BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn(www.wol-blz.net) |
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Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT
DER TITUSBRIEFTitus 1,6-96 wo einer ist untadelig, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder habe, nicht berüchtigt, daß sie Schwelger und ungehorsam sind. 7 Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht zornig, nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben; 8 sondern gastfrei, gütig, züchtig, gerecht, heilig, keusch, 9 und haltend ob dem Wort, das gewiß ist, und lehrhaft, auf daß er mächtig sei, zu ermahnen durch die heilsame Lehre und zu strafen die Widersprecher. Sprüche 2,1.2.9-11.20-221 Mein Kind, so du willst meine Rede annehmen und meine Gebote bei dir behalten, 2 daß dein Ohr auf Weisheit achthat und du dein Herz mit Fleiß dazu neigest; ... 9 Alsdann wirst du verstehen Gerechtigkeit und Recht und Frömmigkeit und allen guten Weg. 10 Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, daß du gerne lernst; 11 guter Rat wird dich bewahren, und Verstand wird dich behüten, ... 20 auf daß du wandelst auf gutem Wege und bleibst auf der rechten Bahn. 21 Denn die Gerechten werden im Lande wohnen, und die Frommen werden darin bleiben. 22 aber die Gottlosen werden aus dem Lande ausgerottet, und die Verächter werden daraus vertilgt. Und nun werden uns die guten Eigenschaften, die Tugenden genannt, die für einen Diener des Herrn unerläßlich sind. Gastfrei muß der Älteste sein. Ohne viel Umstand und Bedenken sollte ein Gemeindevorsteher durchreisende oder für einige Zeit verweilende Kinder Gottes in seinem Hause aufnehmen können. Selbst bei der heutigen Wohnungsenge wird der Herr hierzu Gnade, Takt und Weisheit geben. Hierin sollte besonders die Frau ihrem Manne beistehen und ihm eine treue, gleichgesinnte Gehilfin und Gefährtin sein. (Lies aufmerksam Hebr. 13,2 und betrachte Abraham und Sarah als Vorbilder in der Gastfreundschaft: 1. Mos. 18,1-8.) Hebräer 13,2 -- Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt. / 1. Mose 18,1-8 -- 1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, da saß er an der Tür seiner Hütte, da der Tag am heißesten war. 2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und da er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seiner Hütte und bückte sich nieder zur Erde 3 und sprach: HERR, habe ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so gehe nicht an deinem Knecht vorüber. 4 Man soll euch ein wenig Wasser bringen und eure Füße waschen, und lehnt euch unter den Baum. 5 Und ich will einen Bissen Brot bringen, daß ihr euer Herz labt; darnach sollt ihr fortgehen. Denn darum seid ihr zu eurem Knecht gekommen. Sie sprachen: Tue wie du gesagt hast. 6 Abraham eilte in die Hütte zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß Semmelmehl, knete und backe Kuchen. 7 Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab's dem Knechte; der eilte und bereitete es zu. 8 Und er trug auf Butter und Milch und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum, und sie aßen.
