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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 320 (Der HERR verheißt dem kinderlosen Abram, dass ein Sohn sein Erbe sein wird)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

15. Der HERR verheißt dem kinderlosen Abram, dass ein Sohn sein Erbe sein wird (1. Mose 15,1-6)


1. MOSE 15,1

1 Nach diesen Geschichten begab sich's, daß zu Abram geschah das Wort des HERRN im Gesicht und sprach: Fürchte dich nicht Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.

RUTH 2,12

12 Der HERR vergelte dir deine Tat, und dein Lohn müsse vollkommen sein bei dem HERRN, dem Gott Israels, zu welchem du gekommen bist, daß du unter seinen Flügeln Zuversicht hättest.

Gott spricht hier zu Abraham: „Ich bin dir ein Schild - dein sehr großer Lohn!“ Der Herr spricht hier gewissermaßen zu Abraham: Es ist nicht umsonst, daß du Mir dienst. Wer Mir dient, der soll von Mir, dem König aller Könige, einen unendlich erhabenen Lohn empfangen. (Lies Joh. 12,26; [Matth. 25,21-23].)

Johannes 12,26 -- Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. / Matthäus 25,21-23 -- 21 Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude! 22 Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen. 23 Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!

Wer möchte hier nicht an Ruth denken, die ähnlich wie Abraham Vaterland, Verwandtschaft und Vaterhaus verlassen hatte, um des Gottes Israels willen. Zu ihr sprach Boas: „Der Herr vergelte dir dein Tun und voll sei dein Lohn von dem Herrn, dem Gott Israels, denn unter Seinen Flügeln Zuflucht zu suchen bist du gekommen!“ Die göttliche Gnade teilt nicht nur Gaben und Geschenke aus; sie sorgt auch, daß wir für treue Dienste herrliche Belohnung erlangen. Von Mose, diesem gesegneten Knechte Gottes hören wir, daß er alle Ehren, Reichtümer und Vorrechte eines königlichen Prinzen freiwillig verließ, weil er die Schmach und Verachtung Christi für größeren Reichtum hielt, als alle Schätze Aegyptens, denn er schaute auf die wunderbare Belohnung, die Gott für ihn bereit hatte in Seinem Königreich! (Lies Hebr. 11,24-26; [vgl. Hebr. 11,5.6.])

Hebräer 11,24-26 -- 24 Durch den Glauben wollte Mose, da er groß ward, nicht mehr ein Sohn heißen der Tochter Pharaos, 25 und erwählte viel lieber, mit dem Volk Gottes Ungemach zu leiden, denn die zeitliche Ergötzung der Sünde zu haben, 26 und achtete die Schmach Christi für größern Reichtum denn die Schätze Ägyptens; denn er sah an die Belohnung. / Hebräer 11,5.6 -- 5 Durch den Glauben ward Henoch weggenommen, daß er den Tod nicht sähe, und ward nicht gefunden, darum daß ihn Gott wegnahm; denn vor seinem Wegnehmen hat er Zeugnis gehabt, daß er Gott gefallen habe. 6 Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde.

Paulus hatte den hohen Kampfpreis im Auge, den die Berufung Gottes uns in Aussicht stellt. Er spricht: „Eins nur tue ich: ich vergesse alles, was .hinter mir liegt und strecke mich einzig und allein aus nach dem, was vor mir liegt! So stürme ich wie ein Wettläufer, den Blick aufs Ziel gerichtet, voran. Zum hohen Kampfpreis zieht mich mächtig der heilige Ruf Gottes, den Er durch Christus Jesus, meinen Herrn, an mich gelangen ließ!“ Lieber Bruder, liebe Schwester, bist du heute erfaßt von der Macht deiner himmlischen Berufung? (Lies 2. Kor. 5,9-11; vgl. 1. Kor. 3,13-15.)

2. Korinther 5,9-11 -- 9 Darum fleißigen wir uns auch, wir sind daheim oder wallen, daß wir ihm wohl gefallen. 10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi, auf daß ein jeglicher empfange, nach dem er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse. 11 Dieweil wir denn wissen, daß der HERR zu fürchten ist, fahren wir schön mit den Leuten; aber Gott sind wir offenbar. Ich hoffe aber, daß wir auch in eurem Gewissen offenbar sind. / 1. Korinther 3,13-15 -- 13 so wird eines jeglichen Werk offenbar werden: der Tag wird's klar machen. Denn es wird durchs Feuer offenbar werden; und welcherlei eines jeglichen Werk sei, wird das Feuer bewähren. 14 Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen.15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird selig werden, so doch durchs Feuer.

(Dienstag, 3. Oktober 1950)

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Zuletzt geändert am 20.02.2014 21:57 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)