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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 215 (Gott befiehlt Noah den Bau der Arche und kündigt die Sintflut an)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

4. Gott befiehlt Noah den Bau der Arche und kündigt die Sintflut an (1. Mose 6,9-22)


1. MOSE 6,14-17

14 Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech inwendig und auswendig. 15 Und mache ihn also: Dreihundert Ellen sei die Länge, fünfzig Ellen die Weite und dreißig Ellen die Höhe. 16 Ein Fenster sollst du daran machen obenan, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in seine Seite setzen. Und er soll drei Boden haben: einen unten, den andern in der Mitte, den dritten in der Höhe. 17 Denn siehe, ich will eine Sintflut große Flut mit Wasser kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin ein lebendiger Odem ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen.

HEBRÄER 11,7

7 Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche zubereitet zum Heil seines Hauses, da er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah; und verdammte durch denselben die Welt und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt.

Bei dem erschütternden Untergang einer ganzen Menschheit macht Gott eine einzige Ausnahme mit Noah. Während alles andere untergeht, will Gott ihn und sein Haus erhalten, um eine neue Menschheit aufzubauen! - Wir wollen nun die Rettungsarche etwas näher ansehen, durch die Noah mit den Seinen dem hereinbrechenden Verderben entging. Gott sprach: „Mache dir eine Arche aus Nadelholz!“ Die Größenverhältnisse sollten folgende sein: 300 Ellen die Länge, 50 Ellen die Breite und 30 Ellen die Höhe des schwimmenden Hauses. Das war eine bedeutsame Größe. Doch wie sollen wir uns das „Fenster“, die Lichtöffnung denken? Dieselbe lief jedenfalls rings um das Schiff, und nur durch die Tragbalken des Daches war sie unterbrochen. Die Höhe dieses rundum laufenden Fensters betrug eine Elle. – Ferner sollte die Arche an einer Längsseite eine Tür haben die natürlich wohlverschlossen und verdichtet sein mußte. – Innen bestand das Haus aus 3 Stockwerken. Durch diesen klaren und bestimmten Auftrag gab Gott Noah die Möglichkeit, sich auf das kommende Weltgericht vorzubereiten. [Lies 2. Petr. 3,3-7; Judas 5-8: Mal. 3,2a.]

2. Petrus 3,3-7 -- 3 Und wisset aufs erste, daß in den letzten Tagen kommen werden Spötter, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln 4 und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Zukunft? denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Kreatur gewesen ist. 5 Aber aus Mutwillen wollen sie nicht wissen, daß der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde aus Wasser, und im Wasser bestanden durch Gottes Wort; 6 dennoch ward zu der Zeit die Welt durch die dieselben mit der Sintflut verderbt. 7 Also auch der Himmel, der jetztund ist, und die Erde werden durch sein Wort gespart, daß sie zum Feuer behalten werden auf den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen. / Judas 5-8 -- 5 Ich will euch aber erinnern, die ihr dies ja schon wisset, daß der HERR, da er dem Volk aus Ägypten half, das andere Mal umbrachte, die da nicht glaubten. 6 Auch die Engel, die ihr Fürstentum nicht bewahrten, sondern verließen ihre Behausung, hat er behalten zum Gericht des großen Tages mit ewigen Banden in der Finsternis. 7 Wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie diese Unzucht getrieben haben und nach einem andern Fleisch gegangen sind, zum Beispiel gesetzt sind und leiden des ewigen Feuers Pein. 8 Desgleichen sind auch diese Träumer, die das Fleisch beflecken, die Herrschaft aber verachten und die Majestäten lästern. / Maleachi 3,2 -- 2 Wer wird aber den Tag seiner Zukunft erleiden können, und wer wird bestehen, wenn er wird erscheinen? Denn er ist wie das Feuer eines Goldschmieds und wie die Seifen der Wäscher.

Nichts ließ allerdings darauf schließen, daß es so kommen werde, aber Noah glaubte einfach dem Worte Gottes und gehorchte ihm. – Eine große Arbeit lag vor ihm! Wie mögen doch die Menschen gespottet haben darüber, daß Noah ohne jeden Grund auf trockenem Land ein Schiff baute! Doch er war völlig überzeugt davon, daß das, was Gott ihm mitgeteilt hatte, eines Tages zur Tatsache werde, und danach richtete er sich. – Ob auch wohl unser Glaube alles, was Gott uns in Seinem Wort sagt, als lebendige Wirklichkeit, als Tatsache erfaßt? Richten wir unser Leben darnach ein? Wie ist es bei uns Kindern Gottes zum Beispiel mit der Erwartung der nahen Wiederkunft unseres Herrn Jesu? Ist das für dich und für mich ein Geschehnis, auf das wir uns bereit machen? [Lies Matth. 24,37-44; Offb. 16,17.]

Matthäus 24,37-44 -- 37 Aber gleichwie es zur Zeit Noah's war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. 38 Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging. 39 und achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. 40 Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden. 41 Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden. 42 Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer HERR kommen wird. 43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn der Hausvater wüßte, welche Stunde der Dieb kommen wollte, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus brechen lassen. 44 Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr's nicht meinet. / Offenbarung 16,17 -- 17 Und der siebente Engel goß aus seine Schale in die Luft; und es ging aus eine Stimme vom Himmel aus dem Stuhl, die sprach: Es ist geschehen.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:53 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)