BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 206 (Der HERR sieht die Bosheit der Menschen auf Erden)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

2. Der HERR sieht die Bosheit der Menschen auf Erden und beschließt sie zu vertilgen (1. Mose 6,5-7)


1. MOSE 6,5-7

5 Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, 6 da reute es ihn, daß er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, 7 und er sprach: Ich will die Menschen, die ich gemacht habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe.

APOSTELGESCHICHTE 2,38-40

38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 39 Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, welche Gott, unser HERR, herzurufen wird. 40 Auch mit vielen anderen Worten bezeugte und ermahnte er: Lasset euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht!

Die neue, von Gott abgewandte Geistesrichtung der alten Welt beschleunigte die innere Ausreifung der Menschheit für das nahende Gottesgericht der Sintflut. Sich eine Zukunft zu schaffen ohne Gott, das wurde mehr und mehr zur alleingültigen Norm des menschlichen Strebens für das ganze Zeitalter vor der Flut. Wir hören: „Des Menschen Bosheit war groß geworden auf Erden, und es gereute den Herrn, die Menschen geschaffen zu haben; ja, es schmerzte Ihn in Sein Herz hinein!“ Darum sprach Er: „Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, wieder vertilgen vom Erdboden hinweg!“ In diesem Gottesurteil sprach sich der ganze göttliche Schmerz aus, den der Schöpfer Himmels und der Erde über die Gesamtentwicklung der ersten Menschen empfand. Er sah, wie sie sich durch ihre Einstellung auf sich selbst, den sicheren Untergang bereiteten! Die Schrift sagt: „Den Törichten bringt ihr Abfall von Gott den Tod, und die Sorglosigkeit stürzt die Toren ins Verderben!“ [Spr. 1,32.]

Sprüche 1,32 -- 32 Was die Unverständigen gelüstet, tötet sie, und der Ruchlosen Glück bringt sie um.

Gottes Urteil geht also dahin, daß nicht nur die Taten, Worte und Pläne, sondern schon die im Grund des Herzens aufsteigenden Wünsche und Absichten des Menschen vom Bösen verdorben worden sind. Es ist ja wirklich so: Entzieht sich die Seele dem göttlichen Einfluß und macht sich abhängig von den Eingebungen und Stimmungen ihres bald trotzigen, bald verzagten Herzens, dann wird schließlich ihr gesamtes Dichten und Trachten verdorben, sodaß Gott damals schon sagen mußte: „Ich will den Menschen, den Ich geschaffen habe, vom Erdboden hinweg vertilgen!“ – Christus, die himmlische Weisheit, ruft uns zu: „Ihr Söhne und Töchter, hört doch auf Mich; nehmt Unterweisung an und verwerft sie nicht: Wer Mich findet, der hat in Wirklichkeit das Leben gefunden! Wer dagegen an Mir sündigt, der tut seiner Seele Gewalt an. Alle, die mich hassen, lieben den Untergang!“ [Spr. 8,32-36; Hebr. 10,38.39; 12,25-29.]

Sprüche 8,32-36 -- 32 So gehorchet mir nun, meine Kinder. Wohl denen, die meine Wege halten! 33 Höret die Zucht und werdet weise und lasset sie nicht fahren. 34 Wohl dem Menschen, der mir gehorcht, daß er wache an meiner Tür täglich, daß er warte an den Pfosten meiner Tür. 35 Wer mich findet, der findet das Leben und wird Wohlgefallen vom HERRN erlangen. 36 Wer aber an mir sündigt, der verletzt seine Seele. Alle, die mich hassen, lieben den Tod. / Hebräer 10,38.39 -- 38 Der Gerechte aber wird des Glaubens leben, Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele keinen Gefallen haben." 39 Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammt werden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten. / Hebräer 12,25-29 -- 25 Sehet zu, daß ihr den nicht abweiset, der da redet. Denn so jene nicht entflohen sind, die ihn abwiesen, da er auf Erden redete, viel weniger wir, so wir den abweisen, der vom Himmel redet; 26 dessen Stimme zu der Zeit die Erde bewegte, nun aber verheißt er und spricht: "Noch einmal will ich bewegen nicht allein die Erde sondern auch den Himmel." 27 Aber solches "Noch einmal" zeigt an, daß das Bewegliche soll verwandelt werden, als das gemacht ist, auf daß da bleibe das Unbewegliche. 28 Darum, dieweil wir empfangen ein unbeweglich Reich, haben wir Gnade, durch welche wir sollen Gott dienen, ihm zu gefallen, mit Zucht und Furcht; 2 denn unser Gott ist ein verzehrend Feuer.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:49 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)