BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 237 (Noahs Brandopfer und der Entschluss des HERRN, die Erde nicht mehr zu verfluchen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

11. Noahs Brandopfer und der Entschluss des HERRN, die Erde nicht mehr zu verfluchen um der Menschen willen (1. Mose 8,20-22)


1. MOSE 8,22

22 Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

JEREMIA 31,35-37

35 So spricht der HERR, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne nach ihrem Lauf der Nacht zum Licht; der das Meer bewegt, daß seine Wellen brausen, HERR Zebaoth ist sein Name: 36 Wenn solche Ordnungen vergehen vor mir, spricht der HERR, so soll auch aufhören der Same Israels, daß er nicht mehr ein Volk vor mir sei ewiglich. 37 So spricht der HERR: Wenn man den Himmel oben kann messen und den Grund der Erde erforschen, so will ich auch verwerfen den ganzen Samen Israels um alles, was sie tun, spricht der HERR.

PSALM 19,1-8 (Lu 2-9)

2 Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. 3 Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern. 4 Es ist keine Sprache noch Rede, da man nicht ihre Stimme höre. 5 Ihre Schnur Richtschnur geht aus in alle Lande und ihre Rede an der Welt Ende. Er hat der Sonne eine Hütte an ihnen gemacht; 6 und dieselbe geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held zu laufen den Weg. 7 Sie geht auf an einem Ende des Himmels und läuft um bis wieder an sein Ende, und bleibt nichts vor ihrer Hitze verborgen. 8 Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele; das Zeugnis des HERRN ist gewiß und macht die Unverständigen weise. 9 Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz; die Gebote des HERRN sind lauter und erleuchten die Augen.

Gott verspricht hier nach der Sintflut: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht!“ Unser Gott ist ein Gott der Ordnung und waltet über die Natur; Er beherrscht das ganze Weltall. Ohne Aufhören geht vor sich der Wechsel der Jahres- und Tageszeiten. Wie wohltätig ist diese Ordnung für die gesamte Schöpfung, für die Geschöpfe; vor allem für die Menschen! Jahr für Jahr bringt die Erde neues Leben hervor und spendet Menschen und Tieren die Nahrung! – Wir staunen immer neu über diese einzigartige Einrichtung: Ja, jedesmal neu werden wir mit Bewunderung und Anbetung erfüllt dem erhabenen Gott gegenüber, der alles geschaffen hat und über allem waltet! Das obige Wort erfüllt sich buchstäblich: In jedem einzelnen Monat wird irgendwo auf der Erde gesät und geerntet. Im Januar erntet man in Australien, im Februar und März in Ostindien, im April in Ägypten und Palästina, im Mai in China, Japan, Syrien und Nordafrika. Der Juni ist Erntemonat in Spanien, Portugal, Italien, Griechenland – der Juli in Frankreich, Österreich-Ungarn und Nordamerika! Im August ernten wir in Deutschland, Belgien und Dänemark. Der September ist Erntemonat in Schottland, Schweden und im größten Teil von Rußland. Nordrußland erntet im Oktober. In Südafrika sind November und Dezember die gegebenen Erntemonate! So macht Saat und Ernte fortwährend die Runde um unsere Erde. Ohne Aufhören läßt der gütige Gott segnend das Brotgetreide und alles andre Notwendige für die Menschen aus der Erde hervorwachsen. In Psalm 74 lesen wir: „Dein o Gott, ist der Tag, Dein auch die Nacht; den Mond und die Sonne hast Du bereitet! Du hast festgestellt alle Grenzen der Erde; Sommer und Winter –Du hast sie gebildet!“! [Lies Jer. 5,24; Ps. 104,1-19.]

Jeremia 5,24 -- 24 und sprechen nicht einmal in ihrem Herzen: Laßt uns doch den HERRN, unsern Gott, fürchten, der uns Frühregen und Spätregen zu rechter Zeit gibt und uns die Ernte treulich und jährlich behütet. / Psalm 104,1-19 --1 Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig geschmückt. 2 Licht ist dein Kleid, das du anhast; du breitest aus den Himmel wie einen Teppich; 3 Du wölbest es oben mit Wasser; du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehst auf den Fittichen des Windes; 4 der du machst Winde zu deinen Engeln und zu deinen Dienern Feuerflammen; 5 der du das Erdreich gegründet hast auf seinem Boden, daß es bleibt immer und ewiglich. 6 Mit der Tiefe deckst du es wie mit einem Kleide, und Wasser standen über den Bergen. 7 Aber von deinem Schelten flohen sie, von deinem Donner fuhren sie dahin. 8 Die Berge gingen hoch hervor, und die Täler setzten sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast. 9 Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wiederum das Erdreich bedecken.

(Sonntag, 22. Januar 1950)

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