BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 188 (Kains Nachkommen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

21. Kains Nachkommen (1. Mose 4,17-24)


1. MOSE 4,22

22 Die Zilla aber gebar auch, nämlich den Thubalkain, den Meister in allerlei Erz- und Eisenwerk. Und die Schwester des Thubalkain war Naema.

1. TIMOTHEUS 2,9.10

9 Desgleichen daß die Weiber in zierlichem Kleide mit Scham und Zucht sich schmücken, nicht mit Zöpfen oder Gold oder Perlen oder köstlichem Gewand, 10 sondern, wie sich's ziemt den Weibern, die da Gottseligkeit beweisen wollen, durch gute Werke.

Die Schrift sagt den Frauen: „Euer Schmuck sei nicht der äußerliche durch künstliche Haartracht, Gold- und Kleiderpracht; sondern vielmehr der verborgene Mensch des Herzens zeige sich in dem unvergänglichen Schmuck jenes sanften und stillen Geistes, der vor Gott so sehr köstlich ist!“ Petrus zeigt den Frauen hier den heiligen und wunderbar erhebenden Schmuck, mit dem sie sich schmücken sollen. Diesen Schmuck trägt man ja nicht äußerlich, sondern tief im Herzen, obwohl der Heilige Geist auch das Wesen und das Angesicht derer lieblich kennzeichnet, die reinen Herzens und wahrhaft gottesfürchtig sind! Da s geheiligte Kind Gottes besitzt also tief im Herzen eine verborgene Herrlichkeit, die aus seinem ganzen Wesen und Wandel hervorstrahlt. [Lies 2. Kor. 3,18; vgl. Ps. 45,13-15; luth. Vers 14-16; Hohel. 4,7.]

2. Korinther 3,18 -- 18 Nun aber spiegelt sich in uns allen des HERRN Klarheit mit aufgedecktem Angesicht, und wir werden verklärt in dasselbe Bild von einer Klarheit zu der andern, als vom HERRN, der der Geist ist. / Psalm 45,14-16 -- 14 Des Königs Tochter drinnen ist ganz herrlich; sie ist mit goldenen Gewändern gekleidet. 15 Man führt sie in gestickten Kleidern zum König; und ihre Gespielen, die Jungfrauen, die ihr nachgehen, führt man zu dir. 16 Man führt sie mit Freuden und Wonne, und sie gehen in des Königs Palast. / Hohelied 4,7 -- 7 Du bist allerdinge schön, meine Freundin, und ist kein Flecken an dir.

Vor Gott und den Menschen gegenüber kommt alles darauf an, wie unser Inneres sich unter dem Wirken des Heiligen Geistes gestaltet. Der äußere Mensch kann sehr gepflegt und geschmückt sein und doch – der innere Mensch ganz entstellt und verkommen oder leer und oberflächlich. Die Schönheit und Lieblichkeit echter Jünger und Jüngerinnen Jesu besteht darin, daß sie, statt der trotzigen leidenschaftlichen Art des natürlichen Menschen, nunmehr die Sanftmut und Lindigkeit Christi zeigen – daß sie, statt des lärmenden eitlen Wesens ungeheiligter Frauen, die heilige Stille der Gegenwart Gottes in sich tragen. Diese innere Kraft, diese heilige Freude ist so tief, daß nichts der Seele ihren inwendigen Besitz und Frieden rauben kann. [Lies Ps. 16,11; 89,15-18.]

Psalm 16,11 -- 11 Du tust mir kund den Weg zum Leben; vor dir ist Freude die Fülle und liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich. / Psalm 89,16-19 -- 16 Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln; 17 sie werden über deinen Namen täglich fröhlich sein und in deiner Gerechtigkeit herrlich sein. 18 Denn du bist der Ruhm ihrer Stärke, und durch dein Gnade wirst du unser Horn erhöhen. 19 Denn des HERRN ist unser Schild, und des Heiligen in Israel ist unser König.

Solche innere starke Menschen bringen Sonne und Harmlosigkeít in den Alltag der Familie und des sonstigen Umgangs; darum sind sie so ersehnt und alles wartet auf sie. Hiob, der Mann Gottes denkt sehnend zurück an jene Zeit seiner ersten Liebe und Gemeinschaft mit Gott „da Gottes Leuchte über seinem Haupt schien, und er bei Seinem Lichte durch die Finsternis schritt!“ [Lies Hiob 29,1-16.21-25.]

Hiob 29,1-16.21-25 -- 1 Und Hiob hob abermals an seine Sprüche und sprach: 2 O daß ich wäre wie in den vorigen Monden, in den Tagen, da mich Gott behütete; 3 da seine Leuchte über meinem Haupt schien und ich bei seinem Licht in der Finsternis ging; 4 wie war ich in der Reife meines Lebens, da Gottes Geheimnis über meiner Hütte war; 5 da der Allmächtige noch mit mir war und meine Kinder um mich her; 6 da ich meine Tritte wusch in Butter und die Felsen mir Ölbäche gossen; 7 da ich ausging zum Tor in der Stadt und mir ließ meinen Stuhl auf der Gasse bereiten; 8 da mich die Jungen sahen und sich versteckten, und die Alten vor mir aufstanden; 9 da die Obersten aufhörten zu reden und legten ihre Hand auf ihren Mund; 10 da die Stimme der Fürsten sich verkroch und ihre Zunge am Gaumen klebte! 11 Denn wessen Ohr mich hörte, der pries mich selig; und wessen Auge mich sah, der rühmte mich. 12 Denn ich errettete den Armen, der da schrie, und den Waisen, der keinen Helfer hatte. 13 Der Segen des, der verderben sollte, kam über mich; und ich erfreute das Herz der Witwe. 14 Gerechtigkeit war mein Kleid, das ich anzog wie einen Rock; und mein Recht war mein fürstlicher Hut. 15 Ich war des Blinden Auge und des Lahmen Fuß. 16 Ich war ein Vater der Armen; und die Sache des, den ich nicht kannte, die erforschte ich. 17 Ich zerbrach die Backenzähne des Ungerechten und riß den Raub aus seinen Zähnen. 18 Ich gedachte: "Ich will in meinem Nest ersterben und meiner Tage viel machen wie Sand." 19 Meine Wurzel war aufgetan dem Wasser, und der Tau blieb über meinen Zweigen. … 21 Sie hörten mir zu und schwiegen und warteten auf meinen Rat. 22 Nach meinen Worten redete niemand mehr, und meine Rede troff auf sie. 23 Sie warteten auf mich wie auf den Regen und sperrten ihren Mund auf als nach dem Spätregen. 24 Wenn ich mit ihnen lachte, wurden sie nicht zu kühn darauf; und das Licht meines Angesichts machte mich nicht geringer. 25 Wenn ich zu ihrem Geschäft wollte kommen, so mußte ich obenan sitzen und wohnte wie ein König unter Kriegsknechten, da ich tröstete, die Leid trugen.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:44 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)