BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)

Einleitung zum ersten Buch Mose


HEBRÄER 1,1.2

1 Nachdem vorzeiten Gott manchmal und mancherleiweise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, 2 hat er am letzten in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er gesetzt hat zum Erben über alles, durch welchen er auch die Welt gemacht hat;

1. JOHANNES 1,1-4

1 Das da von Anfang war, das wir gehört haben, das wir gesehen haben mit unsern Augen, das wir beschaut haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens 2 und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, welches war bei dem Vater und ist uns erschienen: 3 was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, auf daß ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsre Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. 4 Und solches schreiben wir euch, auf daß eure Freude völlig sei.

Das erste Buch Mose ist das Buch der Anfänge, das Saatbuch der Bibel! Dieses erste Buch der Heiligen Schrift ist überaus wichtig und von höchster Bedeutung, denn es ist die Grundlage des ganzen Fünfbuches, das Mose, der Knecht Gottes, geschrieben hat. Wiederum sind die fünf Bücher Mose der Anfang und die Grundlage des gesamten Alten Testaments, und das Alte Testament ist die Grundlage und Voraussetzung für das Neue Testament! So ist also das ganze Alte Testament und insbesondere das erste Buch Mose, der Anfang der Heilsgeschichte und des Heils, das Gott der gesamten Menschheit in Christus Jesus schenken wollte: „Denn so sehr liebt Gott die ganze Menschheit, daß Er uns Seinen eingeborenen Sohn sandte und gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern schon jetzt und für immer das ewige Leben habe!“ Wahrlich, die durch Christus vollbrachte Erlösung ist der Mittelpunkt und Höhepunkt der Weltgeschichte und ihre alleinige Erklärung. Auf den Säulen des ersten Buches Mose ruht demnach der in die Ewigkeit hineinreichende Gesamtbau der Heiligen Schrift! (Lies Psalm 119,89-97.)

Psalm 119,89-97 -- 89 HERR, dein Wort bleibt ewiglich, soweit der Himmel ist; 90 deine Wahrheit währet für und für. Du hast die Erde zugerichtet, und sie bleibt stehen. 91 Es bleibt täglich nach deinem Wort; denn es muß dir alles dienen. 92 Wo dein Gesetz nicht mein Trost gewesen wäre, so wäre ich vergangen in meinem Elend. 93 Ich will deine Befehle nimmermehr vergessen; denn du erqickest mich damit. 94 Ich bin dein, hilf mir! denn ich suche deine Befehle. 95 Die Gottlosen lauern auf mich, daß sie mich umbringen; ich aber merke auf deine Zeugnisse. 96 Ich habe alles Dinges ein Ende gesehen; aber dein Gebot währet. 97 Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich rede ich davon.

Liebe Glaubensgeschwister, darüber müssen wir uns natürlich von vornherein klar sein, daß kein Teil der Heiligen Schrift für sich allein lebt – ohne Zusammenhang mit dem großen Ganzen des göttlichen Wortes. Auch keine eigenmächtige Auslegung ist zulässig, sondern wir bedürfen dabei der Erleuchtung des Heiligen Geistes, von dem die Weissagung ausgegangen ist! „Nie ist ja eine Prophezeiung der Schrift aus menschlicher Willkür hervorgegangen, sondern gedrängt vom Heiligen Geiste, haben heilige Menschen Gottes geredet in Seinem Auftrag.“ „Die ganze Heilige Schrift ist ja von Gott eingegeben und ist für uns die Quelle der Unterweisung. Sie dient zur Überführung der Gegner, zur Widerlegung verkehrter Lehre und verkehrter Leute, zur Zurechtweisung und Erziehung, zum Unterschied in der praktischen Gerechtigkeit. So reift der Mensch Gottes zur Vollkommenheit heran und ist zu jedem guten Werke völlig zugerüstet!“ [Lies 2. Petr. 1,16-21; 2. Tim. 3,14-17.]

2. Petrus 1,16-21 -- 16 Denn wir sind nicht klugen Fabeln gefolgt, da wir euch kundgetan haben die Kraft und Zukunft unsers HERRN Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen, 17 da er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm geschah von der großen Herrlichkeit: "Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." 18 Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel geschehen, da wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge. 19 Und wir haben desto fester das prophetische Wort, und ihr tut wohl, daß ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint in einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. 20 Und das sollt ihr für das Erste wissen, daß keine Weissagung in der Schrift geschieht aus eigener Auslegung. 21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist. / 2. Timotheus 3,14-17 -- 14 Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und dir vertrauet ist, sintemal du weißt, von wem du gelernt hast. 15 Und weil du von Kind auf die heilige Schrift weißt, kann dich dieselbe unterweisen zur Seligkeit durch den Glauben an Christum Jesum. 16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, 17 daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.

Auch wir sollen uns mit Hilfe des Bibellesezettels jeden Tag gründlich ausrüsten lassen für die gute Aufgabe, die der Herr uns gegeben hat!

(Donnerstag, 22.4.1948)

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