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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 522 ( Wie Jakob durch ein eigenwilliges Züchtungsverfahren überaus reich wurde )
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
E. JAKOB, seine Verwandtschaft und seine zwölf Söhne (1. Mose 25,19 - 36,43)

28. Wie Jakob durch ein eigenwilliges Züchtungsverfahren überaus reich wurde (1. Mose 30,37-43)


1. MOSE 30,37-43

37 Jakob aber nahm Stäbe von grünen Pappelbäumen, Haseln und Kastanien und schälte weiße Streifen daran, daß an den Stäben das Weiß bloß ward, 38 und legte die Stäbe, die er geschält hatte, in die Tränkrinnen vor die Herden, die kommen mußten, zu trinken, daß sie da empfangen sollten, wenn sie zu trinken kämen. 39 Also empfingen die Herden über den Stäben und brachten Sprenklinge, Gefleckte und Bunte. 40 Da schied Jakob die Lämmer und richtete die Herde mit dem Angesicht gegen die Gefleckten und Schwarzen in der Herde Labans und machte sich eine eigene Herde, die tat er nicht zu der Herde Labans. 41 Wenn aber der Lauf der Frühling-Herde war, legte er die Stäbe in die Rinnen vor die Augen der Herde, daß sie über den Stäben empfingen; 42 aber in der Spätlinge Lauf legte er sie nicht hinein. Also wurden die Spätlinge des Laban, aber die Frühlinge des Jakob. 43 Daher ward der Mann über die Maßen reich, daß er viele Schafe, Mägde und Knechte, Kamele und Esel hatte.

MATTHÄUS 5,43-48

43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, 45 auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? 47 Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zöllner auch also? 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

Wir sehen hier bei den Verhandlungen zwischen Jakob und Laban, welch ein gerissener und selbstsüchtiger Mann Laban war. Doch auch Jakob konnte hier nicht von seiner listigen Art lassen, sondern suchte durch allerhand Kunstgriffe, die von den Hirten manchmal angewandt wurden, sich selbst zu helfen. Wir sehen hier deutlich, wie schwer es dem Menschenherzen wird, auf den Weg des unbedingten Vertrauens freudig einzugehen und auf diese Weise des Herrn Macht und Güte zu erfahren. Wir haben kein Recht, wenn gegen uns gesündigt wird, daß wir Böses mit Bösem vergelten! [Lies Spr. 24,29; Ps. 37,7-11.]

Sprüche 24,29 -- Sprich nicht: "Wie man mir tut, so will ich wieder tun und einem jeglichen sein Werk vergelten." / Psalm 37,7-11 -- 7 Sei stille dem HERRN und warte auf ihn; erzürne dich nicht über den, dem sein Mutwille glücklich fortgeht. 8 Steh ab vom Zorn und laß den Grimm, erzürne dich nicht, daß du nicht auch übel tust. 9 Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben. 10 Es ist noch um ein kleines, so ist der Gottlose nimmer; und wenn du nach seiner Stätte sehen wirst, wird er weg sein. 11 Aber die Elenden werden das Land erben und Lust haben in großem Frieden.

So viel weiß auch die Welt, daß Kinder Gottes niemals Böses mit Bösem vergelten dürfen. Nein, wir Kinder Gottes sind dazu da, allen Menschen echte, selbstlose Liebe entgegenzubringen. Mögen sie gegen uns gehandelt haben wie sie wollen! - Wir sollen einfach Nachahmer Gottes sein, der die Liebe ist! [Lies Römer 12,16-21.]

Römer 12,16-21 -- 16 Habt einerlei Sinn untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen. 17 Haltet euch nicht selbst für klug. Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Fleißigt euch der Ehrbarkeit gegen jedermann. 18 Ist es möglich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden. 19 Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: "Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der HERR." 20 So nun deinen Feind hungert, so speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. 21 Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Bedenkst du dies wohl immer, lieber Freund? Es gilt ja für uns, allen Menschen gegenüber die Ehre Gottes zu vertreten und Seine selbstlose Liebe zu betätigen. Wie glücklich sind wir, wenn wir, selbst unter Verzicht auf unser gutes Recht - Frieden halten und Frieden stiften können. Das ist‘s, woran die Welt uns als wahre Jünger Jesu Christi erkennen kann. Wir haben ebenso kein Recht, uns damit zu entschuldigen, daß wir doch die uns gegebenen Möglichkeiten ausnützen müssen und hier gleichfalls den Weg menschlicher List und Selbstsucht zu gehen. Wer ehrlich gegen sich selbst ist, der weiß, daß wir Menschen nur zu leicht danach trachten, unseren eigenen Vorteil zu wahren. Die Schrift sagt: „Besser ein armer, als ein lügnerischer Mann.“ Manchmal meinen die Menschen, sie müßten Gott nachhelfen, damit die Gerechtigkeit zu ihrem Recht komme, aber damit werden sie nur Gottes Pläne aufhalten oder durchkreuzen. Sie werden aber erfahren, daß Gott heilig und gerecht ist und nicht Sich dem trotzigen Willen des natürlichen Menschen beugt. (Lies Hes. 13,3; Spr. 19,3; Jes. 48,17.18; Jer. 18,11.12.17.)

Hesekiel 13,3 -- So spricht der Herr, HERR: Weh den tollen Propheten, die ihrem eigenen Geist folgen und haben keine Gesichte! / Sprüche 19,3 -- Die Torheit eines Menschen verleitet seinen Weg, und doch tobt sein Herz wider den HERRN / Jesaja 48,17.18 -- 17 So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige in Israel: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was nützlich ist, und leitet dich auf dem Wege, den du gehst. 18 O daß du auf meine Gebote merktest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom, und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen; / Jeremia 18,11.12.17 -- 11 So sprich nun zu denen in Juda und zu den Bürgern zu Jerusalem: So spricht der HERR: Siehe, ich bereite euch ein Unglück zu und habe Gedanken wider euch: darum kehre sich ein jeglicher von seinem bösen Wesen und bessert euer Wesen und Tun. 12 Aber sie sprachen: Daraus wird nichts; wir wollen nach unsern Gedanken wandeln und ein jeglicher tun nach Gedünken seines bösen Herzens. ... 17 Denn ich will sie wie durch einen Ostwind zerstreuen vor ihren Feinden; ich will ihnen den Rücken, und nicht das Antlitz zeigen, wenn sie verderben

(Donnerstag, 20. November 1952)

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Zuletzt geändert am 25.09.2019 18:44 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)