BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn(www.wol-blz.net) |
|
|
Startseite Register 1. Mose Hosea |
Startseite -- Bücher AT -- Hosea -- Hosea 1,7-9
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT
HOSEA
Hosea 1,7-97 Doch will ich mich erbarmen über das Haus Juda und will ihnen helfen durch den HERRN, ihren Gott; ich will ihnen aber nicht helfen durch Bogen, Schwert, Streit, Rosse oder Reiter. 8 Und da sie hatte Lo-Ruhama entwöhnt, ward sie wieder schwanger und gebar einen Sohn. 9 Und er sprach: Heiße ihn Lo-Ammi Nicht-mein-Volk; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein. Im Gegensatz zu Israel sollte dem Hause Juda, dem Zweistämmereich, noch eine längere Gnadenzeit zuteil werden. Doch betont Gott ausdrücklich, daß Er Seine rettende Gnadenmacht nur da entfalten kann, wo man alles Vertrauen auf eigene Kraft und auf Menschenhilfe aufgegeben hat! Der Glaube fleht: „Schaffe uns Hilfe aus der Bedrängnis! Menschenrettung ist ja eitel. Mit Gott werden wir mächtige Taten tun; und Er, Er wird unsere Bedränger zertreten.“ (Ps. 108,13.) Psalm 108,13 -- Schaffe uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts nütze.
Vers 8 und 9: Auch der Name des jüngsten Sohnes des Propheten kündigt das Gericht des Volkes an: Lo-Ammi, d. h. „Nicht-Mein-Volk“ sollte fortan der Name - nicht nur dieses Kindes, sondern ganz Israels sein. Sie hatten nicht gelebt, gehandelt und gewandelt wie Gottes Volk und Gott erklärt deshalb: „Ihr seid nicht Mein Volk, und Ich, Ich will nicht euer sein!“ - Zu keiner Zeit und unter keinen Umständen gibt Gott Sich mit dem äußeren Bekenntnis und der leeren Form des Glaubens zufrieden. Er will Wirklichkeit aus innerstem Herzen, bewiesen in der Tat, im praktischen Leben! Das kann auch heute unter dem Volke Gottes nicht eindrücklich genug betont werden. Törichte Jungfrauen, welche nur die Lampe, aber kein Öl des Geistes haben, klopfen vergeblich dereinst an die verschlossene Himmelstür! Der HERR spricht im Blick auf Seine Bekenner: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen! ... Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ (Matth. 7,16-20; lies auch Röm. 8,5-9; 1. Joh. 3,7-10.) Matthäus 7,16-20 -- 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17 Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. 18 Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19 Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. / Römer 8,5-9 -- 5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. 7 Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. 8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. 9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. / 1. Johannes 3,7-10 -- 7 Kindlein, laßt euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. 8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 9 Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren. 10 Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.
(Samstag 10. Februar 1917) |