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Startseite -- Bücher AT -- 2. Mose -- 221 (Gebot des HERRN: Sammlung einer Opfergabe der Israeliten für den Bau der Stiftshütte)
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DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
E. GESETZ 2: Der Plan des Heiligtums (2. Mose 25-31)

1. Gebot des HERRN: Sammlung einer Opfergabe der Israeliten für den Bau der Stiftshütte (2. Mose 25,1-9)


2. MOSE 25,1-9

1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sage den Kindern Israel, daß sie mir ein Hebopfer geben; und nehmt dasselbe von jedermann, der es willig gibt. 3 Das ist aber das Hebopfer, das ihr von ihnen nehmen sollt: Gold, Silber, Erz, 4 blauer und roter Purpur, Scharlach, köstliche weiße Leinwand, Ziegenhaar, 5 rötliche Widderfelle, Dachsfelle, Akazienholz, 6 Öl zur Lampe, Spezerei zur Salbe und zu gutem Räuchwerk, 7 Onyxsteine und eingefaßte Steine zum Leibrock und zum Amtschild. 8 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich unter ihnen wohne. 9 Wie ich dir ein Vorbild der Wohnung und alles ihres Geräts zeigen werde, so sollt ihr's machen.

Die freiwilligen Gaben für die Stiftshütte werden hier ein Hebopfer genannt, weil man sie von seinem Eigentum für den Herrn abhob. Dies war aber kein Gebot oder Zwang, sondern „von einem jeden, der willigen Herzens ist, sollt ihr Mein Hebopfer nehmen!“ - Im Reiche Gottes herrscht Freiwilligkeit! Nur Dienste und Gaben, die aus einem dankbaren, freudigen Herzen heraus dargebracht werden, können Gott erfreuen und ehren. Der Psalmist ruft aus: „Herr, Dein Volk wird voller Willigkeit sein am Tage Deiner Macht!“ „Einen fröhlichen Geber liebt Gott. Und Er ist mächtig genug, euch mit irdischem Segen so zu überschütten, daß ihr nicht nur stets euer völliges auskommen findet, sondern auch noch reichliche Mittel habt zu allerlei Liebeswerken!“ - Damit kommen wir an ein bedeutsames Kapitel im Leben des Volkes Gottes: das freudige Geben für die Sache Gottes. - Leider herrschen hierüber bei den meisten Gläubigen ganz verkehrte Begriffe. Man sieht die Sache gewöhnlich nach dem natürlichen Menschen an und denkt: „Was ich habe oder erwerbe, das gehört mir und ist für mich und, wenn es hoch kommt, für die Meinigen da! Über meinen Besitz und über mein Einkommen habe natürlich ich zu verfügen!“ - Bedenken wir aber auch, wenn wir Erlöste des Herrn sind, daß wir nicht uns selbst gehören- daß Der allein Verfügungsrecht über uns hat, der uns erkauft hat mit Seinem eigenen Blut und Leben'''? [Lies Röm. 14,7-9; Offenb. 1,5b.6.]

Römer 14,7-9 -- 7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. 8 Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN. 9 Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, daß er über Tote und Lebendige HERR sei. / Offenbarung 1,5.6 -- 5 und von Jesu Christo, welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborene von den Toten und der Fürst der Könige auf Erden! Der uns geliebt hat und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut 6 und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Sieh, hier bin ich, mein König, ich weihe mich Dir,
Nimm - gebrauche mich, Herr, wie Die willst;
O welch herrliche Kräfte verleihst Du schon hier
Dem, den mit Deinem Geiste Du füllst!

Jede, auch die kleinste Überlegung und Handlung in unserem praktischen Alltagsleben kann regiert werden von dem glücklichen Bewußtsein unseres Herzens. Ich gehöre nicht mehr mir selbst an, sondern meinem großen Herrn! Was ich bin und was ich habe, steht Ihm zur Verfügung und ist Ihm geweiht! - In diesem Sinn schrieb Paulus den Gläubigen in Rom: „Ich ermahne euch nun, meine lieben Brüder und Schwestern, weihet euch Gott aus Dankbarkeit für Seine großen Erbarmungen! Weiht Ihm euren Leib als ein lebendiges, heiliges, Ihm wohlgefälliges Opfer (eigentlich Schlachtopfer)! Das sei euer verständiger Dienst für Gott! - Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Welt Weise und seid ihr nicht gleich; bildet euch nicht nach den Grundsätzen dieser Weltzeit, laßt euch vielmehr umwandeln, da ihr ja einen neuen Sinn bekommen habt! Dann werdet ihr auch imstande sein zu prüfen und zu erkennen, was der Wille Gottes ist, d. h. was gut und wohlgefällig und vollkommen in Seinen Augen ist! [Lies Phil. 1,9-11; 1. Thess. 5,23; Hebr. 13,20.21.]

Philipper 1,9-11 -- 9 Und darum bete ich, daß eure Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntnis und Erfahrung, 10 daß ihr prüfen möget, was das Beste sei, auf daß ihr seid lauter und unanstößig auf den Tag Christi, 11 erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesum Christum geschehen in euch zur Ehre und Lobe Gottes. / 1. Thessalonicher 5,23 -- Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden unsträflich auf die Zukunft unsers HERRN Jesu Christi. / Hebräer 13,20.21 -- 20 Der Gott aber des Friedens, der von den Toten ausgeführt hat den großen Hirten der Schafe durch das Blut des ewigen Testaments, unsern HERRN Jesus, 21 der mache euch fertig in allem guten Werk, zu tun seinen Willen, und schaffe in euch, was vor ihm gefällig ist, durch Jesum Christum; welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Das Volk Israel kannte es zu jener Zeit gar nicht anders, als daß von den reichen Gütern und Gaben, die es besaß und empfing, das Erste und Beste Gott gehörte, und Seinem Heiligtum - Seinen Priestern und Dienern zufiel. Neben den reichlichen Opfern und freiwilligen Gaben gehörte von vornherein der Zehnte von allem Gott und Seinem Heiligtum. Außerdem wurde alle drei Jahre noch ein zweiter Zehnten abgehoben für die Armen und für die Fremdlinge. Solange das Volk Gottes es so hielt, stand es unter den wunderbaren, reichen Segnungen Gottes. - Es handelt sich für uns nun um die Frage, ob wir es dem Herrn zutrauen, daß es uns unendlich besser gehen wird, wenn wir durch reichliches Geben Raum machen für Seine irdischen Segnungen - als wenn wir kärglich damit sind! (Lies Spr. 3,9.10; 11,20.24.25; Mal. 3,10-12.)

Sprüche 3,9.10 -- 9 Ehre den HERRN von deinem Gut und von den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter mit Most übergehen. / Sprüche 11,20.24.25 -- 20 Der HERR hat Greuel an den verkehrten Herzen, und Wohlgefallen an den Frommen. ... 24 Einer teilt aus und hat immer mehr; ein anderer kargt, da er nicht soll, und wird doch ärmer. 25 Die Seele, die da reichlich segnet, wird gelabt; wer reichlich tränkt, der wird auch getränkt werden. / Maleachi 3,10-12 -- 10 Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf daß in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle. 11 Und ich will für euch den Fresser schelten, daß er euch die Frucht auf dem Felde nicht verderben soll und der Weinstock im Acker euch nicht unfruchtbar sei, spricht der HERR Zebaoth; 12 daß euch alle Heiden sollen selig preisen, denn ihr sollt ein wertes Land sein, spricht der HERR Zebaoth.

(Mittwoch, 17. Oktober 1934)

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