BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn(www.wol-blz.net) |
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Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT
DER TITUSBRIEFTitus 2,66 Desgleichen die jungen Männer ermahne, daß sie züchtig seien. 1. Petrus 2,11.1211 Liebe Brüder, ich ermahne euch als die Fremdlinge und Pilgrime: enthaltet euch von fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten,12 und führet einen guten Wandel unter den Heiden, auf daß die, so von euch afterreden als von Übeltätern, eure guten Werke sehen und Gott preisen, wenn es nun an den Tag kommen wird. Eine weitere Ermahnung gilt den bekehrten jungen Männern. Auch ihr Betragen soll der Außenwelt einen günstig wirkenden Eindruck des echten Christentums geben! Die Mahnung lautet, kurz gefaßt: „Sich in Zucht halten in jeder Hinsicht!“ Denn das schließt das griechische Wort „Besonnen sein“ in sich. Diese heilige Zucht und Besonnenheit lernt man nur, wenn die göttliche Gnade durch Jesus in unser Herz hineinleuchtet - wenn sie Macht in uns gewinnt. (Röm. 6,6-14.) Römer 6,6-14 -- 6 dieweil wir wissen, daß unser alter Mensch samt ihm gekreuzigt ist, auf daß der sündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen. 7 Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt von der Sünde. 8 Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, 9 und wissen, daß Christus, von den Toten auferweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort nicht mehr über ihn herrschen. 10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben zu einem Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott. 11 Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christo Jesus, unserm HERRN. 12 So lasset nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ihr Gehorsam zu leisten in seinen Lüsten. 13 Auch begebet nicht der Sünde eure Glieder zu Waffen der Ungerechtigkeit, sondern begebet euch selbst Gott, als die da aus den Toten lebendig sind, und eure Glieder Gott zu Waffen der Gerechtigkeit. 14 Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, sintemal ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.
„Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach Deinem Worte!“ - Gott will in Seiner Gemeinde eine frische, fröhliche und wahrhaft freie Jugend sehen. Nur in der Freude und Kraft eines vollen Evangeliums und lebendiger Gemeinschaft mit Jesus kann es wahr werden: „Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend und dein Herz mache dich fröhlich in den Tagen deiner Jugendzeit!“ - Wenn die Macht der Sünde gebrochen ist - wenn die Schuld der Sünde hinweggetan ist und man ein reines Herz, Vergebung der Sünden und Sieg über die Sünde hat im Herrn Jesus - ja, dann gibtʼs wahre, reine Jugendfreuden ohne bitteren Nachgeschmack! Dann kann der Aufforderung des 148. Psalms in Wahrheit Folge geleistet werden: „Lobet den Herrn, ihr Jünglinge und auch ihr Jungfrauen - ihr Alten samt den Jungen!“ - Die Jugend läßt sich leicht gehen, neigt zu schnellem Urteilen und voreiligen Entschlüssen. Da warnt uns das Wort: „Seid besonnen! Seid nüchtern zum Gebet!“ Denn nur so findet ihr Bewahrung vor der List und Macht des Teufels! [Lies Ps. 16,1; 1. Thess. 5,6-11; Dan. 6,11.] Psalm 16,1 -- Ein gülden Kleinod Davids. Bewahre mich Gott; denn ich traue auf dich. / 1. Thessalonicher 5,6-11 -- 6 So lasset uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasset uns wachen und nüchtern sein. 7 Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken; 8 wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. 9 Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besitzen durch unsern HERRN Jesus Christus,10 der für uns alle gestorben ist, auf daß, wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben sollen.11 Darum ermahnet euch untereinander und bauet einer den andern, wie ihr denn tut. / Daniel 6,11 -- Als nun Daniel erfuhr, daß solch Gebot unterschrieben wäre, ging er hinein in sein Haus (er hatte aber an seinem Söller offene Fenster gegen Jerusalem); und er fiel des Tages dreimal auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er denn bisher zu tun pflegte
