BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 431 (Wie Abraham ein Erbbegräbnis in Kanaan kaufte, um seine Tote Frau zu begraben)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

48. Wie Abraham ein Erbbegräbnis in Kanaan kaufte, um seine Tote Frau zu begraben (1. Mose 23,3-20)


1. MOSE 23,6

6 Höre uns, lieber Herr! Du bist ein Fürst Gottes unter uns, begrabe deinen Toten in unsern vornehmsten Gräbern; kein Mensch soll dir unter uns wehren, daß du in seinem Grabe begrabest deinen Toten.

JESAJA 45,14

14 So spricht der HERR: Der Ägypter Handel und der Mohren und der langen Leute zu Seba Gewerbe werden sich dir ergeben und dein eigen sein; sie werden dir folgen, in Fesseln werden sie gehen und werden vor dir niederfallen und zu dir flehen; denn bei dir ist Gott, und ist sonst kein Gott mehr.

Lieber Bruder, würde man wohl auch zu dir sagen können: „Ein Fürst Gottes bist du unter uns!“? Wir sind es der Welt schuldig, königlich wie Abraham in ihrer Mitte zu wandeln. Ach, was ist es für ein Schade, wenn Kinder Gottes die Höhe ihrer Berufung und die große Aufgabe nicht erkennen – nicht königlich handeln und wandeln. Wie wird die Sache Gottes doch dadurch geschädigt in den Augen der Weltkinder. Gerade in unserer Zeit, das so viele Menschen allen Glauben über Bord geworfen haben – da so viele sagen: Die Gebote Gottes passen nicht in diese Zeit, tut es not, daß die Kinder Gottes dastehen als „Fürsten Gottes“ inmitten ihrer Umgebung, in ihrer Familie, in ihrem Büro, in ihrer Werkstatt oder wo es sein mag. [Lies Matth. 5,13-16; Röm. 13,11-14.]

Matthäus 5,13-16 -- 13 Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man's salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn das man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. 16 Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. / Römer 13,11-14 -- 11 Und weil wir solches wissen, nämlich die Zeit, daß die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf (sintemal unser Heil jetzt näher ist, denn da wir gläubig wurden; 12 die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen): so lasset uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes. 13 Lasset uns ehrbar wandeln als am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Kammern und Unzucht, nicht in Hader und Neid; 14 sondern ziehet an den HERRN Jesus Christus und wartet des Leibes, doch also, daß er nicht geil werde.

Neulich war ich in einem Kreis gläubiger Geschwister, da war von „mürrischen Heiligen“ die Rede. Ein gereifter Mann Gottes entgegnete: „Mürrische Gläubige gibt es nicht!“ Jedenfalls sind sie in dem Augenblick, da sie mürrisch sind, keine wirklichen Heiligen und kein Zeugnis für ihren herrlichen Herrn!

Es wird uns zugerufen: „Kein häßliches Wort komme aus eurem Munde, sondern nur Gutes, wie es gerade jetzt erforderlich ist zum inneren Aufbau, damit die, welche es hören, Segen davon haben! – Nehmt euch Gott zum Vorbild, da ihr ja Seine geliebten Kinder seid und tut Schritte in der Liebe, so wie Christus euch liebt und Sich Selbst für euch zum Opfer dargebracht hat, Gott zu einem lieblichen Wohlgeruch. – Unzucht jedoch und alle Unsittlichkeit sowie Unreinheit aller Art oder Habgier, sollen bei euch nicht einmal genannt oder zum Gegenstand eurer Unterhaltung gemacht werden, denn das geziemt sich für Heilige nicht. Ebensowenig darf unanständiges Wesen und Betragen, leeres Geschwätz oder leichtfertiges Witzemachen bei euch aufkommen, denn das schickt sich nicht! Statt dessen übt Dankbarkeit und Danksagung gegen Gott!“ [Lies Eph. 4,29-32; 5,1-7.]

Epheser 4,29-32 -- 29 Lasset kein faul Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern was nützlich zur Besserung ist, wo es not tut, daß es holdselig sei zu hören. 30 Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung. 31 Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt aller Bosheit. 32 Seid aber untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem andern, gleichwie Gott euch auch vergeben hat in Christo. / Epheser 5,1-7 -- 1 So seid nun Gottes Nachfolger als die lieben Kinder 2 und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus uns hat geliebt und sich selbst dargegeben für uns als Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch. 3 Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Geiz lasset nicht von euch gesagt werden, wie den Heiligen zusteht, 4 auch nicht schandbare Worte und Narrenteidinge oder Scherze, welche euch nicht ziemen, sondern vielmehr Danksagung. 5 Denn das sollt ihr wissen, daß kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes. 6 Lasset euch niemand verführen mit vergeblichen Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens. 7 Darum seid nicht ihr Mitgenossen.

(Donnerstag, 22. November 1951)

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