BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 179 (Kains Verurteilung durch den HERRN und die Eingrenzung seiner Strafe)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

20. Kains Verurteilung durch den HERRN und die Eingrenzung seiner Strafe (1. Mose 4,11-16)


1. MOSE 4,14.15

14 Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen und muß unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir's gehen, daß mich totschlage, wer mich findet. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein; sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, wer ihn fände.

SPRÜCHE 4,23-27

23 Behüte dein Herz mit allem Fleiß; denn daraus geht das Leben. 24 Tue von dir den verkehrten Mund und laß das Lästermaul ferne von dir sein. 25 Laß deine Augen stracks vor sich sehen und deine Augenlider richtig vor dir hin blicken. 26 Laß deinen Fuß gleich vor sich gehen, so gehst du gewiß. 27 Wanke weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen.

SPRÜCHE 22,8

8 Wer Unrecht sät, der wird Mühsal ernten und wird durch die Rute seiner Bosheit umkommen.

Gottes Urteilsspruch: „Unstet und flüchtig wirst du fortan sein auf Erden“, traf Kain tief ins Innerste. Er sprach zu dem Herrn: „Siehe, Du hast mich heute von der Fläche des Erdbodens vertrieben, und ich muß mich vor Deinen Augen verbergen. Unstet und flüchtig muß ich sein auf der Erde. Da wird dann jeder der mit Mir zusammentrifft, mich totschlagen!“ Kain fürchtete also, von einem seiner Brüder (1. Mose 5,4) erschlagen zu werden.

1. Mose 5,4 -- 4 und lebte darnach achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter;

Wie jeder Mörder, fühlte er, daß er sein Leben verwirkt und die Todesstrafe verdient habe. Gott aber gewährte ihm noch eine längere Gnadenfrist, und was wünschten wir mehr, als daß Kain zu tieferer Buße und Umkehr, zu wahrer Begnadigung gelangt wäre. – Wie heilig und barmherzig ist doch unser Gott. Er will nicht, daß der Schuldige verloren gehe! Durch den Propheten Hesekiel ruft Er den Menschenkindern zu: „So wahr Ich lebe spricht der Herr, Herr: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern vielmehr daran, daß er von seinem bösen Wege umkehre und lebe. Kehret um, kehret um, ihr Menschenkinder von euren verkehrten Wegen; denn warum wollt ihr sterben?“ (Lies Hes. 33,10-16.)

Hesekiel 33,10-16 -- 10 Darum, du Menschenkind, sage dem Hause Israel: Ihr sprecht also: Unsre Sünden und Missetaten liegen auf uns, daß wir darunter vergehen; wie können wir denn leben? 11 So sprich zu ihnen: So wahr als ich lebe, spricht der Herr, HERR, ich habe keinen Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daß sich der Gottlose bekehre von seinem Wesen und lebe. So bekehret euch doch nun von eurem bösen Wesen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel? 12 Und du, Menschenkind, sprich zu deinem Volk: Wenn ein Gerechter Böses tut, so wird's ihm nicht helfen, daß er fromm gewesen ist; und wenn ein Gottloser fromm wird, so soll's ihm nicht schaden, daß er gottlos gewesen ist. So kann auch der Gerechte nicht leben, wenn er sündigt. 13 Denn wo ich zu dem Gerechten spreche, er soll leben, und er verläßt sich auf seine Gerechtigkeit und tut Böses, so soll aller seiner Frömmigkeit nicht gedacht werden; sondern er soll sterben in seiner Bosheit, die er tut. 14 Und wenn ich zum Gottlosen spreche, er soll sterben und er bekehrt sich von seiner Sünde und tut, was recht und gut ist, 15 also daß der Gottlose das Pfand wiedergibt und bezahlt, was er geraubt hat, und nach dem Wort des Lebens wandelt, daß er kein Böses tut: so soll er leben und nicht sterben, 16 und aller seiner Sünden, die er getan hat, soll nicht gedacht werden; denn er tut nun, was recht und gut ist; darum soll er leben.

Was war aber das nun für ein Zeichen, das Gott an Kains Stirne machte, so daß niemand ihn erschlagen konnte? Manche meinen: Wenn er schon vor der Tat sein Auge finster zu Boden senkte, so wird er es nach derselben erst recht getan haben. Oder mag es ein anderes Zeichen gewesen sein, das Gott an Kains Stirne machte? Lieber Bruder, liebe Schwester, kannst du deinen Blick vor Gott und Menschen frei erheben, kennzeichnet Aufrichtigkeit und Lauterkeit dein Herz und dein Angesicht? (Lies Spr. 3,32; 1. Chron. 29,10-14.17; Spr. 21,29.)

Sprüche 3,32 -- 32 denn der HERR hat Greuel an dem Abtrünnigen, und sein Geheimnis ist bei den Frommen. / 1. Chronik 29,10-14.17 -- 10 und lobte den HERRN und sprach vor der ganzen Gemeinde: Gelobt seist du, HERR, Gott Israels, unseres Vaters, ewiglich. 11 Dir, HERR, gebührt die Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Dank. Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist. das ist dein. Dein, HERR, ist das Reich, und du bist erhöht über alles zum Obersten. 12 Reichtum und Ehre ist vor dir; Du herrschest über alles; in deiner Hand steht Kraft und Macht; in deiner Hand steht es, jedermann groß und stark zu machen. 13 Nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen den Namen deiner Herrlichkeit. 14 Denn was bin ich? Was ist mein Volk, daß wir sollten vermögen, freiwillig so viel zu geben? Denn von dir ist alles gekommen, und von deiner Hand haben wir dir's gegeben. … 17 Ich weiß, mein Gott, daß du das Herz prüfst, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm. Darum habe ich dies alles aus aufrichtigem Herzen freiwillig gegeben und habe jetzt mit Freuden gesehen dein Volk, das hier vorhanden ist, daß es dir freiwillig gegeben hat. / Sprüche 21,29 -- 29 Der Gottlose fährt mit dem Kopf hindurch; aber wer fromm ist, des Weg wird bestehen.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:41 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)