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1. Thessalonicher Titus

Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

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DER TITUSBRIEF


Titus 1,6-9

6 wo einer ist untadelig, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder habe, nicht berüchtigt, daß sie Schwelger und ungehorsam sind. 7 Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht zornig, nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben; 8 sondern gastfrei, gütig, züchtig, gerecht, heilig, keusch, 9 und haltend ob dem Wort, das gewiß ist, und lehrhaft, auf daß er mächtig sei, zu ermahnen durch die heilsame Lehre und zu strafen die Widersprecher.

1. Timotheus 3,1-7

1 Das ist gewißlich wahr: So jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt ein köstlich Werk. 2 Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft, 3 nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht zänkisch, nicht geizig, 4 der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit, 5 (so aber jemand seinem eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?); 6 nicht ein Neuling, auf daß er sich nicht aufblase und ins Urteil des Lästerers falle. 7 Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, auf daß er nicht falle dem Lästerer in Schmach und Strick.

Die Ältesten werden auch als „Hirten“, „Führer“ oder „Aufseher“ (Wächter) bezeichnet. [Apg. 20,28; Phil. 1,1; 1. Tim. 3,1.2; Hebr. 13,7.17.]

Apostelgeschichte 20,28 -- So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, unter welche euch der heilige Geist gesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, welche er durch sein eigen Blut erworben hat. / Philipper 1,1 -- Paulus und Timotheus, Knechte Jesu Christi, allen Heiligen in Christo Jesu zu Philippi samt den Bischöfen und Dienern. / 1. Timotheus 3,1.2 -- 1 Das ist gewißlich wahr: So jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt ein köstlich Werk. 2 Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft. / Hebräer 13,7.17 -- 7 Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach. ... 17 Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen; auf daß sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut.

Was Paulus den Ältesten von Ephesus bei seinem Abschied sagte, ist für alle, die ihre Mitgläubigen lieben und ihnen von Nutzen sein möchten, heiligster Beachtung wert. (Lies Apg. 20,17-38.)

Apostelgeschichte 20,17-38 -- 17 Aber von Milet sandte er gen Ephesus und ließ fordern die Ältesten von der Gemeinde. 18 Als aber die zu ihm kamen, sprach er zu ihnen: Ihr wisset, von dem Tage an, da ich bin nach Asien gekommen, wie ich allezeit bin bei euch gewesen 19 und dem HERRN gedient habe mit aller Demut und mit viel Tränen und Anfechtung, die mir sind widerfahren von den Juden, so mir nachstellten; 20 wie ich nichts verhalten habe, das da nützlich ist, daß ich's euch nicht verkündigt hätte und euch gelehrt, öffentlich und sonderlich; 21 und habe bezeugt, beiden, den Juden und Griechen, die Buße zu Gott und den Glauben an unsern HERRN Jesus Christus. 22 Und nun siehe, ich, im Geiste gebunden, fahre hin gen Jerusalem, weiß nicht, was mir daselbst begegnen wird, 23 nur daß der heilige Geist in allen Städten bezeugt und spricht, Bande und Trübsal warten mein daselbst. 24 Aber ich achte der keines, ich halte mein Leben auch nicht selbst teuer, auf daß ich vollende meinen Lauf mit Freuden und das Amt, das ich empfangen habe von dem HERRN Jesus, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes. 25 Und nun siehe, ich weiß, daß ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, alle die, bei welchen ich durchgekommen bin und gepredigt habe das Reich Gottes. 26 Darum bezeuge ich euch an diesem heutigen Tage, daß ich rein bin von aller Blut; 27 denn ich habe euch nichts verhalten, daß ich nicht verkündigt hätte all den Rat Gottes. 28 So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, unter welche euch der heilige Geist gesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, welche er durch sein eigen Blut erworben hat. 29 Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden. 30 Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen. 31 Darum seid wach und denket daran, daß ich nicht abgelassen habe drei Jahre, Tag und Nacht, einen jeglichen mit Tränen zu vermahnen. 32 Und nun, liebe Brüder, ich befehle euch Gott und dem Wort seiner Gnade, der da mächtig ist, euch zu erbauen und zu geben das Erbe unter allen, die geheiligt werden. 33 Ich habe euer keines Silber noch Gold noch Kleid begehrt. 34 Denn ihr wisset selber, daß mir diese Hände zu meiner Notdurft und derer, die mit mir gewesen sind, gedient haben. 35 Ich habe es euch alles gezeigt, daß man also arbeiten müsse und die Schwachen aufnehmen und gedenken an das Wort des HERRN Jesus, daß er gesagt hat: "Geben ist seliger denn Nehmen!" 36 Und als er solches gesagt, kniete er nieder und betete mit ihnen allen. 37 Es war aber viel Weinen unter ihnen allen, und sie fielen Paulus um den Hals und küßten ihn, 38 am allermeisten betrübt über das Wort, das er sagte, sie würden sein Angesicht nicht mehr sehen; und geleiteten ihn in das Schiff.

