morgens früh machten sie sich auf; und da sie angebetet hatten vor dem HERRN, kehrten sie wieder um und kamen heim gen Rama. Und Elkana erkannte sein Weib Hanna, und der HERR gedachte an sie. 20 Und da die Tage um waren, ward Hanna schwanger und gebar einen Sohn und hieß ihn Samuel: "denn ich habe ihn von dem HERRN erbeten." 21 Und da der Mann Elkana hinaufzog mit seinem ganzen Hause, daß er dem HERRN opferte das jährliche Opfer und sein Gelübde, 22 zog Hanna nicht mit hinauf, sondern sprach zu ihrem Mann: Bis der Knabe entwöhnt werde, so will ich ihn bringen, daß er vor dem HERRN erscheine und bleibe daselbst ewiglich. 23 Elkana, ihr Mann, sprach zu ihr: So tue, wie dir's gefällt: bleib, bis du ihn entwöhnst; der HERR bestätige aber was er geredet hat. Also blieb das Weib und säugte ihren Sohn, bis daß sie ihn entwöhnte, 24 und brachte ihn mit sich hinauf, nachdem sie ihn entwöhnt hatte, mit drei Farren, mit einem Epha Mehl und einem Krug Wein; und brachte ihn in das Haus des HERRN zu Silo. Der Knabe war aber noch jung. / 1. Samuel 2,18-26 -- 18 Samuel aber war ein Diener vor dem HERRN; und der Knabe war umgürtet mit einem Leibrock. 19 Dazu machte ihm seine Mutter ein kleines Oberkleid und brachte es ihm hinauf zu seiner Zeit, wenn sie mit ihrem Mann hinaufging, zu opfern das jährliche Opfer. 20 Und Eli segnete Elkana und sein Weib und sprach: Der HERR gebe dir Samen von diesem Weibe um der Bitte willen, die sie vom HERRN gebeten hat. Und sie gingen an ihren Ort. 21 Und der HERR suchte Hanna heim, daß sie schwanger ward und gebar drei Söhne und zwei Töchter. Aber Samuel, der Knabe, nahm zu bei dem HERRN. 22 Eli aber war sehr alt und erfuhr alles, was seine Söhne taten dem ganzen Israel, und daß sie schliefen bei den Weibern, die da dienten vor der Tür der Hütte des Stifts. 23 Und er sprach zu ihnen: Warum tut ihr solches? Denn ich höre euer böses Wesen von diesem ganzen Volk. 24 Nicht, meine Kinder, das ist nicht ein gutes Gerücht, das ich höre. Ihr macht des HERRN Volk übertreten. 25 Wenn jemand wider einen Menschen sündigt, so kann's der Richter schlichten. Wenn aber jemand wider den HERRN sündigt, wer kann für ihn bitten? Aber sie gehorchten ihres Vaters Stimme nicht; denn der HERR war willens, sie zu töten. 26 Aber der Knabe Samuel nahm immermehr zu und war angenehm bei dem HERRN und bei den Menschen. / 1. Samuel 3,19-21 -- 19 Samuel aber nahm zu, und der HERR war mit ihm, und fiel keines unter allen seinen Worten auf die Erde. 20 Und ganz Israel von Dan an bis gen Beer-Seba erkannte, daß Samuel ein treuer Prophet des HERRN war. 21 Und der HERR erschien hinfort zu Silo; denn der HERR war durch Samuel offenbart worden zu Silo durchs Wort des HERRN. Und Samuel fing an zu predigen dem ganzen Israel.

(Freitag, 18. April 1952)

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