Wenn dir, gläubiger junger Mann, deine Bibel aufgeschlossen und kostbar wird - wenn du ein Leben nahe mit Jesus führst und in Seiner Gnade und Erkenntnis zunimmst, dann wohl dir! „Ich habe euch Jünglingen geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt!“ Das ist wahre und begehrenswerte Kraft, die sich in heiliger Selbstbeherrschung zeigt, im Gehorsam gegen Gott, in der Nachfolge Christi! Unsere arme Jugend um uns her geht unter in Oberflächlichkeit, Schmutz und Laster aller Art. Wer bringt ihr die befreiende, beglückende Botschaft: „Euer Dürsten nach wahrer Freude soll gestillt werden! Ihr könnt frei und los werden von der Unreinheit! Jesus, der Sohn Gottes ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören und die Menschen zu retten und zu erneuen! Kommt zu Ihm, dem Heiland der Welt!“? Dazu seid ihr da, ihr jungen Männer, die ihr die von Sünde und Laster befreiende Macht Christi in eurem Leben erfahren habt - die ihr den Stempel eines reinen Herzens und eines unbefleckten Leibes an eurer Stirne tragt! Ihr seid durch Gottes Gnade berufen und imstande - eure kostbare Aufgabe ist es, gedrängt von dem Erbarmen Christi, hunderten und tausenden eurer in Sündenketten schmachtenden Altersgenossen die rettende Hand zu bieten und ihnen die Macht der erlösenden Liebe Christi zu verkündigen! (Lies zu deiner Freude und Stärkung, was uns von Daniel und seinen Freunden berichtet wird! Dan. 1,1-21.) Daniel 1,1-21 -- 1 Im dritten Jahr des Reiches Jojakims, des Königs in Juda, kam Nebukadnezar, der König zu Babel, vor Jerusalem und belagerte es. 2 Und der HERR übergab ihm Jojakim, den König Juda's, und etliche Gefäße aus dem Hause Gottes; die ließ er führen ins Land Sinear in seines Gottes Haus und tat die Gefäße in seines Gottes Schatzkammer. 3 Und der König sprach zu Aspenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte aus den Kindern Israel vom königlichen Stamm und Herrenkinder wählen 4 Knaben, die nicht gebrechlich wären, sondern schöne, vernünftige, weise, kluge und verständige, die da geschickt wären, zu dienen an des Königs Hofe und zu lernen chaldäische Schrift und Sprache. 5 Solchen bestimmte der König, was man ihnen täglich geben sollte von seiner Speise und vom Wein, den er selbst trank, daß sie also drei Jahre auferzogen würden und darnach dem König dienen sollten. 6 Unter diesen war Daniel, Hananja, Misael und Asarja von den Kindern Juda. 7 Und der oberste Kämmerer gab ihnen Namen und nannte Daniel Beltsazar und Hananja Sadrach und Misael Mesach und Asarja Abed-Nego. 8 Aber Daniel setzte sich vor in seinem Herzen, daß er sich mit des Königs Speise und mit dem Wein, den er selbst trank, nicht verunreinigen wollte, und bat den obersten Kämmerer, daß er sich nicht müßte verunreinigen. 9 Und Gott gab Daniel, daß ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig ward. 10 Derselbe sprach zu ihm: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch eure Speise und Trank bestimmt hat; wo er würde sehen, daß eure Angesichter jämmerlicher wären denn der andern Knaben eures Alters, so brächtet ihr mich bei dem König um mein Leben.11 Da sprach Daniel zu dem Aufseher, welchem der oberste Kämmerer Daniel, Hananja, Misael und Asarja befohlen hatte: 12 Versuche es doch mit deinen Knechten zehn Tage und laß uns geben Gemüse zu essen und Wasser zu trinken.13 Und laß dann vor dir unsre Gestalt und der Knaben, so von des Königs Speise essen, besehen; und darnach du sehen wirst, darnach schaffe mit deinen Knechten.14 Und er gehorchte ihnen darin und versuchte es mit ihnen zehn Tage.15 Und nach den zehn Tagen waren sie schöner und besser bei Leibe denn alle Knaben, so von des Königs Speise aßen.16 Da tat der Aufseher ihre verordnete Speise und Trank weg und gab ihnen Gemüse.17 Aber diesen vier Knaben gab Gott Kunst und Verstand in allerlei Schrift und Weisheit; Daniel aber gab er Verstand in allen Gesichten und Träumen.18 Und da die Zeit um war, die der König bestimmt hatte, daß sie sollten hineingebracht werden, brachte sie der oberste Kämmerer hinein vor Nebukadnezar.19 Und der König redete mit ihnen, und ward unter allen niemand gefunden, der Daniel, Hananja, Misael und Asarja gleich wäre; und sie wurden des Königs Diener. 20 Und der König fand sie in allen Sachen, die er sie fragte zehnmal klüger und verständiger denn alle Sternseher und Weisen in seinem ganzen Reich. 21 Und Daniel erlebte das erste Jahr des König Kores.
(Freitag, den 8. Oktober 1926) |