Aus dem Wort „Aufseher (oder Wächter)“ episcopus ist später das Wort Bischof entstanden. Aber jene Ältesten und Aufseher unter den ersten Christen waren etwas ganz anderes, als die Bischöfe, denen wir später in der Kirchengeschichte begegnen! Während diese häufig in Hochmut, Selbstsucht und Prunk über die Gemeinden herrschten und schließlich den weltlichen Fürsten gleichkamen oder sie noch übertrafen an Reichtum und Üppigkeit, waren jene schlichte, einfache Leute, die sich neben ihrem irdischen Beruf aus freien Stücken dem Herrn und Seiner Sache weihten - demütige Jünger Christi, die ihren Mitgläubigen ein Vorbild und eine Hilfe waren und ihnen in heiliger Liebe und Selbstlosigkeit dienten! [Lies Gal. 6,1-5; 1. Thess. 5,12-22.]

Galater 6,1-5 -- 1 Liebe Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilt würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest. 2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. 3 So aber jemand sich läßt dünken, er sei etwas, so er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. 4 Ein jeglicher aber prüfe sein eigen Werk; und alsdann wird er an sich selber Ruhm haben und nicht an einem andern. 5 Denn ein jeglicher wird seine Last tragen. / 1. Thessalonicher 5,12-22 -- 12 Wir bitten aber euch, liebe Brüder, daß ihr erkennet, die an euch arbeiten und euch vorstehen in dem HERRN und euch vermahnen; 13 habt sie desto lieber um ihres Werks willen und seid friedsam mit ihnen. 14 Wir ermahnen aber euch, liebe Brüder, vermahnet die Ungezogenen, tröstet die Kleinmütigen, traget die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann. 15 Sehet zu, daß keiner Böses mit Bösem jemand vergelte; sondern allezeit jaget dem Guten nach, untereinander und gegen jedermann. 16 Seid allezeit fröhlich, 17 betet ohne Unterlaß, 18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch. 19 Den Geist dämpfet nicht, 20 die Weissagung verachtet nicht; 21 prüfet aber alles, und das Gute behaltet. 22 Meidet allen bösen Schein.

Der Regel nach gab es in der Christengemeinschaft eines Ortes mehrere Älteste, besonders wenn dieselbe größer war. (Phil. 1,1.)

Philipper 1,1 -- Paulus und Timotheus, Knechte Jesu Christi, allen Heiligen in Christo Jesu zu Philippi samt den Bischöfen und Dienern

Man möge aufmerksam prüfen, welch hohe Eigenschaften das Wort Gottes bei einem Ältesten oder Aufseher fordert. Wie dringend bedürfen die Gläubigen heute solcher Männer in ihren Reihen! - In der Zeit der Apostel und unter ihrer Pflege und Erziehung reiften Neubekehrte bald heran zu solch geheiligten Charakteren! Sollte der Heilige Geist heute nicht imstande sein, dich und mich zu erziehen, zu bilden und zu reifen zu ähnlichen Diensten und Aufgaben wie jene Ältesten?

Wie wenige gläubige Männer in unseren Kreisen entsprechen den Anforderungen, die Gott hier stellt! Wir wollen viel ernstlicher und anhaltender als bisher flehen: Herr, gib unter uns Männer und Frauen, die den anderen Vorbild und Hilfe sein können! Gib Hirten und Lehrer für Deine Gemeinde nach Deinem Herzen! Erziehe Väter und Mütter für Deine Kinder! - Ich glaube nicht, daß jemand dauernd und ernstlich solche Gebete zu Gott hinaufsenden wird, ohne selbst in der Schule der Demut und des Glaubens, der Geduld und der Liebe sich bilden und erziehen zu lassen, damit er dem Herrn irgendwie gebräuchlich werde!

(Freitag, den 17. September 1926)

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Zuletzt geändert am 11.02.2026 13:23 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.3.3)