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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 575 ( Jakob schickt Josef von Hebron aus zu seinen Brüdern in Sichem. Er findet sie weiter nördlich in Dotan )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

2. Jakob schickt Josef von Hebron aus zu seinen Brüdern in Sichem. Er findet sie weiter nördlich in Dotan (1. Mose 37,12 - 17)


1. MOSE 37,12-17

12 Da nun seine Brüder hingingen, zu weiden das Vieh ihres Vaters in Sichem, 13 sprach Israel zu Joseph: Hüten nicht deine Brüder das Vieh in Sichem? Komm, ich will dich zu ihnen senden. Er aber sprach: Hier bin ich. 14 Und er sprach: Gehe hin und sieh, ob's wohl stehe um deine Brüder und um das Vieh, und sage mir wieder Antwort. Und er sandte ihn aus dem Tal Hebron, daß er gen Sichem ginge. 15 Da fand ihn ein Mann, daß er irreging auf dem Felde; der fragte ihn und sprach: Wen suchst du? 16 Er antwortete: Ich suche meine Brüder; sage mir doch an, wo sie hüten. 17 Der Mann sprach: Sie sind von dannen gezogen; denn ich hörte, daß sie sagten: Laßt uns gen Dothan gehen. Da folgte Joseph seinen Brüdern nach und fand sie zu Dothan.

PSALM 144,3.4

3 HERR, was ist der Mensch, daß du dich sein annimmst, und des Menschen Kind, daß du ihn so achtest? 4 Ist doch der Mensch gleich wie nichts; seine Zeit fährt dahin wie ein Schatten.

Es war ein ziemlich weiter Weg, auf welchen Joseph von seinem Vater gesandt wurde. Bis zu seiner Rückkehr mußten mehrere Tage vergehen. Wer aber hätte gedacht, daß der Jüngling seine Heimat verließ, um nie mehr dahin zurückzukehren? – Wir denken oft wenig daran, daß unser Leben hier auf Erden so unsicher ist – daß wir nie wissen können, was der nächste Tag bringt! [Lies Luk. 12,16–21; Jak. 4,13–16.]

Lukas 12,16-21 -- 16 Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, das Feld hatte wohl getragen. 17 Und er gedachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nicht, da ich meine Früchte hin sammle. 18 Und sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will drein sammeln alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter; 19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und habe guten Mut! 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wes wird's sein, das du bereitet hast? 21 Also geht es, wer sich Schätze sammelt und ist nicht reich in Gott. / jakobus 4,13-16 -- 13 Wohlan nun, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir gehen in die oder die Stadt und wollen ein Jahr da liegen und Handel treiben und gewinnen; 14 die ihr nicht wisset, was morgen sein wird. Denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist's, der eine kleine Zeit währt, danach aber verschwindet er. 15 Dafür ihr sagen solltet: So der HERR will und wir leben, wollen wir dies und das tun. 16 Nun aber rühmet ihr euch in eurem Hochmut. Aller solcher Ruhm ist böse.

Eines unserer Lieben verläßt das Haus, und nach einigen Minuten oder Stunden erwarten wir es zurück. Da kann es geschehen: es kehrt nie mehr zurück, irgend etwas stößt ihm zu. Was ist doch unser Leben! „Ein Dampf ist es ja, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet.“ Die Schrift sagt: „Der Mensch – wie Gras sind seine Tage. Wie die Blume des Feldes, also blüht er; denn ein Wind fährt darüber, und sie ist nicht mehr!“[Lies Hiob 7,6; 14,1–3; Jes. 40,6–8; vgl. Psalm 89,47; (Luther 89,48.)]

Hiob 7,6 -- Meine Tage sind leichter dahingeflogen denn die Weberspule und sind vergangen, daß kein Aufhalten dagewesen ist. / Hiob 14,1-3 -- 1 Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe, 2 geht auf wie eine Blume und fällt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht. 3 Und du tust deine Augen über einen solchen auf, daß du mich vor dir ins Gericht ziehest. / Jesaja 40,6-8 -- 6 Es spricht eine Stimme: Predige! Und er sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. 7 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Geist bläst darein. Ja, das Volk ist das Gras. 8 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; aber das Wort unsres Gottes bleibt ewiglich. / Psalm 89,48 -- Gedenke, wie kurz mein Leben ist. Warum willst du alle Menschen umsonst geschaffen haben?

O daß wir doch nie anders als in Liebe auseinander gingen und auch für uns selbst darauf bedacht wären, daß wir jeden Augenblick vor das Angesicht unseres Gottes gefordert werden können! Da ist es wahrlich dringend, daß wir beide, du und ich, in dem großen Erlöser und Heiland, Jesus Christus, Bergung und Heil und ewiges Leben gesucht und gefunden haben, solange die Gnadentür noch offen steht und eine klare Bekehrung zu Gott und zu Jesus Christus noch möglich ist! Einzig und allein das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, kann den schuldigen Sünder reinwaschen von aller Sünde! Sein Opfertod nur kann deine Schuld vor Gott auslöschen, wenn du eilends deine Zuflucht zu Ihm nimmst und deines Lebens Unrecht offen bekennst. (Lies Offb. 22,12–15; Röm. 3,21–26.)

Offenbarung 22,12-15 -- 12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden. 13 Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. 14 Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt. 15 Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge. / Römer 3,21-26 -- 21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben. 23 Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist, 25 welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; 26 auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum.

(Mittwoch, 15. April 1953)

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Zuletzt geändert am 20.01.2020 17:37 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)