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1. Thessalonicher Titus

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DER TITUSBRIEF


Titus 1,15

Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist ihr Sinn sowohl als ihr Gewissen.

Römer 14,14

Ich weiß und bin gewiß in dem HERRN Jesus, daß nichts gemein ist an sich selbst; nur dem, der es rechnet für gemein, dem ist's gemein.

„Den Reinen ist alles rein.“ Gott sei Lob und Dank, daß wir als Erlöste rein sein können und dürfen! Rein sein heißt glückselig sein - heißt wahre Gemeinschaft mit Gott haben! „Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!“ (Lies Ps. 24,3-6; 73,1.)

Psalm 24,3-6 -- 3 Wer wird auf des HERRN Berg gehen, und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte? 4 Der unschuldige Hände hat und reines Herzens ist; der nicht Lust hat zu loser Lehre und schwört nicht fälschlich: 5 der wird den Segen vom HERRN empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils. 6 Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, das da sucht dein Antlitz, Gott Jakobs. / Psalm 73,1 -- Ein Psalm Asaphs. Israel hat dennoch Gott zum Trost, wer nur reines Herzens ist.

Ja, die Schar derer, welche die Reinheit lieben, ist eine kleine, aber auserlesene Schar. „Wer Reinheit des Herzens liebt - wessen Lippen Anmut sind, dessen Freund ist der König!“ (Spr. 22,11.)

Sprüche 22,11 -- Wer ein treues Herz und liebliche Rede hat, des Freund ist der König.

Die jüdischen Irrlehrer machten die Reinheit abhängig von der Befolgung gewisser äußerlicher Satzungen und gingen darin noch weit über das alttestamentliche Gesetz hinaus. Die Berührung einer Speise oder eines Gegenstandes, der nach pharisäischen Begriffen nicht rein war, verunreinigte nach ihrer Meinung den ganzen Menschen! Demgegenüber hat der Herr Jesus festgestellt, daß Gott nicht das Äußere ansieht, sondern das Herz. Das macht den Menschen vor Gott unrein, was an Sünde im Herzen ist und aus dem Herzen kommt. Aber z. B. mit ungewaschenen Händen essen oder essen, was nach jüdischen Begriffen eine verbotene Speise ist, das verunreinigt den Menschen in Wirklichkeit nicht! [Lies Matth. 15,1-20!] - Paulus sagt: „Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesu, daß nichts an sich selbst gemein (oder unrein) ist. Nur dem, der etwas für gemein achtet, dem ist es gemein!“ (Lies 1. Tim. 4,1-8.)

Matthäus 15,1-20 -- 1 Da kamen zu ihm die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem und sprachen: 2 Warum übertreten deine Jünger der Ältesten Aufsätze? Sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. 3 Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Aufsätze willen? 4 Gott hat geboten: "Du sollst Vater und Mutter ehren; wer Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben." 5 Ihr aber lehret: Wer zum Vater oder Mutter spricht: "Es ist Gott gegeben, was dir sollte von mir zu Nutze kommen", der tut wohl. 6 Damit geschieht es, daß niemand hinfort seinen Vater oder seine Mutter ehrt, und also habt ihr Gottes Gebot aufgehoben um eurer Aufsätze willen. 7 Ihr Heuchler, wohl fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: 8 "Dies Volk naht sich zu mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; 9 aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind." 10 Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihm: Höret zu und fasset es! 11 Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen. 12 Da traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Weißt du auch, daß sich die Pharisäer ärgerten, da sie das Wort hörten? 13 Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht pflanzte, die werden ausgerottet. 14 Lasset sie fahren! Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube. 15 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Deute uns dieses Gleichnis. 16 Und Jesus sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch noch unverständig? 17 Merket ihr noch nicht, daß alles, was zum Munde eingeht, das geht in den Bauch und wird durch den natürlichen Gang ausgeworfen? 18 Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. 19 Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung. 20 Das sind Stücke, die den Menschen verunreinigen. Aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht. / 1. Timotheus 4,1-8 -- 1 Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten werden etliche von dem Glauben abtreten und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel 2 durch die, so in Gleisnerei Lügen reden und Brandmal in ihrem Gewissen haben, 3 die da gebieten, nicht ehelich zu werden und zu meiden die Speisen, die Gott geschaffen hat zu nehmen mit Danksagung, den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkennen. 4 Denn alle Kreatur Gottes ist gut, und nichts ist verwerflich, das mit Danksagung empfangen wird. 5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet. 6 Wenn du den Brüdern solches vorhältst, so wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein, auferzogen in den Worten des Glaubens und der guten Lehre, bei welcher du immerdar gewesen bist. 7 Aber der ungeistlichen Altweiberfabeln entschlage dich; übe dich selbst aber in der Gottseligkeit. 8 Denn die leibliche Übung ist wenig nütz; aber die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütz und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens

Die Hauptsache ist ein reines Herz; davon hängt alles ab! Nicht jedes bekehrte Herz ist ohne weiteres das, was die Bibel unter einem reinen Herzen versteht! - Gewiß, das Blut Jesu Christi macht uns rein von aller Sünde und wir haben „unser Herz gereinigt durch den Gehorsam gegen die Wahrheit“! (1. Joh. 1,7; 1. Petr. 1,22.23!)

1. Johannes 1,7 -- So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. / 1. Petrus 1,22.23 -- 22 Und machet keusch eure Seelen im Gehorsam der Wahrheit durch den Geist zu ungefärbter Bruderliebe und habt euch untereinander inbrünstig lieb aus reinem Herzen, 23 als die da wiedergeboren sind, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da ewig bleibt.

Aber nur, wenn wir diesen praktischen Gehorsam nun weiter üben, werden wir uns auch ein reines Herz erhalten - werden tiefer gereinigt werden und die praktische Heiligung fortsetzen und vollenden! - „Das Reich Gottes ist ja nicht Essen und Trinken“ - es besteht ja nicht in Vermeidung gewisser Speisen - in allerlei Waschungen und sonstigen äußeren religiösen Verrichtungen und Gebräuchen, sondern es ist „Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist! Denn wer hierinnen Christo dient, der ist Gott wohlgefällig und den Menschen bewährt!“ - Auch jeder Vorgang in der Natur und im Leibesleben, aus dem unreine Herzen etwas Unreines machen, ist für das lautere, reine Herz gut - ja, ein Gegenstand der Anbetung unseres großen Schöpfer-Gottes, der alles so wunderbar erdacht, geschaffen und geordnet hat! (Ps. 139,13-18; Ps. 29,9; Pred. 11,5.)

Psalm 139,13-18 -- 13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleib. 14 Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl. 15 Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde. 16 Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war. 17 Aber wie köstlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine große Summe! 18 Sollte ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir. / Psalm 29,9 -- Die Stimme des HERRN erregt die Hinden Hirschkühe und entblößt die Wälder; und in seinem Tempel sagt ihm alles Ehre. / Prediger 11,5 -- Gleichwie du nicht weißt den Weg des Windes und wie die Gebeine in Mutterleibe bereitet werden, also kannst du auch Gottes Werk nicht wissen, das er tut überall.
Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,
Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet:
In wieviel Not
Hat nicht der gnädige Gott
Über dir Flügel gebreitet!

(Montag, den 27. September 1926)

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