BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn(www.wol-blz.net) |
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Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT
DER TITUSBRIEFTitus 3,9-119 Der törichten Fragen aber, der Geschlechtsregister, des Zankes und Streites über das Gesetz entschlage dich; denn sie sind unnütz und eitel. 10 Einen ketzerischen Menschen meide, wenn er einmal und abermals ermahnt ist, 11 und wisse, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, als der sich selbst verurteilt hat. 1. Korinther 11,16Ist aber jemand unter euch, der Lust zu zanken hat, der wisse, daß wir solche Weise nicht haben, die Gemeinden Gottes auch nicht. Die Kreter neigten zu fruchtlosen Wortstreitereien. Paulus nennt dieselben kurzweg „eitles Geschwätz“. (1. Tim. 6,20.21.) 1. Timotheus 6,20.21 -- 20 O Timotheus! bewahre, was dir vertraut ist, und meide die ungeistlichen, losen Geschwätze und das Gezänke der falsch berühmten Kunst, 21 welche etliche vorgeben und gehen vom Glauben irre. Die Gnade sei mit dir! Amen.
Titus soll sorgen, daß solches in den Kreisen der Kinder Gottes vermieden werde! Meist waren es damals jüdische Gesetzeslehrer, die durch Auftischen altjüdischer Fabeln und Auferlegen gesetzlicher Zeremonien - hauptsächlich der Beschneidung - die jungen Christengemeinden hin und her beunruhigten und Spaltungen anrichteten. [Tit. 1,10-14; 2. Tim. 2,2.16-18; 3,6-9.] 1. Titus 1,10-14 -- 10 Denn es sind viel freche und unnütze Schwätzer und Verführer, sonderlich die aus den Juden, 11 welchen man muß das Maul stopfen, die da ganze Häuser verkehren und lehren, was nicht taugt, um schändlichen Gewinns willen. 12 Es hat einer aus ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: "Die Kreter sind immer Lügner, böse Tiere und faule Bäuche." 13 Dies Zeugnis ist wahr. Um der Sache willen strafe sie scharf, auf daß sie gesund seien im Glauben 14 und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und Gebote von Menschen, welche sich von der Wahrheit abwenden. / 2. Timotheus 2,2.16-18 -- 2 Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren. ... 16 Des ungeistlichen, losen Geschwätzes entschlage dich; denn es hilft viel zum ungöttlichen Wesen, 17 und ihr Wort frißt um sich wie der Krebs; unter welchen ist Hymenäus und Philetus, 18 welche von der Wahrheit irregegangen sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und haben etlicher Glauben verkehrt. / 2. Timotheus 3,6-9 -- 6 Aus denselben sind, die hin und her in die Häuser schleichen und führen die Weiblein gefangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben, 7 lernen immerdar, und können nimmer zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 8 Gleicherweise aber, wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, also widerstehen auch diese der Wahrheit; es sind Menschen von zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben. 9 Aber sie werden's in die Länge nicht treiben; denn ihre Torheit wird offenbar werden jedermann, gleichwie auch jener Torheit offenbar ward.
Solche Leute sollte Titus kurzerhand abweisen. Der Apostel nennt sie „sektiererische Menschen“. Ein- höchstens zweimal sollte Titus versuchen, ob ein solcher noch zurechtzuweisen war. Aber im ganzen hatte man die Erfahrung gemacht, daß diese Menschen völlig unzugänglich waren für Belehrung und man ihnen gegenüber kaum zu Wort kam! Aus häufiger Zusammenarbeit mit Paulus kannte Titus ja diese Leute, wie verkehrt sie waren und wie ihr eigenes Reden und Gebaren sie bloßstellte! An besserem Wissen fehlte es ihnen nicht und im Grund sagte ihnen ihr eigenes Gewissen, daß sie nicht auf rechtem Wege waren! Aber sie wollten nicht anders werden! - Genau die gleichen Verführer treten heute auf. Sie sind „Wölfe in Schafskleidern“! (Lies Matth. 7,15-23; Röm. 16,17-20.) Matthäus 7,15-23 -- 15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17 Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. 18 Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19 Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. 21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? 23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter! / Römer 16,17-20 -- 17 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, daß ihr achtet auf die, die da Zertrennung und Ärgernis anrichten neben der Lehre, die ihr gelernt habt, und weichet von ihnen. 18 Denn solche dienen nicht dem HERRN Jesus Christus, sondern ihrem Bauche; und durch süße Worte und prächtige Reden verführen sie unschuldige Herzen. 19 Denn euer Gehorsam ist bei jedermann kund geworden. Derhalben freue ich mich über euch; ich will aber, daß ihr weise seid zum Guten, aber einfältig zum Bösen. 20 Aber der Gott des Friedens zertrete den Satan unter eure Füße in kurzem. Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi sei mit euch!