Wie wichtig und wertvoll, wenn jüngere Gläubige im Hause gereifter Christen eine Segens- und Friedensstätte finden, wo sie ein- und ausgehen, Rat, Ermahnung und Erquickung für Leib und Seele und ein vorbildliches Familienleben finden! Solch ein Haus war gewiß das des Evangelisten Philippus [Apg. 21,8-10]; das des Stephanas [1. Kor. 16,15-18]; das des Aquila und der Priszilla [Apg. 18,1-4.24-28] Apostelgeschichte 21,8-10 -- 8 Des andern Tages zogen wir aus, die wir um Paulus waren, und kamen gen Cäsarea und gingen in das Haus Philippus des Evangelisten, der einer der sieben war, und blieben bei ihm. 9 Der hatte vier Töchter, die waren Jungfrauen und weissagten. 10 Und als wir mehrere Tage dablieben, reiste herab ein Prophet aus Judäa, mit Namen Agabus, und kam zu uns. / 1. Korinther 16,15-18 -- 15 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder: Ihr kennet das Haus des Stephanas, daß sie sind die Erstlinge in Achaja und haben sich selbst verordnet zum Dienst den Heiligen. 16 daß auch ihr solchen untertan seid und allen, die mitwirken und arbeiten. 17 Ich freue mich über die Ankunft des Stephanas und Fortunatus und Achaikus; denn wo ich an euch Mangel hatte, das haben sie erstattet. 18 Sie haben erquickt meinen und euren Geist. Erkennet die an, die solche sind! / Apostelgeschichte 18,1-4.24-28 -- 1 Darnach schied Paulus von Athen und kam gen Korinth 2 und fand einen Juden mit Namen Aquila, von Geburt aus Pontus, welcher war neulich aus Italien gekommen samt seinem Weibe Priscilla (darum daß der Kaiser Klaudius geboten hatte allen Juden, zu weichen aus Rom). 3 Zu denen ging er ein; und dieweil er gleiches Handwerks war, blieb er bei ihnen und arbeitete. (Sie waren aber des Handwerks Teppichmacher). 4 Und er lehrte in der Schule an allen Sabbaten und beredete beide, Juden und Griechen. ... 24 Es kam aber gen Ephesus ein Jude mit namen Apollos, von Geburt aus Alexandrien, ein beredter Mann und mächtig in der Schrift. 25 Dieser war unterwiesen im Weg des HERRN und redete mit brünstigem Geist und lehrte mit Fleiß von dem HERRN, wußte aber allein von der Taufe des Johannes. 26 Dieser fing an, frei zu predigen in der Schule. Da ihn aber Aquila und Priscilla hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch fleißiger aus. 27 Da er aber wollte nach Achaja reisen, schrieben die Brüder und vermahnten die Jünger, daß sie ihn aufnähmen. Und als er dahingekommen war, half er denen, die gläubig waren geworden durch die Gnade. 28 Denn er überwand die Juden beständig und erwies öffentlich durch die Schrift, daß Jesus Christus sei.
„Das Gute“ soll ein Führer lieben. „Trachtet nach dem Guten und nicht nach dem Bösen, auf daß ihr lebet; und der Herr der Heerscharen wird also mit euch sein, wie ihr saget!“ (Amos 5,14; lies auch Ps. 37,3.4; Jes. 1,17.) Amos 5,14 -- Suchet das Gute und nicht das Böse, auf daß ihr leben möget, so wird der HERR, der Gott Zebaoth, bei euch sein, wie ihr rühmet. / Psalm 37,3.4 -- 3 Hoffe auf den HERRN und tue Gutes; bleibe im Lande und nähre dich redlich. 4 Habe Deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünschet. / Jesaja 1,17 -- lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem Unterdrückten, schaffet dem Waisen Recht, führet der Witwe Sache.
„Besonnen“, nicht unüberlegt soll der Älteste reden und handeln - alles klar vor Gott prüfen - in kleinen und großen Dingen Ihn fragen und sich leiten lassen durch Seinen Geist: „Besonnenheit wird über dich wachen, Verständnis dich behüten, um dich zu bewahren vor einem bösen Wege!“ [Vgl. 1. Petr.4,7.] 1. Petrus 4,7 -- Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge.
„Gerecht.“ Ein Vorsteher muß unparteiisch sein, andere gerecht beurteilen - auch zwischen Streitenden vermitteln und richtig zwischen ihnen entscheiden können. „Denen, welche gerecht entscheiden, geht es wohl und über sie kommt Segnung des Guten.“ [Lies 3. Mos. 19,15; 5. Mos. 1,16.17; 1. Kor. 6,5.] 3. Mose 19,15 -- Ihr sollt nicht unrecht handeln im Gericht, und sollst nicht vorziehen den Geringen noch den Großen ehren; sondern du sollst deinen Nächsten recht richten. / 5. Mose 1,16.17 -- 16 und gebot euren Richtern zur selben Zeit und sprach: Verhört eure Brüder und richtet recht zwischen jedermann und seinem Bruder und dem Fremdlinge. 17 Keine Person sollt ihr im Gericht ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen, und vor niemandes Person euch scheuen; denn das Gerichtamt ist Gottes. Wird aber euch eine Sache zu hart sein, die lasset an mich gelangen, daß ich sie höre. / 1. Korinther 6,5 -- Euch zur Schande muß ich das sagen: Ist so gar kein Weiser unter euch, auch nicht einer, der da könnte richten zwischen Bruder und Bruder?
