BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 166 (Kain erschlägt seinen Bruder Abel)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

18. Kain erschlägt seinen Bruder Abel (1. Mose 4,8)


1. MOSE 4,8

8 Da redete Kain mit seinem Bruder Abel. Und es begab sich, da sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

JOHANNES 17,14-19

14 Ich habe ihnen gegeben dein Wort, und die Welt haßte sie; denn sie sind nicht von der Welt, wie ich denn auch nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte nicht, daß du sie von der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrst vor dem Übel. 16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich auch nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. 18 Gleichwie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. 19 Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.

Sobald ein Mensch den wirklichen Glaubensstandpunkt mit Herz und Wandel vertritt – sobald er als freudiger Bekenner und Zeuge des wahren biblischen Christentum dasteht, erwacht Haß und Widerstand gegen ihn von seiten der Welt und zwar ganz besonders von seiten der religiösen Welt. Wer hiervon noch gar nichts gemerkt und erfahren hat, der muß sich ernstlich fragen, ob er wirklich ein Jünger oder eine Jüngerin Jesu ist! (Lies Luk. 6,26-31; vgl. [1. Kor. 4,9-16; 2. Kor. 11,23-28].)

Lukas 6,26-31 -- 26 Weh euch, wenn euch jedermann wohlredet! Desgleichen taten eure Väter den falschen Propheten auch. 27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, die euch hassen; 28 segnet die, so euch verfluchen und bittet für die, so euch beleidigen. 29 Und wer dich schlägt auf einen Backen, dem biete den anderen auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock. 30 Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das deine nimmt, da fordere es nicht wieder. 31 Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr. / 1. Korinther 4,9-16 -- 9 Ich halte aber dafür, Gott habe uns Apostel für die Allergeringsten dargestellt, als dem Tode übergeben. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. 10 Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christo; wir schwach, ihr aber seid stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. 11 Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind nackt und werden geschlagen und haben keine gewisse Stätte 12 und arbeiten und wirken mit unsern eigenen Händen. Man schilt uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's; man lästert uns, so flehen wir; 13 wir sind stets wie ein Fluch der Welt und ein Fegopfer aller Leute. 14 Nicht schreibe ich solches, daß ich euch beschäme; sondern ich vermahne euch als meine lieben Kinder. 15 Denn obgleich ihr zehntausend Zuchtmeister hättet in Christo, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christo Jesu durchs Evangelium. 16 Darum ermahne ich euch: Seid meine Nachfolger! / 2. Korinther 11,23-28 -- 23 Sie sind Diener Christi? Ich rede töricht: Ich bin's wohl mehr: Ich habe mehr gearbeitet, ich habe mehr Schläge erlitten, bin öfter gefangen, oft in Todesnöten gewesen; 24 von den Juden habe ich fünfmal empfangen vierzig Streiche weniger eins; 25 ich bin dreimal gestäupt, einmal gesteinigt, dreimal Schiffbruch erlitten, Tag und Nacht habe ich zugebracht in der Tiefe des Meers; 26 ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch die Flüsse, in Gefahr durch die Mörder, in Gefahr unter den Juden, in Gefahr unter den Heiden, in Gefahr in den Städten, in Gefahr in der Wüste, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter den falschen Brüdern; 27 in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße; 28 außer was sich sonst zuträgt, nämlich, daß ich täglich werde angelaufen und trage Sorge für alle Gemeinden.

Kain ist der Vertreter der religiösen Welt oder eines verweltlichten Glaubensbekenntnisses, Abel dagegen der Vertreter des wirklichen, lebendigen Glaubens in der Kraft Gottes. Der wahre Glaube bildet also den größten Gegensatz zur sogenannten „christlichen Frömmigkeit“ und ist von dieser gehaßt, befeindet und verfolgt worden – von der Zeit Abels an bis auf den heutigen Tag. (Lies Gal. 4,29.)

Galater 4,29 -- 29 Aber gleichwie zu der Zeit, der nach dem Fleisch geboren war, verfolgte den, der nach dem Geist geboren war, also geht es auch jetzt.

Wer hat einen Huß verbrannt? Wer hat zu aller Zeit die Christen verfolgt? Meist waren es die Vertreter der Religion, die das wahre Christentum ausrotten wollten und dem biblischen Glauben widerstanden! Auf welcher Seite stehst du? Auf der Seite der äußerlich frommen Form oder der des wirklichen tatkräftigen Glaubens? Hast du etwas zu leiden um deines Jesus-Bekenntnisses willen? Oder bist du feindlich gegen die, die die wahre Glaubensstellung praktisch einnehmen? Bist du ein Verfolger oder ein Verfolgter? Die Bibel sagt: „Alle aber auch, die ein Leben der Gottseligkeit und der wahren Hingabe an Christus führen wollen, werden Verfolgung zu leiden haben!“ (2. Tim. 3,12.)

2. Timotheus 3,12 -- 12 Und alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden.

Religiöse Formen und fromme Worte läßt sich die Welt gefallen; dieselben finden sogar häufig Anerkennung bei ihr. Jedoch ein Leben der Heiligung, ein Wandel in den Fußtapfen Jesu Christi ist ihr unerträglich. Der Sohn Gottes spricht zu uns: „Wenn ihr zur Welt gehörtet, so würde die Welt euch als die Ihrigen lieben. Da ihr aber nicht zur Welt gehört, sondern Ich euch der Welt auserwählt habe, darum haßt euch die Welt!“ (Joh, 15,18.19.)

Johannes 15,18.19 -- 18 So euch die Welt haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:36 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)