BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 040 (TAG 5: Fische und Vögel)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

TAG 5: Fische und Vögel (1. Mose 1,20-23)


1. MOSE 1,20.21

20 Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

JONA 2,1-4

1 Aber der HERR verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte. 2 Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches. 3 Und sprach: Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst, und er antwortete mir; ich schrie aus dem Bauche der Hölle, und du hörtest meine Stimme. 4 Du warfest mich in die Tiefe mitten im Meer, daß die Fluten mich umgaben; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich,

Ein schönes freies Leben hat Gott seinen Geschöpfen beschieden. In vielen Sprachen ist es zum Sprichwort geworden, wie wohl es dem Fisch im Wasser ist und wie frei der Vogel sich in den Lüften bewegt. Die Schrift sagt: „Wie ein Vogel, der fern von seinem Neste ist, so ein Mann der fern von seiner Heimat weilen muß!“ [Sprüche 27,8] Majestätisch kreist stundenlang der Adler um die hohen Berge, die Erde unter sich weit überschauend und in blauer Luft sich behaglich wiegend. Dagegen am Südpol, wo die Ozeane Flächen bedecken vielmal größer als ganz Europa, herrscht im Meer als König der riesige, sehr gefürchtete Pottfisch, größer als der Wal. Mit großem eckigem Kopf und furchtbarem Gebiß steigt er manchmal an die Oberfläche. Er spielt mit Schiffen und rennt sie an, so daß die stärksten Planken auseinanderbersten und das Schiff mit Mann und Maus in die Tiefe versinkt. Dann stürzt er wieder ins Meer hinab, durchzieht in seiner Macht seine Wasserreiche – ein Herrscher, vor dem die befloßten Völker der Tiefe auseinanderstieben; und selbst der Hai, dieser Tiger des Meeres, ergreift scheu die Flucht. [Lies ausnahmsweise die bedeutsamen Abschnitte Hiob Kap. 40 und 41.]

Externer Link zu Hiob Kapitel 40 -- http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/hiob/40

Den Fischen hat Gott eine fast unglaubliche Fruchtbarkeit verliehen! Bis zu drei Millionen Eier hat ein Kabeljau, und der große Stör in der Wolga trägt oft einer einen Zentner winzige Eierlein, den sogenannten Kaviar, im Leib. – An den kalten Meeren, um die Insel Island im hohen Norden, sammeln sich alljährlich viele Schiffe, deren Mannschaft unaufhörlich den Kabeljau aus dem Wasser holt. So ziehen Millionen dieser von Gott geschaffener Wasserbewohner Stunde um Stunde, Tag für Tag, schweigend ihren geheimnisvollen Weg im Wasser. Alles Fischen vermindert nicht ihre Zahl, und Jahr für Jahr ergießen sich die endlosen Scharen. Woher und wohin sie kommen, weiß der Mensch nicht! (Lies aufmerksam Hiob 12,1-10; [Psalm 8,4-9; 77,11-20].)

Hiob 12,1-10 -- 1 Da antwortete Hiob und sprach: 2 Ja, ihr seid die Leute, mit euch wird die Weisheit sterben! 3 Ich habe so wohl ein Herz als ihr und bin nicht geringer denn ihr; und wer ist, der solches nicht wisse? 4 Ich muß von meinem Nächsten verlacht sein, der ich Gott anrief, und er erhörte mich. Der Gerechte und Fromme muß verlacht sein 5 und ist ein verachtet Lichtlein vor den Gedanken der Stolzen, steht aber, daß sie sich daran ärgern. 6 Der Verstörer Hütten haben die Fülle, und Ruhe haben, die wider Gott toben, die ihren Gott in der Faust führen. 7 Frage doch das Vieh, das wird dich's lehren und die Vögel unter dem Himmel, die werden dir's sagen; 8 oder rede mit der Erde, die wird dich's lehren, und die Fische im Meer werden dir's erzählen. 9 Wer erkennte nicht an dem allem, daß des HERRN Hand solches gemacht hat? 10 daß in seiner Hand ist die Seele alles dessen, was da lebt, und der Geist des Fleisches aller Menschen? / Psalm 8,4-9 -- 4 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: (Psalm 19.2) 5 was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschenkind, daß du sich seiner annimmst? 6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht denn Gott, und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt. 7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk; alles hast du unter seine Füße getan: 8 Schafe und Ochsen allzumal, dazu auch die wilden Tiere, 9 die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und was im Meer geht. / Psalm 77,11-20 -- 11 Aber doch sprach ich: Ich muß das leiden; die rechte Hand des Höchsten kann alles ändern. 12 Darum gedenke ich an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine vorigen Wunder 13 und rede von allen deinen Werken und sage von deinem Tun. 14 Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist so ein mächtiger Gott, als du, Gott, bist? 15 Du bist der Gott, der Wunder tut; du hast deine Macht bewiesen unter den Völkern. 16 Du hast dein Volk erlöst mit Macht, die Kinder Jakobs und Josephs. (Sela.) 17 Die Wasser sahen dich, Gott, die Wasser sahen dich und ängsteten sich, und die Tiefen tobten. 18 Die dicken Wolken gossen Wasser, die Wolken donnerten, und die Strahlen fuhren daher. 19 Es donnerte im Himmel, deine Blitze leuchteten auf dem Erdboden; das Erdreich regte sich und bebte davon. 20 Dein Weg war im Meer und dein Pfad in großen Wassern, und man spürte doch deinen Fuß nicht.

Beeindruckt dich diese Schöpfergröße Gottes nicht, lieber Mitgläubiger? Seine Größe ist unerforschlich!

(Montag, 11.10.1948)

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