Häufig erscheinen sie als Kolporteure an den Wohnungstüren und preisen schön eingebundene religiöse Bücher mit Bildern zum Verkauf an. Da tun ernste Christen gut, einen solchen Mann (manchmal sind es auch Frauen!) kurzerhand abzuweisen, sobald man sich wenigstens überzeugt hat, daß es nicht treue Bibelboten sind. Tragen die Schriften etwa auf der ersten Seite den Verlag: „Zions Wachtturm“ oder: „Hamburger Traktatgesellschaft“, so sollte man sofort die Tür vor ihnen verschließen! - Der Herr Jesus sagt: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“ Hader, Zank, Zwietracht und Sektiererei sind unbedingt „Werke des Fleisches“. „Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht ererben!“ - Kinder Gottes sollen also durchaus nicht unbesehen alles, was „fromm“ aussieht und klingt, annehmen, auch nicht in jede neue Versammlung laufen, zu der sie eingeladen werden. Durch tägliches Forschen in der Schrift (lies Spr. 2,1-15!) ''' Sprüche 2,1-15 -- 1 Mein Kind, so du willst meine Rede annehmen und meine Gebote bei dir behalten, 2 daß dein Ohr auf Weisheit achthat und du dein Herz mit Fleiß dazu neigest; 3 ja, so du mit Fleiß darnach rufest und darum betest; 4 so du sie suchest wie Silber und nach ihr forschest wie nach Schätzen: 5 alsdann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und Gottes Erkenntnis finden. 6 Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand. 7 Er läßt's den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen 8 und behütet die, so recht tun, und bewahrt den Weg seiner Heiligen. 9 Alsdann wirst du verstehen Gerechtigkeit und Recht und Frömmigkeit und allen guten Weg. 10 Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, daß du gerne lernst; 11 guter Rat wird dich bewahren, und Verstand wird dich behüten, 12 daß du nicht geratest auf den Weg der Bösen noch unter die verkehrten Schwätzer, 13 die da verlassen die rechte Bahn und gehen finstere Wege, 14 die sich freuen, Böses zu tun, und sind fröhlich in ihrem bösen, verkehrten Wesen, 15 welche ihren Weg verkehren und folgen ihrem Abwege;
und durch einen geheiligten Wandel mit Gott sollten sie lernen, die Geister zu prüfen und zu unterscheiden!''' [Lies 1. Joh. 4,1-6; 2. Kor. 11,13-15.] 1. Johannes 4,1-6 -- 1 Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt. 2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; 3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, daß er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. 4 Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist. 5 Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt hört sie. 6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; welcher nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums / 2. Korinther 11,13-15 -- 13 Denn solche falsche Apostel und trügliche Arbeiter verstellen sich zu Christi Aposteln. 14 Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichtes. 15 Darum ist es auch nicht ein Großes, wenn sich seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit; welcher Ende sein wird nach ihren Werken.
Echte Schafe Christi fliehen die „fremden Stimmen“. Die Stimme ihres guten Hirten ist ihnen so vertraut, daß Fälscher und Nachahmer bei ihnen nicht ankommen! (Mittwoch, den 27. Oktober 1926) |