„Fromm“, d. h. wahrhaft gottesfürchtig muß er sein: „Glückselig ein jeder, der den Herrn fürchtet - der da wandelt in Seinen Wegen! Denn essen wirst du die Arbeit deiner Hände; glückselig wirst du sein und es wird dir wohlgehen!“ - Und auch „enthaltsam“. Die Schrift redet viel von Enthaltsamkeit, von der Selbstzucht: „Seid nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisset, daß wir ein schwereres Urteil empfangen werden! Denn wir alle straucheln oft. Wer mit keinem Worte fehlt, der ist ein vollkommener Mann und vermag auch den ganzen Leib im Zaum zu halten!“ Es ist etwas Kostbares um einen Menschen, der unter der Zucht des Heiligen Geistes steht und sich von Ihm immer völliger durchdringen und erziehen läßt! (Lies Spr. 31,3-5; Dan. 1,8-20.) Sprüche 31,3-5 -- 3 laß nicht den Weibern deine Kraft und gehe die Wege nicht, darin sich die Könige verderben! 4 O, nicht den Königen, Lamuel, nicht den Königen ziemt es, Wein zu trinken, noch den Fürsten starkes Getränk! 5 Sie möchten trinken und der Rechte vergessen und verändern die Sache aller elenden Leute. / Daniel 1,8-20 -- 8 Aber Daniel setzte sich vor in seinem Herzen, daß er sich mit des Königs Speise und mit dem Wein, den er selbst trank, nicht verunreinigen wollte, und bat den obersten Kämmerer, daß er sich nicht müßte verunreinigen. 9 Und Gott gab Daniel, daß ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig ward. 10 Derselbe sprach zu ihm: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch eure Speise und Trank bestimmt hat; wo er würde sehen, daß eure Angesichter jämmerlicher wären denn der andern Knaben eures Alters, so brächtet ihr mich bei dem König um mein Leben. 11 Da sprach Daniel zu dem Aufseher, welchem der oberste Kämmerer Daniel, Hananja, Misael und Asarja befohlen hatte: 12 Versuche es doch mit deinen Knechten zehn Tage und laß uns geben Gemüse zu essen und Wasser zu trinken. 13 Und laß dann vor dir unsre Gestalt und der Knaben, so von des Königs Speise essen, besehen; und darnach du sehen wirst, darnach schaffe mit deinen Knechten. 14 Und er gehorchte ihnen darin und versuchte es mit ihnen zehn Tage. 15 Und nach den zehn Tagen waren sie schöner und besser bei Leibe denn alle Knaben, so von des Königs Speise aßen. 16 Da tat der Aufseher ihre verordnete Speise und Trank weg und gab ihnen Gemüse. 17 Aber diesen vier Knaben gab Gott Kunst und Verstand in allerlei Schrift und Weisheit; Daniel aber gab er Verstand in allen Gesichten und Träumen. 18 Und da die Zeit um war, die der König bestimmt hatte, daß sie sollten hineingebracht werden, brachte sie der oberste Kämmerer hinein vor Nebukadnezar. 19 Und der König redete mit ihnen, und ward unter allen niemand gefunden, der Daniel, Hananja, Misael und Asarja gleich wäre; und sie wurden des Königs Diener. 20 Und der König fand sie in allen Sachen, die er sie fragte zehnmal klüger und verständiger denn alle Sternseher und Weisen in seinem ganzen Reich.
Paulus, der große Älteste und Diener der Gemeinde, schreibt: „Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, auf daß sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche! … Ich zerschlage meinen Leib und führe ihn in Knechtschaft, auf das ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde!“ (Mittwoch, den 22. September 1926) |